Jörg Weisner

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Wo geht’s denn jetzt lang???

Am Donnerstagabend bin ich mal wieder nach London-Stansted geflogen. Ich liebe den Lübecker Flughafen oder besser gesagt, den Lübecker Flugplatz. Es ist zwar vieles ein bischen provisorisch. Statt stylischer Wartezonen wie in den neuen Hamburger Terminals gibt es hier ein Zelt. Ein Rundblick in dieser Zelthalle verrät auch gleich, wem Lübeck die Passagiere zu verdanken hat – Ryan Air.

Ist der Flieger dann endlich da, geht man die paar Meter zum Flugzeug und steigt ein – ganz schnell, sehr direkt und irgendwie privat. Mir gefällts auf jeden Fall, einmal ganz abgesehen von den fast unschlagbar günstigen Preisen von Ryan Air.

In London angekommen, habe ich mir den Mietwagen geholt und bin losgefahren. Die M 11 nach Süden, in Richtung London. Nach ca. 15 Meilen wollte ich dann wie gewohnt abbiegen auf die M 25 und im Uhrzeigersinn bis zur Abfahrt Heathrow fahren, dann weiter auf der M 4 nach Reading, wo der Workshop sein sollte.

So weit mein Plan, doch die englischen Straßenbauarbeiter hatten anderes mit mir vor. Die Abfahrt von der M 11 auf die M 25 war gesperrt. „Diversion“ verkündete lapidar das dazugehörige Schild. Was blieb mir also anderes übrig, als geradeaus auf der M 25 weiterzufahren.

Und dann kam die zweite Überraschung. Ich wartete (fast) vergebens auf die nächsten Umleitungs-Schilder. Während wir in Deutschland daran gewöhnt sind, alle paar Kilometer mindestens ein Schild zu sehen, das uns in die richtige Richtung weist, können die Engländer scheinbar darauf verzichten. Anfangs war es für mich absolut ungewohnt. Der Gedanke jetzt evtl. falsch gefahren zu sein, etwas übersehen zu haben und daher evtl. jetzt mitten in der Nacht durch London zu fahren, ohne Stattplan, verunsicherte mich schon. Doch dann machte ich mir klar, wie stark meine Gedanken mal wieder durch unsere deutsche „Gründlichkeit“ geprägt waren. Ich faßte einfach mehr Zutrauen zu mir selbst, ließ die Dinge auf mich zukommen und genoß sogar die nächtliche Fahrt.

Und siehe da, nach fast 20 Meilen kam tatsächlich ein kleines Schild, das auf die nächste Abzweigung mit „diverted traffic“ hinwies. Ich folgte noch zwei weiteren Schildern und befand mich wieder auf der M 11, diesmal in Richtung Norden. Nachdem ich die 20 Meilen wieder nach Norden gefahren war, konnte ich erfolgreich über die südliche Abzweigung auf die M 25 abbiegen und meinen Weg nach Reading fortsetzen.

Was habe ich daraus gelernt: Die Engländer trauen ihren autofahrenden Bürgen mehr zu, als die Deutschen. Sie beschränken sich auf die absolut notwendigen Schilder. Das spart sicherlich etwas Geld, es läßt den Menschen aber mehr Freiheit und mehr Verantwortung – das gefällt mir.

Zum Glück bin ich heute früh genug aufgestanden …

sonst hätte ich wirklich Probleme mit meiner Zeit bekommen.
Beim Beladen des Autos heute morgen um 06.30 Uhr fiel mir das druckfrische „Windsurfing-Jahrbuch“ aus dem Terra Oceanis Verlag in die Hände.

Anke muß es gestern Abend mitgebracht haben. Die ideale Frühstückslektüre. Was gibt es schöneres, als bei einer guten Tasse Kaffee eine interessante Zeitung oder Zeitschrift in alle Ruhe durchzublättern.

So konnte ich mich heute morgen also u.a. in die Geschichte des Windsurfings von 1954 bis heute vertiefen. Natürlich kamen die einen oder anderen Gedanken an längst vergange Zeiten wieder hoch. Gedanken an das Surfen auf einem Tencate auf dem Katinger Watt oder mit dem Mistral auf der Eider bei Bargen, auf der Ostsee oder dem Selenter See. Das das jetzt schon mehr als 25 Jahre her ist, muß ich mir wohl von Zeit zu Zeit mal wieder klar machen.

