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Wozu kann der Mangel an Job&Joy, der Mangel an Freude führen?

Ayn Rand, hat es in “The Voice of Reason” etwas kompliziert, aber umso treffender beschrieben:

„A chronic lack of pleasure, of any enjoyable, rewarding or stimulating experiences, produces a slow, gradual, day-by-day erosion of man’s emotional vitality, which he may ignore or repress, but which is recorded by the relentless computer of his subconscious mechanism that registers an ebbing flow, then a trickle, then a few last drops of fuel-until the day when his inner motor stops and he wonders desperately why he has no desire to go on, unable to find any definable cause of his hopeless, chronic sense of exhaustion.“

hier ist meine deutsche Übersetzung:

Ein chronischer Mangel an Freude, aus irgendeiner erfreulichen, belohnenden oder stimulierenden Erfahrung, ergibt eine schleichende, langsame, Tag für Tag zunehmende Erosion der Vitalität eines Mannes, die er ignorieren oder unterdrücken kann. Aber der unnachgiebige Computer seines Unterbewußtseins registriert diesen versiegenden Fluß, zunächst ein Rinnsal, dann ein paar letzte Tropfen von Energie – bis zu dem Tag, wenn sein innerer Motor stoppt und er sich hoffnungslos wundert, warum er keinen Wunsch verspürt, weiterzugehen, unfähig irgendeine definierbare Ursache seiner hoffnungslosen, chronischen Erschöpfung zu finden.

Treffender hätte sie nicht beschreiben können, warum es so wichtig ist, sich täglich um Freude (auch an der Arbeit) zu bemühen.

Genau das, was ich mit meinem Job&Joy Ansatz errreichen möchte.

Chris and Paul, thank you for the hint to this great words.

[tags]Müdigkeit, Unlust, Freude, Arbeit, Freude an der Arbeit[/tags]
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My cubicle – Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeits-Zelle?

Das Thema “Job & Joy” liegt mir am Herzen. Das ist vielen spätestens seit dem Erscheinen meines gleichnamigen Buches bei Econ klar geworden.

Zu den schönsten Erinnerungen aus vielen Workshops gehören die, wo es uns gelungen ist mit ungewöhnlichen Ideen den Teilnehmern neuen Mut zu machen. Ihnen zu helfen aus Ihren eingefahrenen Denkbahnen herauszukommen.

Wie stark die oft noch verwendete Arbeitszelle, der kleine abgeteilte Raum im Großraumbüro von vielleicht 1,50 m x 1,50 m, das freie Denken behindern kann, kann sich wohl jeder ausmalen.

Für all dejenigen, die das sich das nicht ausmalen können und für diejenigen, die einmal überprüfen wollen, wie stark ihre eigene Motivation tatsächlich noch ist, gibt es jetzt ein schönes Video. Das Original-Video war ursprünglich auf YouTube gepostet. Es ist inzwischen leider nicht mehr verfügbar. Hier ist der Link zu einem ähnlichen Video bei Google. Immerhin kann man dort noch den adaptierten Song hören.
Angelehnt an den Original-Song “You ‘re beautiful” von James Blunt hat Judhi Prasetyo die Fotos geschossen, Regie geführt und den Text adaptiert, zu finden bei Indrani.Darauf aufmerksam gemacht hat mich einmal wieder Hannes Treichl mit seinem ANDERS denken blog. Danke Hannes!

Wer den Text noch einmal im Überblick haben möchte – hier ist er:

„MY CUBICLE“

My job is stupid,
My day’s a bore,
Inside this office,
From 8 to 4.

Nothing ever happens,
My life is pretty blank,
Pretending that I am working,
Pray I don’t get canned.

My cubicle, my cubicle,
It’s 1 of 62,
It’s my small space,
In a crowded place,
Just a six by six board booth,
And I hate it, that’s the truth.

When I give a sigh,
As the boss walks by,
No one ever talks to me,
Or looks me in the eye,
And I really should work,
But instead I just sit here,
And surf the internet.

And my cubicle, my cubicle,
It doesn’t have a view,
It’s my small space,
In a crowded place,
I sit inside there too,
And sometimes I sit here nude.