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Sag noch mal jemand, mein Büro sei unordentlich …

Ich gebe es ja zu. Trotz aller Bemühungen mit Gettings Things Done und anderen (Selbst-)Organisationsansätzen hat mein Schreibtisch irgendwie die Tendenz, im Laufe der Tage immer voller zu werden.

Ich finde zwar noch alles wieder, aber so richtig zufrieden bin ich damit nicht. Schöner finde ich es schon, wenn ich die Oberlfäche meines Schreibtisches auch sehen kann.

Um so mehr beruhigt es mich, wenn ich sehe, dass andere Menschen noch viel mehr Probleme damit haben. So z.B. Al Gore, der ehemalige Vizepräsident der USA unter Bill Clinton.

Al Gore
Al Gore an seinem Schreibtisch

Die drei Flachbildschirme wären mir wohl auch zu viel. Aber sie sehen auf jeden Fall cool aus – und der Rest? Sicherlich ein typischer Fall für GTD ;-).

via Robert Scooble’s Link Blog und Arghyle.

[tags]GTD, Schreibtisch[/tags]

Getting Things Done – ein kleiner Zwischenbericht

Am 25. September hatte ich hier darüber berichtet, wie ich zu der Philosophie von David Allen gekommen bin. Von Alexander Greisle und seinem work innovation blog habe ich damals die ersten entscheidenden Anregungen bekommen.

Als ich dann tiefer eingestiegen bin, halfen mir die Links zu David Allen wie insbesondere zu Merlin Mann, der auf seinem 43 folders Blog eine Fülle von Ideen bereit hält. Btw. zu dem Thema wie man mit E-mails umgeht gibt es aktuell gerade eine ca. 7 minütiges Interview zwischen David Allen und Merlin Mann.

Das i-Tüpfelchen fand ich dann über Google bei den Jungs von GTDGmail.com. Diese drei Gründe haben u.a. eine sehr hilfreiche Erweiterung für Firefox gebaut, die die Fähigkeiten von Gmail noch einmal entscheidend erweitert.

Die Labelverwaltung wird damit einfach zum Kinderspiel. Jede neue Aufgabe wird im Handumdrehen (oder mit einem Fingerklick) als E-mail an sich selbst geschickt, mit einem Kontext versehen und über sehr ausgefeilte Suchmechanismen wieder auf Wunsch zur Verfügung gestellt.

Bevor ich die ganze Philsosophie von GTD und GTDGmail jetzt noch einmal erläutere, empfehle ich einen Blick auf die angegebenen Seiten zu werfen.

Mein Fazit ist auf jeden Fall sehr erfreulich, wie dieser Vorher – Nachher Vergleich zeigt:

Vorher:

  • 1.783 Mails im Posteingangs-Korb
  • davon 750 ungelesen (waren nicht ganz so wichtig, aber ich wollte sie auch nicht archivieren oder löschen)
  • einem ständigen unguten Gefühl vielleicht doch etwas vergessen zu haben
  • vielen, vielen anderen Aufgaben von meinem Schreibtisch, die zu organisieren waren, die ich aber vorwiegend im Kopf hatte
  • oder eben in einem der vielen, vielen Stapel

Nachher:

  • keine Mails mehr im Posteingangskorb (richtig er ist z.Zt. leer)
  • ich bin alle Mails durchgegangen, diejenigen, die ich in weniger als 2 Minuten bearbeiten konnte, habe ich bearbeitet, die anderen in terminiert, mit Projekt-Labels versehen und archiviert
  • ich habe über die Suchfunktion jederzeit Zugriff und weiß was das Wichtigste ist
  • ich habe alle meine Stapel durchgearbeitet und zu Aufgaben bzw. Projekten verarbeitet, sie sind ebenfalls in meinen Mails archiviert
  • ich bin dabei, meine 43 Wiedervorlage-Mappen immer besser zu nutzen (daran muß ich aber noch etwas arbeiten)
  • ich habe meinen Kopf frei

Ich bin zwar noch nicht 100 %ig fertig mit der Umstellung. Das Zwischenergebnis kann sich aber auf jeden Fall sehen lassen.

Danke an Alexander für den Anstoß, wie auch an die Autoren von Gmail, GTDGmail und David Allen, sowie Merlin und allen anderen, die ich im Moment vielleicht vergessen habe.

[tags]getting things done, GTD, GTDGmail, David Allen, Schreibtisch, Organisation, Selbstmanagement[/tags]
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Getting things done – aber wie?

Für viele bestimmt schon ein alter Hut. Beim Surfen bin ich bereits öfters über „GTD“ die Abkürzung für „getting things done“ von David Allen gestolpert. Ich war bisher nur zu faul, mich einmal näher mit dessen Inhalten zu beschäftigen. Immerhin macht meine Partnerin Anke selber Seminare zum Selbst- und Zeitmanagement …

Aber heute hat es mich dann doch erwischt. Und zwar über einen Artikel aus dem workinnovation blog von Alexander Greisle, zum Thema: „E-mails mit Aktionsbedarf verwalten“.

Alexander arbeitet mit Outlook. Ich mit Googlemail. Also fragte ich kurzerhand in einem Kommentar, welche Tipps er denn für Googlemail hätte. Und siehe da – die Antwort kam über sein Kommentar sofort (innerhalb von fünf Minuten). Wir schrieben uns ein paar Kommentare hin und her und ich war um einiges an Lesestoff reicher.

Na ja, jetzt gilt es also zunächst ‚mal darum, mich mit dem Gedankengut von David Allen zu beschäftigen. Mal sehen, ob das was für mich als kreativem „Rechtshirner“ ist. Ich werde gelegentlich darüber berichten.

Ach und btw: Bei dem ganzen Hin- und Hersurfen bin ich auch noch über das neue Schreibprogramm für Blogs von Microsoft – Windows Live Writer – gestolpert. Mit diesem Artikel probiere ich es gerade aus. Bin mal gespannt, ob es etwas gegen meine Vorliebe für Blogdesk ausrichten kann …

PS: Kleine Anmerkung: Ich konnte (bisher) die Möglichkeit in Live Writer nicht finden, wie ich ein Trackback einfüge. Also doch noch einmal Blogdesk aufgerufen und es dort eingefügt. 1:0 für Blogdesk!!!