Zum Glück war ich früh genug aufgestanden – sonst hätten mich die eineinhalb Stunden, in denen ich mich festgelesen hatte, in Schwierigkeiten gebracht.

Wer also Interesse an dem Thema Windsurfing hat, dem sei dieses Jahrbuch wärmstens empfohlen. Es bietet einen gelungenen Überblick über das Thema, mit gut geschriebenen Reportagen und vielen super Fotos.

Das zusätzlich noch eine ganze Menge Testberichte die möglichen Kaufentscheidungen erleichtern können, sei nur am Rande erwähnt.

windsurfingjahrbuchcover

Das Windsurfing-Jahrbuch aus dem Terra Oceanis-Verlag

Saverne liegt dem wirtschaftlichen Zentrum von Deutschland viel näher als Selent

Am Freitagmorgen bin ich um kurz vor 5.00 Uhr in Saverne losgefahren und war um kurz nach 06.30 Uhr in Darmstadt, um unseren Stand auf einem Projektmanagement-Kongress aufzubauen.

Diese kurze Zeitspanne, hat es mir einmal wieder deutlich gezeigt, wieviel näher Saverne (im Elsaß) an dem wirtschaftlichen Zentrum Deutschlands liegt, im Vergleich zu Selent.

Die nachfolgende Map macht es noch deutlicher.

europa kopie

 

Beide Kreise haben einen Radius von 400 Kilometer.
Der obere Kreis zeigt, wie weit ich von Selent (oder Kiel) mit 400 Kilometer komme.

Der untere Kreis zeigt den gleichen Umkreis um Saverne …

Durch den langen Winter habe ich meine eigene Gewohnheit etwas schleifen lassen

Ich habe hier schon mehrfach über meine Freude am Laufen berichtet. Ich jogge nicht nur weil es mir Spaß macht, sondern auch weil ich damit mein Gewicht etwas im Zaume halten kann.

Im Februar war ich wieder ziemlich gut in Tritt gekommen. Ich lief ca. drei bis vier mal die Woche, manchmal sogar öfter. Doch dann kam der ganze Schnee im März, das zweite Büro in Frankreich usw. usf. Vielleicht nur Ausreden, auf jeden Fall ließ ich mich dazu verleiten, in den letzten zwei Wochen die Joggingschuhe überhaupt nicht mehr anzufassen.

Natürlich bin ich nicht zufrieden damit. Und zum Glück hilft mir dieser Newsletter, mit meinem eigenen inneren Schweinehund fertig zu werden. Und zum Glück ist der Schnee jetzt (hoffentlich für mindestens ein halbes Jahr) weg.

Ich nehme also wieder einen neuen Anlauf und werde meine Joggingübungen wieder aufnehmen – versprochen!!!

Morgennebel, Vogelgezwitscher und zum ersten Mal wieder ohne Jacke draußen

Vom Kalender her haben wir den Frühling zwar schon, aber bis zum Wochenende war es immer noch ziemlich kalt. Auch wenn es jetzt im Moment mehr regnet, ist es doch viel wärmer geworden.

Als ich heute morgen von Plön nach Selent fuhr, wollte ich unserer kleinen Islandhündin noch die Möglichkeit geben, ihre Geschäfte zu erledigen. Ich hielt also an einem sehr kleinen See (Durchmesser höchstens 150 Meter), der mitten im Wald liegt an. Wir gingen zum See runter und ich stellte mich auf die kleine Brücke.

Kurz nach acht Uhr war es noch so neblig, dass ich selbst das gegenüberliegende Ufer nicht sehen konnte. Auf dem See war noch Eis. Es war so warm, dass ich mich sogar ohne Jacke rausgewagt hatte.

Und es war vollkommen still – bis auf das Gezwitscher der Vögel.

Insgesamt ein paar faszinierende Momente und die wachsende Vorfreude auf den tatsächlich kommenden Frühling …

4 Gigabyte um den Hals gehängt

Meistens ist es ja gar nicht so leicht, sich noch von einem Geburtstagsgeschenk überraschen zu lassen. Dieses Mal war die Überraschung gelungen!

Auf Initiative von Anke hatten Familie und Freunde zusammengelegt um mir ein im wahrsten Sinne des Wortes winziges – dafür aber um so leistungsfähigeres Geschenk zu machen.

