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Warum wir Fehler nutzen und nicht vermeiden sollten

Das Modell der vier Lernstufen hat mir schon viele gute Dienste geleistet. Es beschreibt sehr anschaulich, wie unser Lernen abläuft. Und es macht mir immer wieder deutlich, wie viel Probleme die allermeisten von uns mit Fehlern haben.

Hier die Frage an Euch:

Wie fühlt Ihr Euch, wenn Ihr feststellt, dass ihr einen Fehler gemacht habt?

Geht es Euch so wie den allermeisten? In diesem Video erfahrt ihr, welches Feedback ich von den meisten meiner Teilnehmer bekomme:

 

Rückenschmerzen eine schlechte Gewohnheit?

Diese Frage schießt mir gerade durch den Kopf. Und wahrscheinlich fühlen sich jetzt einige der Leser angegriffen, die immer wieder über Rückenschmerzen klagen.

Doch vielleicht kann ich sie ja wachrütteln.

Woher kommen Rückenschmerzen? Ich bin zwar kein Mediziner, habe mich aber durchaus mit diesem Thema aus eigenem schmerzhaften Empfinden jahrelang beschäftigt. Nach meinem damaligen Kenntnisstand kamen meine Rückenschmerzen von „falschem Heben“, ungünstigen Bewegungen, ruckartigen Bewegungen oder einfach „Ver-Zerrungen“.

Bis vor etwa 13 Jahren plagten mich diese Schmerzen ca. zweimal pro Jahr. Dann aber so heftig, dass ich für einige Tage mich fast gar nicht bewegen konnte. Ich lief von einem Arzt zum anderen, bekam Krankengymnastik verschrieben usw., es half alles nichts.

Bis ich durch Zufall auf Kieser Training aufmerksam wurde. Ich dachte immer ich hätte Kraft. Aber im unteren Rückenbereich damals scheinbar doch nicht.

Ich habe mit dem Kieser Training angefangen, bin anfangs zweimal die Woche hingegangen, die letzten Jahre meistens nur noch einmal, hin und wieder sogar nur alle zwei bis drei Wochen. Aber es hat geholfen. Ich habe jetzt seit mehr als 12 Jahren keine Rückenschmerzen mehr. Ich bin überzeugt davon, der einzige Grund liegt in meiner neuen Gewohnheit, regelmäßig Krafttraining zu machen.

Und ich bin sicher, hätte ich meine damalige schlechte Gewohnheit, nämlich nichts für meine Rückenmuskeln zu tun, beibehalten, ich würde heute kaum noch aus dem Bett kommen.

 

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Beweg Deinen Arsch dahin, wo Dein Herz sein möchte

Wie wichtig für unser Leben unsere Gewohnheiten sind, dürfte jedem Leser dieses Blogs klar sein. Wie aber bauen wir diese Gewohnheiten am leichtesten auf? Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt.

Dazu folgendes Zitat aus dem Talmud:

Achte auf Deine Gedanken
denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte
denn sie werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten
denn sie werden Charakter.

Achte auf  Deinen Charakter
denn er wird Dein Schicksal.

Und jetzt die Preisfrage:
Wie steuern wir unsere Gedanken?

Auf verschiedene Übungen habe ich bereits in meinem Buch „Erfolgreiche Gewohnheiten“ hingewiesen. Allein das Gelassenheits-Training hilft enorm, sich der vielen unbewussten Ärgernisse am Anfang bewusst zu werden und diese nach und nach mit immer mehr Gelassenheit anders zu bewerten.

Und trotzdem ist es nicht immer leicht, die Gedanken zu steuern. Was also tun, wenn wir uns auf positive Gedanken nachhaltig ausrichten wollen?

Wir können drei Zentren in uns unterscheiden, das Gedankenzentrum zur Steuerung unserer Gedanken, das emotionale Zentrum zur Steuerung der Gefühle und das Willenszentrum zur Steuerung unserer Muskeln.

Was meinen Sie, was ist effektiver um in gute Stimmung zu gelangen? Die Gedanken zu ändern, die Stimmung zu heben oder die Muskeln in eine bestimmte Richtung zu bewegen?

Die Stimmung? Falsch!
Sie könnte mit einem Tropfen Quecksilber verglichen werden, die sich jeder Bewegung anpasst. Auch wenn man es schafft, sie einige Moment zu halten, lässt sie sich doch schnell wieder ablenken.

