Spiegelblankes Eis – Erinnerungen an rauschende Schlittschuhfarten

Gestern morgen lief ich mal wieder die „große Runde“, das heißt für mich zuerst durch den Park, zum See und den Weg am See entlang wieder zurück. Insgesamt je nach eingeschobenen Schlenkern zwischen 45 und 65 Minuten.

Am Steg war es vollkommen windstill, der See war spiegelblank – und wie ich erst beim zweiten Hinsehen feststellen konnte – über Nacht wieder fast vollkommen zugefroren.

Durch die Windstille war das Eis glasklar, man konnte auf dem Boden jedes Detail ausmachen.

spiegelglattes eis 2

Beim Anblick dieses Eises fiel mir ein Winter vor etwa 36 Jahren ein. Der See war vollkommen zugefroren und man konnte gefahrlos auf dem ganzen See Schlittschuh laufen. Es weht ein steifer Ostwind und wir stellten uns im Osten des Sees, in Bellin auf das Eis, öffneten unsere Parkas und ließen uns vom Wind die 7 Kilometer über das Eis bis zum Westufer nach Grabensee wehen.

In Grabensee angekommen waren wir so begeistert, dass wir nach Bellin zurück trampten und das Gleiche noch einmal genoßen. Absolut rauschende Schlittschuhfahrten.

Jörg Weisner
 

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