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Stirbt die Werbung?

Diese Frage stellt sich Guy Kawasaki auf seinem Blog Signal without noise nach einer Diskussionsrunde mit sechs Jugendlichen aus dem Silicon Valley.

Das Medienverhalten dieser Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren regt zum Nachdenken an:

  • Sie versenden ca. 4.000 SMS pro Monat von ihren Mobiltelefonen
  • Sie schauen zwischen 1 (einer) und zwei Stunden Fernsehen pro Woche. Und sie nutzen die Möglichkeit, die Werbung durch schnelles Vorspulen zu überspringen (dank Festplattenrecorder)
  • Sie haben alle iPods und sind sehr loyal Apple gegenüber
  • Sie kaufen durchschnittlich vierzig Songs pro Monat von iTunes

Auch wenn es immer einige Zeit dauert, bis die amerikanischen Verhältnisse auf Deutschland übergreifen, der Trend dürfte auch hier zu spüren sein.

Wohin also mit all den Werbegeldern? Eine gute Frage!

Mehr Aufschlüsse gibt eine Auswertung des Panels über diesen Link:

[tags]Werbung, Jugend, iPod, Apple[/tags]
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iPod und Zahnarzt – eine ideale Kombination

Bin über das Zahnblog von Dr. Wolfgang Gerner auf das Blog seines Kollegen Dr. Moritz Kebschull mit dem Namen gingiva.org aufmerksam geworden.

Natürlich habe ich mir die Seite, bzw. die Seiten gleich einmal angesehen. Und siehe da, Herr Kebschull teilt meine Begeisterung für den iPod.

Das erinnert mich doch an einen Beitrag aus meinem Newsletter der German Dental Business School vom letzten Dezember. Hier ist er:

Eine ideale Kombination – iPod und Zahnarzt
Was tun Sie, damit Ihre Patienten mit ihrer eigenen Angst vor der Zahnbehandlung so gut es geht fertig werden? Wie wichtig die vorherige Information über die geplanten Behandlungen sein kann, habe ich bereits im letzten Newsletter geschildert. Heute nun ein schönes Beispiel aus „Rogers Blog“ (Abkürzung für Web-Logbuch), eine Art Online-Tagebuch, das vom Autor im Web geführt und veröffentlicht wird.
Unter dem Titel „Eine ideale Kombination – iPod und Zahnarzt“ schildert Roger seine eigene Methode, mit seiner Angst vor der Zahnbehandlung umzugehen wie folgt:

„Jedes Jahr gehe ich zum Zahnarzt bzw. zur Dentalhygienikerin und bisher war das eher eine Sache, die zwar keine Ängste mehr hervorruft wie in Kindertagen – 2 Löcher beim sogenannten „Rossmetzger“ plombieren und dazumal immer ohne Narkose – aber doch auch nicht zu den angenehmen Dingen gezählt werden kann.

Letztes Mal hatte ich nun meinen iPod dabei und als ich da so auf dem „Schragen“ lag, dachte ich bei mir: ist ja eigentlich blöd, ich hab da einige Podcasts, die ich gern hören würde anstatt mich auf einen eventuellen Schmerz zu fixieren und dabei dem Sound der Dentalwerkzeuge ausgeliefert zu sein. Also fragte ich die Dentalhygenikerin, ob sie nichts dagegen hätte, wenn ich den iPod einstöpseln würde. Sie fand das eigentlich ganz ok. Es sei zwar bei ihr das erste Mal, aber der Zahnarzt hätte dies sogar schon als Mittel zur Entspannung bei schmerzvolleren Sitzungen eingesetzt.

Am Ende war ich total entspannt, hatte mich während einer vollen Stunde bestens unterhalten, hatte kaum etwas von der Behandlung wahrgenommen und tauschte mich danach auch noch mit der Dentalhygenikerin über das Thema Zahnpflege hinaus aus.

Ipod Zahnarztstuhl


Ich kann also jeder Zahnärztin und jedem Dentalhygieniker nur empfehlen, sich sofort einen iPod für seine Patienten anzuschaffen. Kombiniert mit einem Fragebogen für eventuelle Musikwünsche bzw. Podcast Programme (z.B. das Echo der Zeit) könnte man die Behandlungen bald musikalisch-informativ individuell auf die Kunden abgestimmt anbieten und dabei den Gang zum Zahnarzt wesentlich entschärfen. Damit das menschliche Element nicht zu kurz kommt, wären einige Gesprächsminuten zu Beginn und zum Schluss der Behandlung fest einzuplanen – als Thema könnte ja der eben gehörte Podcast dienen.“
Quelle:
http://roger.kaywa.ch/p1477.html

Diese Empfehlung von Roger aus Zürich kann ich mich nur anschließen. Also, wann besorgen Sie sich den iPod für Ihre Praxis?

Oder die Frage an Moritz Kebschull – stellen Sie Ihren eigenen iPod für Ihre Patienten zur Verfügung?