O.K, dann die Gedanken? Wieder falsch!
Sie ähneln den Menschen auf einem Bahnhof. Sie kommen und gehen. Aus den verschiedensten Richtungen und in die verschiedenste Richtungen. Es dürfte schwer fallen, da eine gewisse Ordnung hinein zu bekommen. (frei nach Mirsakarim Norbekov, Eselsweisheit)

Damit bleibt unser Willenzentrum und genau mit ihm können wir unsere Muskeln steuern. Probieren Sie es aus bitte: Stellen Sie sich vor einen Spiegel, befehlen Sie Ihren Mundwinkeln sich nach oben zu ziehen und lächeln sie. Das „befehlen“ Sie Ihren Muskeln ca. 5 Minuten lang und Sie werden feststellen, Ihre Stimmung hat sich gebessert.

Steven Pressfield, Autor des Buches „Do the Work“ beschreibt es deftig und um so und treffender:

 „Beweg  Deinen Arsch dahin, wo Dein Herz sein möchte„. 

Wenn Du stärker werden willst, geh‘ ins Fitnesscenter.
Wenn Du schneller werden willst, fange an zu laufen.
… 
Der Punkt ist: Wohin der Körper geht, dahin wird der Geist folgen.

Beweg Deinen Arsch dahin, wo  Dein Herz hin möchte.

Los geht’s, bewegen Sie Ihren Hintern, tun Sie es und erleben Sie, wie sich ihre Gedanken verändern.

Ich garantiere es Ihnen!

 

einfach mal Danke …

Elita Wiegand hat zusammen mit einigen Partnern die Woche der Wertschätzung ins Leben gerufen. Neben guten Beiträgen auf der entsprechenden Website finden sich auf der dazugehörigen facebook Seite viele gute Beiträge. Ein Blick lohnt sich aus mindestens drei Gründen

  1. er zeigt uns uns einige Beispiele, wofür wir dankbar sein können
  2. er macht uns deutlich, welchen Wert Dankbarkeit in unserem Leben haben kann
  3. er inspiriert und motiviert, uns immer wieder neu bewusst zu werden, wie schön es ist, dass wir überhaupt danken können

Ein von Herzen kommenden Dankeschön kostet genauso viel wie ein liebevolles Lächeln – NICHTS!

Es verändert aber unsere Welt auf eine sehr schöne und nachahmenswert Weise.

Elita, Dir und allen Mitstreitern eine herzliches Dankeschön, für diese tolle Aktion.

Und hier jetzt das Video von dem Flashmob, vom vergangenen Samstag in Düsseldorf:

 

Allen Beteiligten daran auch noch einmal aus dem hohen Norden ein großes

D A N K E S C H Ö N

Lasst es uns wirklich zur Gewohnheit werden, zu danken

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Hört auf zu arbeiten, es lohnt sich …

Über Anja Förster und Peter Kreuz habe ich hier ja bereits mehrfach geschrieben. Das Autoren und Speaker-Paar hat es wieder geschafft. Das neue Buch ist erschienen und trägt den provozierenden Titel: Hört auf zu arbeiten!

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Und der Launch des Buches war wieder einmal alles andere als gewöhnlich. Diesmal konnte man eine limitierte Werksausgabe vorweg bestellen, gegen eine Spende an Ärzte ohne Grenzen. Das Buch landete dann auch wenig später bei mir im Briefkasten und wurde kaum ausgepackt, sofort verschlungen.

Ich war und bin begeistert, es zeigt, wie wir unsere Arbeit wieder als lebenswerten Teil unserer Identität zurückerobern können. Ein Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt.

Es spricht mir und meinem Ansatz von Job&Joy in vielen Punkten aus der Seele. Wir erleben es doch täglich, dass die meisten Menschen die meiste Zeit ihres Lebens ganz offensichtlich nicht das machen, was ihnen das Gefühl gibt, voll in ihrem Element zu sein? „Hört auf zu arbeiten!“ zeigt, dass es auch anders geht: Wie wir unsere Arbeit wieder als lebenswerten Teil unserer Identität zurückerobern und wieder mehr das tun können, was unsere Augen funkeln lässt.

Liebe Anja, lieber Peter, herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Buch.

Ich bin mit Euch absolut einer Meinung, dass es höchste Zeit wird, wirklich umzudenken
hin zu der bedeutsamen Arbeit. Mit Eurer in dem Buch vorgestellten Matrix dazu liefert ihr greifbare und gut umsetzbare Werkzeuge.
Ich werde auf die einen oder anderen Details des Buches in einem der nächsten Beiträge eingehen. Heute schon mal eine ganz klare Kaufempfehlung! 

