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17 Vorträge in zwei Tagen,

diesmal nicht als Seminar-Veranstalter sondern als Teilnehmer. Auch ein Trainer braucht von Zeit zu Zeit ein Training. So bin ich gestern Mittag nach München gefahren und habe heute an dem ersten Tag des Rhetorik-Events der Superlative von Matthias Pöhm teilgenommen.

Das besondere an dieser zweitägigen Veranstaltung, die als das „härteste Rhetorik-Training Europas“ beworben wird, ist der sehr intensive Übungsanteil der Teilnehmer. Und das vor ca. 100 Zuschauern, die ebenfalls zahlende Seminargäste sind, aber eben nicht selber üben dürfen. Dieses „Privileg“ steht nur den Teilnehmern zu. In der Regel zwischen 12 und 20 Personen.

Matthias Pöhm sprang dann auch gleich mitten rein in das Thema und nach nicht einmal einer halben Stunde, standen wir selbst vor den Zuschauern mit unseren ersten Übungsaufgaben. Das Feedback kam unmittelbar von Matthias Pöhm oder einem seiner Cotrainer.

Nach einigen Vorträgen vor dem ganzen Plenum wurden die Zuschauer auf vier einzelne Räume aufgeteilt und wir hatten die Aufgabe eine Rede viermal nacheinander zu halten. Jeweils mit einem kurzen Feedback, unmittelbar nach dem jeweiligen Auftritt. Dann ging es sofort weiter in den nächsten Raum. Das Feedback konnte jetzt sofort umgesetzt werden. Eine sehr intensive Lernchance.

Mein persönliches Fazit nach dem ersten Tag: Die meisten Teilnehmer des Seminars waren selbst schon auf einem ziemlich hohen Niveau, was die eigene Rhetorik anging. Dennoch hat jeder von ihnen sehr viel mitgenommen, besonders aus der interessanten Mischung von Vorträgen von Matthias Pöhm und der unmittelbar folgenden Umsetzung.

Ich bin mal gespannt, wie es morgen weitergeht.

Jörg Weisner
 

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