Tja und dann kam am letzten Dienstagabend das kleine Päckchen mit dem iPod Nano von Apple. Auch wenn ich bisher der PC-Welt treu geblieben bin, ist das Design, das die Apple-Leute ihren Geräten verpassen wirklich einmalig. So auch bei diesem kleinen MP3-Player. Er hat die unglaublichen Ausmaße von 8,9 cm Höhe, 4,1 cm Breite und 0,69 (!) cm Tiefe.

Und das Unglaubliche: Er hat Platz für 4 Gigabyte; das heißt für ca. 1000 Songs oder bis zu 25.000 Fotos.

Was der kleine brilliante LCD-Bildschirm mit seinen 3,81 cm Bildschirmdiagonale aus den Fotos macht, ist absolut sehenswert.

Fazit: Ich habe ein neues „Spielzeug“, auf dem ich meine Lieblingssongs, meine Französisch-Sprachkurse und im Moment ca. 100 meiner Lieblingsfotos abgespeichert habe.

Je parle un peu français – 2 Wochen französisch …

Vor ca. zwei Wochen habe ich Ihnen berichtet, dass ich angefangen habe Französisch zu lernen. Mein erstes Ziel war es, das Birkenbihl Programm „Französisch für Einsteiger, Teil 1“ in ca. drei bis vier Wochen durchzuarbeiten. Wo stehe ich also?

Die 12 Kapitel dieses Teils habe ich vollständig gehört. Ich kann sie lesen, ich kann sie verstehen. Ich habe damit die ersten 3 Schritte nach dem Birkenbihl-Programm durchlaufen. Was mir noch fehlt ist das aktive Sprechen und das Schreiben natürlich.

Ich selber habe also die vollständigen 12 Kapitel des Einsteiger-Programms mit den ersten drei Schritten durchlaufen. Jetzt in ich dabei, mir die einzelnen Kapitel immer wieder nebenbei (passiv) anzuhören.

Meine Erfolge?

° Ich habe zumindest ein Gefühl für die Sprache bekommen. Mir fällt es jetzt schon viel leichter, die ersten Kapitel auch im schnellen Sprechtempo überhaupt zu verstehen. Am Anfang hatte ich die größten Schwierigkeiten damit.

° Ich habe die Vokabeln der ersten Lektionen tatsächlich vollkommen mühelos und fast automatisch gelernt. Durch das häufige Hören sind mir viele fast unbewußt klar geworden.

° Es bringt mir immer noch Spaß – was nach zweieinhalb Wochen aber noch nicht viel bedeuten muß.

Bis jetzt bin ich mit der Methode sehr zufrieden. Es steht natürlich noch der Praxis-Test aus, das Sprechen in der fremden – neuen – Sprache. Das wird aber wohl noch einige Wochen dauern, aber selbst dann hätte ich es viel, viel schneller geschafft, als ich es mir vorgestellt hatte und als die meisten es mir prognostiziert haben.

Neue Ideen auch anzuwenden ist gar nicht so leicht

Zum Glück fällt es mir meisten sehr leicht, neue und kreative Ideen zu entwickeln. Schon seit meinem Studium hat es mich sehr fasziniert, zu lernen wie man lernt und und wie man z.B. effektiver und schneller lesen kann.

Bei einem meiner ersten Schnell-Lese-Kurse auf der Volkshochschule (ca. 1977) habe ich es immerhin geschafft meine Lesegeschwindigkeit zu verdreifachen. Natürlich geht es noch viel, viel schneller wie z.B. mit dem Photoreading – das habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert.

Eine weitere Idee, die ich schon vor Jahren aufgegriffen hatte, war die des Sprachenlernens nach der Birkenbihl-Methode. Vera F. Birkenbihl hat vor etwa 20 Jahren die nach ihr benannte Methode entwickelt, nach der inzwischen die gängisten Sprachen gelernt werden können. Ich selber hatte erste zaghafte Versuche mit dem Spanischen gemacht – nicht berauschend aber immerhin so zufriedenstellend, dass ich das eine oder andere im Urlaub auf den Kanaran verstehen konnte.

Jetzt versuche ich es mit Französisch, einer Sprache, die ich dank Latein in der Schule nicht gehabt habe. Neben zwei Urlauben in der Bretagne habe ich auch kaum Erfahrungen in diesem Sprachraum sammeln können. Insgesamt also eine völlig neue Lernumgebung für mich.