 

Was ist einer der schnellsten, sichersten und nachhaltigsten Wege zum Reichtum?

Der oft gewünschte Lottogewinn? Bei einer Chance von 1 : 14 Millionen wohl kaum so richtig sicher. Und selbst wenn die Chance einen von uns treffen sollte, ob das dann auch noch nachhaltig ist? Die Erfahrungsberichte vieler Lottogewinner zeigt das Gegenteil.

Ein Leben lang sparen, sparen und noch mal sparen? Mag funktionieren, wenn es zu keiner größeren Inflation kommt, wenn der Job so lange hält, wenn, wenn, wenn …

Einfach noch mehr Umsatz? Da der Gewinn längst nicht immer proportional zum Umsatz wächst, ist auch das keine Garantie.

Also die Preise rauf und mit der gleichen Leistung mehr einnehmen? Wäre ’ne Möglichkeit, wenn die Kunden da mitziehen.

Aber irgendwas muss es doch geben?

Stimmt. Und das tut es sogar.

Und welcher Weg das genau ist, das erfahren Sie hier

Eines der Hauptprobleme unserer Gewohnheiten

Fragen Sie doch einfach ‚mal Ihre Freunde oder Kollegen, welche Gefühle bei ihnen hochkommen, wenn sie an das Thema „Gewohnheiten“ denken.

Bei vielen von uns kommen zunächst eher negative Gefühle hoch. Wir denken dann an unser schlechtes Gewissen, wir wollten doch eigentlich viel mehr Sport machen. Wir wollten bewusster essen. Und so weiter und so fort.

Das wir aber schon Meister viele guter Gewohnheiten sind, das übersehen wir in den allermeisten Fällen.

Ohne diese Meisterschaft, hätten wir es aber gar nicht so weit gebracht. Die allermeisten unserer Gewohnheiten sind uns dabe aber gar nicht mehr bewusst. Sie laufen eben wie der Name schon sagt, gewohnheitsmäßig ab.

Unter Unterbewusstsein steuert damit einen einen großen Teil unseres Tagesablaufes und auch unseres Erfolges. Wenn wir mit dem Ergebnis zufrieden sind, super! Was aber, wenn wir an der einen oder anderen Stelle etwas gern verbessern oder verändern würden?

Tja, dann kommen die Gewohnheiten ins Spiel. Und hier zunächst einmal der allererste Schritt. Wir müssen uns bewusst machen, welche unbewussten Gewohnheiten wir in dem Bereich haben, in dem wir uns weiterentwickeln wollen.

Erst wenn wir uns das bewusst gemacht haben, gelangen wir von der Stufe der unbewussten Inkompetenz auf die Stufe der bewussten Inkompetenz. Dann wissen wir, was wir bisher noch nicht wussten, bzw. nicht getan haben.

Und dann geht es daran, diese Gewohnheit zu ändern. Das geht am leichtesten, wenn wir eine ungünstige Gewohnheit durch eine neue, günstigere und erfolgreiche Gewohnheit ersetzen.

Gut, nun haben wir diese neue Gewohnheit ausgewählt, haben unser Zielbild vor Augen, wie aussehen soll, wenn wir diese Gewohnheit in unser Leben integriert haben. Wie kommen wir nun aber dahin?

Hier gibt es keinen Königsweg. Hier kann nur jeder für sich schauen, welcher Weg für ihn (oder sie) der richtige ist. Viele unserer Teilnehmer haben gute Erfahrungen mit der Yukon-Methode gemacht.

Welche anderen Möglichkeiten es noch gibt, darauf werde ich in den nächsten Beiträgen hier gern zurück kommen.

 

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Einem Redner zu lauschen, bringt allein noch keinen Erfolg

Wir alle kennen das Phänomen: Wir hören einen guten Vortrag, vielleicht sogar einen sehr guten. Wir sind begeistert. Haben sogar die eine oder andere Idee während des Vortrages entwickelt.

Und dann???

Nichts!

