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Es gibt kein Weihnachtsgeld mehr – was könnte daran reizvoll sein?

Mit dieser provozierenden Frage habe ich meine Teilnehmer des Kommunikations-Seminars am letzten Donnerstag geschockt.

Was soll schon daran reizvoll sein, wenn es kein Weihnachtsgeld mehr gibt?

So etwas kann nur schlecht sein!!!

Warum dann diese Frage?

Diese Frage ist eine von fünf Fragen, die es mir immer wieder ermöglicht haben, auch aus festgefahrenen Situationen eine Lösung zu finden. Ich habe diese fünf Fragen zum ersten Mal vor etwa 10 Jahren von Anthony Robbins gehört.

  1. Was ist (bzw. könnte) an dem Problem reizvoll?
  2. Was ließe sich (noch) verbessern? Was ist noch nicht perfekt?
  3. Was bin ich bereit zu tun, damit es so wird, wie ich es mir vorstelle?
  4. Was bin ich bereit, nicht mehr zu tun, damit es so wird, wie ich es mir vorstelle?
  5. Wie kann ich bereits Freude empfinden, während ich auf dem Weg bin, die Lösung zu erreichen, die ich mir wünsche?

Probieren Sie es aus. Suchen Sie sich ein Problem, das Sie zur Zeit beschäftigt und beantworten Sie diese Fragen schriftlich.

Um Ihnen zu zeigen, zu welchen Ansätzen wir gekommen sind, hier einige der Antworten zu dem Problem, dass es kein Weihnachtsgeld mehr gibt:

zu 1: Was ist (bzw. könnte) an dem Problem reizvoll sein?

  • Nichts
  • ich muß nach anderen Lösungen suchen
  • ich könnte auch was Immaterielles schenken

zu 2: Was ließe sich (noch) verbessern? Was ist noch nicht perfekt?

  • Ich könnte mich nach anderen Quellen umsehen
  • ich finde eine andere Möglichkeit Geld in Höhe des bisherigen Weihnachtsgeldes zu erwirtschaften
  • ich/wir könnten evlt. das Geld auch einsparen

zu 3: Was bin ich bereit zu tun, damit es so wird, wie ich es mir vorstelle?

  • ich sehe mich nach einem Zweit-Job um
  • ich verkaufe unnötiges Zeugs über Ebay
  • ich suche gemeinsam mit meiner Familie Möglichkeiten das Geld woanders einzusparen
  • ich suche gemeinsam mit meiner Familie Möglichkeiten neues Geld zu verdienen

zu 4: Was bin ich bereit nicht mehr zu tun, damit es so wird, wie ich es mir vorstelle?

  • mich ständig darüber ärgern
  • dem „verlorenen“ Geld hinterher jammern
  • einfach nur passiv bleiben

zu 5: Wie kann ich bereits Freude daran empfinden, während ich auf dem Weg bin, die Lösung zu erreichen?

  • mich über kreative Ansätze freuen
  • mich freuen, über die Möglichkeit mehr Geld zu haben als vorher
  • mich an den immateriellen Dingen erfreuen
  • zu erkennen, dass Geld längst nicht alles ist
  • den Wert von qualitativer Zeit neu erfahren zu haben
  • durch den ganzen Prozess eine neue Beziehung zu meinem Partner oder meiner Partnerin und meinen Kindern aufgebaut zu haben
  • gemeinsam mit meinen Freunden neue Ideen ausgedacht zu haben
Jörg Weisner
 

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