50 Möglichkeiten die Armut zu bekämpfen

Über Leo Babauta bin ich auf diesen Blogbeitrag von Easton Ellsworth gestoßen:

88 Ways to DO Something About Poverty Right

Ich habe mir hier erlaubt, diesen Beitrag sehr frei ins Deutsche zu übersetzen. Einige Vorschläge, die sich mit anderen überschneiden habe ich in einem zusammengefasst.

50 Möglichkeiten, jetzt etwas gegen die Armut zu tun

  1. Iß 2 x pro Woche kein Fleisch und spende das gesparte Geld an eine örtliche wohltätige Organisation.
  2. Erfahre selbst wie es ist, obdachlos zu sein, für einen Tag und eine Nacht.
  3. Höre auf, die Adoption eines Kindes immer wieder zu verschieben.
  4. Geb ein Darlehen über Kiva oder kaufe ein paar Geschenkgutscheine und verschenke sie an Freunde.
  5. Bringe eine Gruppe zusammen, die von Tür zu Tür geht und Lebensmittel für die örtliche Wohlfahrtsorganisation sammelt.
  6. Lade einen Obdachlosen zum Essen ein und unterhalte Dich mit ihm/ihr.
  7. Hör auf, Junk Food zu kaufen und spende das Geld an Obdachlose oder hungrige Menschen.
  8. Wenn Du ein Musikinstrument besitzt, welches Du nicht länger nutzt, spende es an Musikstudenten, z.B. in New Orleans, die sich immer noch nicht von den Auswirkungen des Hurrikans Katrina erholt haben.
  9. Interviewe jemanden, der sich der Armut verschrieben hat über seine Arbeit und berichte darüber auf Deinem Blog. Rufe selbst zu Spendenaktionen auf.
  10. Finde ein mitreißendes Foto oder Video, das die Armut zeigt und veröffentliche es auf Deinem Blog.
  11. Teile Dein Wissen und Deine Kenntnisse, damit andere ihr Leben und ihre Kenntnisse verbessern können.
  12. Besuch ein Waisenhaus.
  13. Spende.
  14. Überprüfe Deinen Kleiderschrank und gebe alle Kleidungsstücke, die Du letzten Winter nicht getragen hast, an wohltätige Organisationen. Sammele auch die Kleidungsstücke von Deinen Freunden. In Euren Schränken können die nichts Gutes vollbringen.
  15. Iß an einem Tag nur das, worum Du andere gebeten hast, bzw. kaufe Dir nur etwas für das Geld, das Du dir von anderen erbeten hast. Achte auf Deine Gefühle dabei.
  16. Ruf zu einem Spendentag auf und spende für jeden Kommentar auf Deinem Blog einen bestimmten Betrag.
  17. Eröffne eine persönliche Spendenseite auf www.firstgiving.com.
  18. Iß einmal auf dem Fußboden und zwar nur sehr wenig, wie z.B. nur Brot und etwas Wasser. Achte auf Deine Gefühle dabei und unterhalte Dich über all das, was Du besitzt und Dir leisten kannst.
  19. Arbeite als Freiwilliger in einer Suppenküche.
  20. Gebe einem Obdachlosen, der hungrig aussieht, 5 Euro.
  21. Sprich mit Deinen Kindern über Armut und wen es wie betrifft.
  22. Verkauf die Dinge, die Du nicht mehr brauchst, z.B. über ebay und spende den Betrag.
  23. Unterstütze die Wohltätigkeitsorganisationen bei Dir vor Ort. Die Bekämfung der Armut kann vor Deiner Haustür beginnen.
  24. Tue etwas, um 3 Menschen zu erreichen, die wiederum drei weitere Menschen erreichen und sorge dafür, dass sich das fortsetzt.
  25. Ermutige drei Unternehmer, jeder eine Spende zu geben.
  26. Lade Freunde und Nachbarn ein und erhöhe die Sensibilität für Armut. Sammele Geld und spende es.
