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Wozu kann der Mangel an Job&Joy, der Mangel an Freude führen?

Ayn Rand, hat es in “The Voice of Reason” etwas kompliziert, aber umso treffender beschrieben:

„A chronic lack of pleasure, of any enjoyable, rewarding or stimulating experiences, produces a slow, gradual, day-by-day erosion of man’s emotional vitality, which he may ignore or repress, but which is recorded by the relentless computer of his subconscious mechanism that registers an ebbing flow, then a trickle, then a few last drops of fuel-until the day when his inner motor stops and he wonders desperately why he has no desire to go on, unable to find any definable cause of his hopeless, chronic sense of exhaustion.“

hier ist meine deutsche Übersetzung:

Ein chronischer Mangel an Freude, aus irgendeiner erfreulichen, belohnenden oder stimulierenden Erfahrung, ergibt eine schleichende, langsame, Tag für Tag zunehmende Erosion der Vitalität eines Mannes, die er ignorieren oder unterdrücken kann. Aber der unnachgiebige Computer seines Unterbewußtseins registriert diesen versiegenden Fluß, zunächst ein Rinnsal, dann ein paar letzte Tropfen von Energie – bis zu dem Tag, wenn sein innerer Motor stoppt und er sich hoffnungslos wundert, warum er keinen Wunsch verspürt, weiterzugehen, unfähig irgendeine definierbare Ursache seiner hoffnungslosen, chronischen Erschöpfung zu finden.

Treffender hätte sie nicht beschreiben können, warum es so wichtig ist, sich täglich um Freude (auch an der Arbeit) zu bemühen.

Genau das, was ich mit meinem Job&Joy Ansatz errreichen möchte.

Chris and Paul, thank you for the hint to this great words.

[tags]Müdigkeit, Unlust, Freude, Arbeit, Freude an der Arbeit[/tags]
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Der wichtigste Tipp zur Depression fehlt noch …

Über Stephan List’s ToolBlog bin ich soeben über eine Anleitung zur Depression gestolpert.

Er verweist auf einen Artikel von Leon Bambrinck, der auf secretGeek sich ausführlich mit dieser Materie auseinandergesetzt hat.

Hier die 10 Wege zur Depression, wie Stephan sie übersetzt hat und worauf Ihr Eure Gedanken richten solltet:

1. Nichts funktioniert!
2. Ich kann Gedanken lesen!
3. Ich kann die Zukunft voraussagen und die ganze Welt sehen!
4. Lass uns Etiketten verwenden!
5. Wenn ich mich schlecht fühle, dann bin ich auch schlecht!
6. Ich sollte dies tun, ich sollte jenes tun!
7. Ich bin für alles verantwortlich!
8. Schlechte Dinge zählen doppelt,
9. Gutes zählt nur die Hälfte.
10. Gutes ist in Wirklichkeit schlecht
.

Warum kann es Sinn machen, sich mit solchen Hinweisen überhaupt auseinander zu setzen?

Weil wir manchmal schneller und leichter lernen, wenn wir das Gegenteil von dem betrachten, was wir erreichen wollen. Und weil es Spaß machen kann. Spaß erhöht den Lernerfolg um ein Vielfaches!

Die 10 Hinweise sind gut. Die Erläuterungen und Vorschläge von Leon sind wertvoll. Aber eines fehlt. Der wichtigste Tipp, um wirklich etwas von der Depression zu haben. Um auch tatsächlich tief in sie hinein tauchen zu können.

Diesen Tipp habe ich vor vielen Jahren von Snoopy gelernt, dem Comic Helden der Peanuts. Snoopy sagt:

„Wenn Du wirklich etwas von Deiner Depression haben willst, ist es wichtig, eine ganz bestimmte Körperhaltung einzunehmen. Du darfst auf keinen Fall aufrecht stehen. Mit geraden Schultern und erhobenem Blick. Dann kannst Du die Depression überhaupt nicht genießen.

Du mußt die Schultern hängen lassen und den Blick nach unten richten. Dann hast Du was von Deiner Depression.“

Also lieber Stepfan, lieber Leon: Wenn schon deprimiert, dann aber auch richtig 😉 .

[tags]Depression, Freude, Ärger, Niedergeschlagenheit[/tags]
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Die Anzahl der Blogs, die sich mit „Job&Joy“ beschäftigen wächst stetig

Vielleicht liegt es an meinem Fokus oder sie steigt tatsächlich, die Anzahl der Blogs, die sich mit „Job & Joy“ (oder anders ausgedrückt mit Arbeit, die Spaß, Freude und Erfüllung bringt) beschäftigen.

Habe gerade eine weiteres Blog zu meiner Feedreader-Liste auf Bloglines hinzugefügt: The Chief Happiness Officer

Alexander Kjerulf, der Herausgeber dieses Blogs bezeichnet sich selber als:

  • Chief Happiness Officer
  • Speaker
  • Radical
  • Slacker
  • Ex-geek
  • Entrepreneur
  • Author

Er hat gerade eine interessante Auflistung von Blogs zusammengestellt, die sich mit „happiness at work“ beschäftigen. Ich bin mal gespannt, wann wir diese Auswirkungen auch in Deutschland spüren werden.

Als mein Buch Job&Joy 2001 erschien, war es auf jeden Fall einige Jahre zu früh. Das scheint sich jetzt zum Glück (langsam) zu ändern 🙂 .

happyducks

Quelle: The Chief Happiness Officer

Nachtrag: Hatte ich ganz vergessen. Der Tipp zu dem Chief Happiness Officer kommt von Stefan List und seinem Tool Blog. Danke Stefan.

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Freude am Leben und Lernen – der Lindenhof ist endlich online

Jetzt haben Hubert und Jutta es endlich geschafft, der Lindenhof e.V. ist jetzt endlich online.

Die Therapiepraxis befindet sich auf dem Lindenhof in Neuwittenbek bei Kiel. Der über 170 Jahre alte Fachwerkbauernhof liegt in einer idyllischen dörflichen Umgebung, und ist doch in nur 10 Autominuten von der Kieler Innenstadt aus zu erreichen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich von Kiel über Gettorf bis nach Eckernförde.

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Der Lindenhof in Neuwittenbek bei Kiel

Das Beeindruckenste für mich an dieser gemeinnützigen Einrichtung ist, mit wieviel Engagement und Leidenschaft alle daran mitwirken. Ob es nun die Ergotherapeutin ist, die Lehrerinnen oder Lernpädagogen oder Jutta selbst. Sie alle füllen diesen Job mit viel Joy aus.

Für all diejenigen, die leider etwas weiter weg von Kiel wohnen, dürfte wohl nur ein Besuch auf der Webseite anstehen. Allen anderen sei empfohlen, dort einfach ‚mal vorzuschauen.

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Der Weg zum Nordostseekanal

Der Spaziergang runter zum Nordostseekanal und entlang dieser vielbefahrenen Wasserstrasse ist allein schon die Fahrt wert. Vielleicht treffen Sie dort ja sogar auf die Norwegian Dream, diese kommt hier immerhin ab und zu einmal vorbei.