Das Besondere an der Birkenbihl-Methode liegt in der Vorgehensweise. Statt am Anfang Vokabeln und Grammatik zu pauken, lernt man hier gleich ganze Sätze. In einem ersten Schritt liest man sich zunächst den deutschen Text durch und versucht ihn möglichst gut zu visualisieren. Sehr ungewohnt ist dabei die sogenannte „dekodierte deutsche Übersetzung“ in der das Französische Wort für Wort übersetzt ist. Auf diese Weise soll sich die Satzstruktur der Fremdsprache besser einprägen.

Im zweiten Schritt hört man sich den langsam gesprochenen Text nur an und versucht sich dabei die Bilder wieder in das Gedächtnis zu rufen. Im dritten Schritt läßt man dann den Text im normalen Sprechtempo laufen und hört ihm nur passiv zu. Also parallel zu dem was man sonst noch tut – fernsehen, autofahren, joggen, etc.

Erst im vierten Schritt beginnt man mit dem Nachsprechen, dem Lesen und ggfs. dem Schreiben.

Die erste Lektion besteht aus 12 Kapiteln. Mein Ziel ist es, diese zwölf Kapitel in ca. drei bis vier Wochen durchgearbeitet zu haben.

Insgesamt unterscheidet sich die Vorgehensweise grundlegend von der uns in der Schule beigebrachten. Kein Vokabel-Lernen, kein Grammatik-Pauken. Also schon ziemlich ungewohnt, gerade am Anfang. Der Spaßfaktor scheint allerdings größer zu sein. Da ich erst am Freitag mit der ersten Lektion begonnen habe, kann ich noch nicht allzuviel über meine Erfolge berichten, werden Sie aber auf dem Laufenden halten.

10 Wege zu kreativen Ideen

draußen haben wir strahlenden Sonnenschein und ich hadere mit mir, ob es nicht besser wäre, diese Gelegenheit zu einer kurzen Jogging-Tour zu nutzen. Aber den Newsletter möchte ich auch fertig bekommen und so siegt das Schreiben über das Laufen. Da werden dann immerhin die Finger bewegt, statt der Füße 😉

Am Samstagabend vor dem Kamin hatten wir eine angeregte Diskussion zum Thema Ideenfindung. Woher kommen gute Ideen? Wir waren uns schnell einig, dass auch beim kreativsten Brainstorming der Anteil der Transpiration wesentlich höher ist, als der der Inspiration. Ob nun 80:20, 70:30 oder wie auch immer. Gute Ideen lassen sich zielstrebig erarbeiten – wobei die Betonung durchaus auf dem „erarbeiten“ liegt, denn es kann schon in Arbeit „ausarten“, auch wenn es am Anfang noch soviel Spaß macht.

Sollten Sie selbst einmal auf der Suche sein, nach ein paar neuen Ideen für Ihr Unternehmen, für die Belohnung der Mitarbeiter oder auch nur für Ihren nächsten Urlaub – senden Sie uns eine Mail mit dem Stichwort – 10 Wege zu kreativen Ideen – und wir senden Ihnen kostenlos unsere Empfehlung. Sie können natürlich auch den Newsletter der german dental business school bestellen. Dort werden wir Ihnen in den nächsten zwei Wochen diese Ideen vorstellen.

Einfach auf www.germandentalbusinessschool.de klicken und sich für den Newsletter anmelden.

Sonnenschein, Schneeglöckchen und die erste Winterlinge

Bevor ich mit den ersten Zeilen meines jeweiligen Newsletters beginne, trage ich mir meine Gedanken in einer Mindmap zusammen. So auch heute. Bei dem Thema Faszinationen saß ich also da und überlegte, was denn im Moment so faszinierend sein könnte, dass es sich lohnen würde, darüber zu berichten.

Da wanderte mein Blick nach draußen, auf die Terrasse und in den Garten. Die Sonne scheint, letzte Schneereste halten sich hartnäckig, das nahende Frühjahr läßt sich aber schon erahnen.

 

Da müßte es doch eigentlich schon Schneeglöckchen geben, schoß es mir durch den Kopf. Also die Kamera aus dem Etui geholt und nach draußen.

Und siehe da: Es gibt sowohl Schneeglöckchen als auch die ersten Winterlinge – meine Mutter hätte ihre Freude daran gehabt.

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