  27. Sprich nicht nur mit Deinen Kindern über Armut, sondern lass sie etwas aktiv unternehmen. Lass sie ihre Spielsachen durchsehen und prüfen, was sie davon spenden können.
  28. Nutze Deine Zeit und Deine Kenntnisse, um anderen dabei zu helfen, neue Wege zu finden, wie sie ihr Geld verdienen können.
  29. Wenn Du Gutscheine bekommst, die Du selbst nicht brauchst, verschenke sie an Bedürftige.
  30. Wenn Du Organisationen findest, die Du gern unterstützen möchte, prüfe, wie weit Du sie außer Geld noch unterstützen kannst. Zum Beispiel durch Deine Zeit, Deine Kenntnisse und Deine Kontakte.
  31. Informiere andere über Armut und die Möglichkeiten, die Armut zu bekämpfen. Mache Dich selber schlau, damit Du Rede und Antwort stehen kannst.
  32. Besuche die „Hunger Site“ jeden Tag und klicke auf den Link, um die Hungrigen zu unterstützen.
  33. Lade Freunde ein, um Dokumentationen anzusehen, wie Armut das Leben und die Familie zerstören kann.
  34. Spare kostbares Trinkwasser.
  35. Unterhalte Dich mit einem Strassenkind und prüfe, wo und wie Du ihm helfen kannst.
  36. Erstelle eine Liste von fünf Dinge, die Du lange nicht genutzt hast und auch nicht mehr nutzen wirst. Und verschenke sie an Bedürftige, in aller Bescheidenheit.
  37. Organisiere einen Zeichenwettbewerb für Kinder zum Thema Armut und mache eine Ausstellung daraus.
  38. Spare bewusst einen ganze Tag lang Strom und spende den Betrag.
  39. Spende einen Tagesverdienst an ein Rehazentrum für Kinder.
  40. Reise in ein armes Land und prüfe, wie Du dort helfen kannst.
  41. An einem Deiner nächsten arbeitsfreien Tage besuche ein Obdachlosen-Asyl und unterhalte Dich mit den Menschen dort. Du wirst feststellen, dass sie gar nicht so viel anders sind, als Du.
  42. Den meisten wird Armut erst bewusst, wenn sie es wirklich sehen. Prüfe, wie Du andere für das Thema sensibilisieren kannst.
  43. Hör auf mit den Allgemeinplätzen. Tue etwas konkretes. Und sei es auch noch so klein. Konzentriere Dich auf bestimmte Menschen, denen Du direkt helfen kannst.
  44. Je intelligenter und je produktiver wir mit unserer Zeit umgehen, desto mehr können wir auch anderen geben.
  45. Unterstütze Informationsprogramme für Frauen.
  46. Sorge dafür, dass Frauen rechtliche Unterstützung bekommen.
  47. Informiere über die Rechte von Frauen rund um die Welt.
  48. Informiere Dich selbst über die Probleme der Armut, in Bezug auf Frauen. Ob es nun um Schulbildung geht oder um Vergewaltigung. Prüfe wie und wo Du Frauen dabei unterstützen kannst, ihre grundlegenden Menschenrechte zu bekommen.
  49. Veranstalte eine Kampagne oder eine kreative Werbeaktion um auf die Probleme der Armut aufmerksam zu machen.
  50. Richte eine Raum bei Dir zu Hause ein, in dem Du Obdachlose einen Platz für eine Nacht anbieten kannst.

Wenn Ihr weitere Vorschläge habt, zögert bitte nicht, sondern schreibt sie als Kommentar. Aber hört nicht auf mit dem Denken, sondern kommt ins Handeln. Werdet aktiv und tut was. Ich finde es lohnt sich.

Nicht nur weil heute der Blog Action Day 2008 Poverty ist.

photos by uncultured, babasteve

Jörg Weisner
 

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