Unser Schreibtisch ist nach dem Seminar natürlich voller als vorher. Klar, ohne spezielle Urlaubsvertretung müssen wir unseren Kram schon selber abarbeiten. Also ran an die Arbeit. Und bevor wir es bemerken, ist eine ganze Woche vorbei. Dann eine zweite Woche. Und vielleicht dämmert es uns irgendwann: „Da war doch was. Ich wollte doch irgendwas ändern. Irgendwas umsetzen. Ach ja …“

Einem Redner nur zu lauschen, bringt allein noch keinen Erfolg, wir müssen auch ins Handeln kommen. Je schneller wir nach dem Vortrag unsere ersten Aktiväten starten, desto größer sind unsere Chancen auf Erfolg. Doch das allein reicht auch noch nicht, denn einmal ist keinmal. Also müssen wir dranbleiben. Und am Besten geht das, wenn wir aus unseren Vorhaben, neue erfolgreiche Gewohnheiten machen.

Wie das geht, das verrät Jörg Weisner Ihnen in einem seiner Vorträge. Und er stellt damit sicher, dass die vielen Ideen, die Sie ohnehin aus seinen Vorträgen mitnehmen, auch tatsächlich umgesetzt werden. Von Ihnen. Denn Sie haben nach überraschend kurzer Zeit eine neue erfolgreich Gewohnheit aufgebaut.

 

Was sind die zwei wichtigsten Punkte für jeden Redner und Referenten

„Was sind die beiden wichtigsten Punkte, die ich als Redner oder Referent zu beachten habe?“ So lautet eine Frage, die mir gern gestellt wird. Nicht  nur in meinen Präsentations-Seminaren. Jeder Redner und Referent kennt das Problem. Er möchte sein Publikum nicht nur erreichen, nein, seine Zuhörer sollen von ihm als Redner und Referent begeistert sein. Und ihn (oder natürlich auch sie) nach dem Vortrag wärmstens weiter empfehlen.

Nur wie macht man das? Gute Frage.

Ich weiß zwar nicht, wie Ihr Publikum aussieht. Und ich weiß auch nicht genau, unter welchen Voraussetzungen der Veranstalter Sie als Referent gebucht hat. Eines weiss ich aber. Und zwar welches die beiden wichtigsten Punkte für jeden Redner und Referenten sind.

Habe ich Sie jetzt neugierig genug gemacht? Wunderbar.

Es ist nämlich ganz einfach. Vielleicht viel einfacher als Sie denken. Achten Sie einfach darauf, dass Sie

  1. während Vortrages dafür sorgen, dass Ihre Zuhörer ein Lächeln auf den Lippen haben. Warum? Auch das ist ganz einfach, weil jeder Mensch um ein vielfaches besser lernt, wenn er guter Laune ist.
  2. nach dem Vortrag dafür sorgen, dass möglichst viele Zuhörer diese gute Laune, dieses leichte Lächeln – es darf auch gern mal ein schallendes  Lachen sein 😉 – möglichst lange behalten.
  3. achja, und fast hätte ich es vergessen: Gaaanz wichtig: Sorgen Sie dafür, dass möglichst viele Teilnehmer mindestens eine Idee aus Ihrem Vortrag mitnehmen und dann auch tatsächlich umsetzen. Und das nicht nur einmal, sondern am Besten es sich zur neuen erfolgreichen Gewohnheit machen.

Und wenn Sie jetzt sich beschweren, dass das ja drei Punkte sind, die Sie als Redner oder Referent beachten sollten. Was soll’s? Bei etwas großzügiger Zählweise könnten wir auch auf zwei kommen. Oder Sie betrachten meinen dritten Vorschlag einfach als Bonus.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg und noch viel mehr lachende Gesichter in und nach Ihrem nächsten Vortrag.

Ohne Fehler ist kein wirkliches Lernen möglich

Ich stelle immer wieder fest, wie stark in unserer Kultur das Fehlermachen verpönt ist. Über Fehler spricht man höchstens hinter vorgehaltener Hand. Jemanden für einen Fehler belohnen? Wo kämen wir denn da hin, dann macht er das vielleicht absichtlich noch einmal …

Dass wir alle über nur über viele, viele Fehler z.B. Laufen gelernt haben, das haben die meisten inzwischen leider vergessen. Das galt damals in der Kindheit, aber doch heute nicht mehr für uns Erwachsene.

Ist das wirklich so??? Ich glaube nein!

Fehler sind wichtig. Ohne Fehler kommen wir gar nicht voran.

Als kleine Demonstration hier ein paar der besten Skateboard Tricks:

Und wie haben die Jungs das jetzt geschafft, überhaupt so gut zu werden?

Klar, durch Üben, Üben und noch mal Üben und durch viele, viele Fehler, wie z.B. in diesem Video