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Eines der Hauptprobleme unserer Gewohnheiten

Fragen Sie doch einfach ‚mal Ihre Freunde oder Kollegen, welche Gefühle bei ihnen hochkommen, wenn sie an das Thema „Gewohnheiten“ denken.

Bei vielen von uns kommen zunächst eher negative Gefühle hoch. Wir denken dann an unser schlechtes Gewissen, wir wollten doch eigentlich viel mehr Sport machen. Wir wollten bewusster essen. Und so weiter und so fort.

Das wir aber schon Meister viele guter Gewohnheiten sind, das übersehen wir in den allermeisten Fällen.

Ohne diese Meisterschaft, hätten wir es aber gar nicht so weit gebracht. Die allermeisten unserer Gewohnheiten sind uns dabe aber gar nicht mehr bewusst. Sie laufen eben wie der Name schon sagt, gewohnheitsmäßig ab.

Unter Unterbewusstsein steuert damit einen einen großen Teil unseres Tagesablaufes und auch unseres Erfolges. Wenn wir mit dem Ergebnis zufrieden sind, super! Was aber, wenn wir an der einen oder anderen Stelle etwas gern verbessern oder verändern würden?

Tja, dann kommen die Gewohnheiten ins Spiel. Und hier zunächst einmal der allererste Schritt. Wir müssen uns bewusst machen, welche unbewussten Gewohnheiten wir in dem Bereich haben, in dem wir uns weiterentwickeln wollen.

Erst wenn wir uns das bewusst gemacht haben, gelangen wir von der Stufe der unbewussten Inkompetenz auf die Stufe der bewussten Inkompetenz. Dann wissen wir, was wir bisher noch nicht wussten, bzw. nicht getan haben.

Und dann geht es daran, diese Gewohnheit zu ändern. Das geht am leichtesten, wenn wir eine ungünstige Gewohnheit durch eine neue, günstigere und erfolgreiche Gewohnheit ersetzen.

Gut, nun haben wir diese neue Gewohnheit ausgewählt, haben unser Zielbild vor Augen, wie aussehen soll, wenn wir diese Gewohnheit in unser Leben integriert haben. Wie kommen wir nun aber dahin?

Hier gibt es keinen Königsweg. Hier kann nur jeder für sich schauen, welcher Weg für ihn (oder sie) der richtige ist. Viele unserer Teilnehmer haben gute Erfahrungen mit der Yukon-Methode gemacht.

Welche anderen Möglichkeiten es noch gibt, darauf werde ich in den nächsten Beiträgen hier gern zurück kommen.

 

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Einem Redner zu lauschen, bringt allein noch keinen Erfolg

Wir alle kennen das Phänomen: Wir hören einen guten Vortrag, vielleicht sogar einen sehr guten. Wir sind begeistert. Haben sogar die eine oder andere Idee während des Vortrages entwickelt.

Und dann???

Nichts!

Unser Schreibtisch ist nach dem Seminar natürlich voller als vorher. Klar, ohne spezielle Urlaubsvertretung müssen wir unseren Kram schon selber abarbeiten. Also ran an die Arbeit. Und bevor wir es bemerken, ist eine ganze Woche vorbei. Dann eine zweite Woche. Und vielleicht dämmert es uns irgendwann: „Da war doch was. Ich wollte doch irgendwas ändern. Irgendwas umsetzen. Ach ja …“

Einem Redner nur zu lauschen, bringt allein noch keinen Erfolg, wir müssen auch ins Handeln kommen. Je schneller wir nach dem Vortrag unsere ersten Aktiväten starten, desto größer sind unsere Chancen auf Erfolg. Doch das allein reicht auch noch nicht, denn einmal ist keinmal. Also müssen wir dranbleiben. Und am Besten geht das, wenn wir aus unseren Vorhaben, neue erfolgreiche Gewohnheiten machen.

Wie das geht, das verrät Jörg Weisner Ihnen in einem seiner Vorträge. Und er stellt damit sicher, dass die vielen Ideen, die Sie ohnehin aus seinen Vorträgen mitnehmen, auch tatsächlich umgesetzt werden. Von Ihnen. Denn Sie haben nach überraschend kurzer Zeit eine neue erfolgreich Gewohnheit aufgebaut.

 

Was sind die zwei wichtigsten Punkte für jeden Redner und Referenten

„Was sind die beiden wichtigsten Punkte, die ich als Redner oder Referent zu beachten habe?“ So lautet eine Frage, die mir gern gestellt wird. Nicht  nur in meinen Präsentations-Seminaren. Jeder Redner und Referent kennt das Problem. Er möchte sein Publikum nicht nur erreichen, nein, seine Zuhörer sollen von ihm als Redner und Referent begeistert sein. Und ihn (oder natürlich auch sie) nach dem Vortrag wärmstens weiter empfehlen.

Nur wie macht man das? Gute Frage.

Ich weiß zwar nicht, wie Ihr Publikum aussieht. Und ich weiß auch nicht genau, unter welchen Voraussetzungen der Veranstalter Sie als Referent gebucht hat. Eines weiss ich aber. Und zwar welches die beiden wichtigsten Punkte für jeden Redner und Referenten sind.

Habe ich Sie jetzt neugierig genug gemacht? Wunderbar.

Es ist nämlich ganz einfach. Vielleicht viel einfacher als Sie denken. Achten Sie einfach darauf, dass Sie

  1. während Vortrages dafür sorgen, dass Ihre Zuhörer ein Lächeln auf den Lippen haben. Warum? Auch das ist ganz einfach, weil jeder Mensch um ein vielfaches besser lernt, wenn er guter Laune ist.
  2. nach dem Vortrag dafür sorgen, dass möglichst viele Zuhörer diese gute Laune, dieses leichte Lächeln – es darf auch gern mal ein schallendes  Lachen sein 😉 – möglichst lange behalten.
  3. achja, und fast hätte ich es vergessen: Gaaanz wichtig: Sorgen Sie dafür, dass möglichst viele Teilnehmer mindestens eine Idee aus Ihrem Vortrag mitnehmen und dann auch tatsächlich umsetzen. Und das nicht nur einmal, sondern am Besten es sich zur neuen erfolgreichen Gewohnheit machen.

Und wenn Sie jetzt sich beschweren, dass das ja drei Punkte sind, die Sie als Redner oder Referent beachten sollten. Was soll’s? Bei etwas großzügiger Zählweise könnten wir auch auf zwei kommen. Oder Sie betrachten meinen dritten Vorschlag einfach als Bonus.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg und noch viel mehr lachende Gesichter in und nach Ihrem nächsten Vortrag.

Ohne Fehler ist kein wirkliches Lernen möglich

Ich stelle immer wieder fest, wie stark in unserer Kultur das Fehlermachen verpönt ist. Über Fehler spricht man höchstens hinter vorgehaltener Hand. Jemanden für einen Fehler belohnen? Wo kämen wir denn da hin, dann macht er das vielleicht absichtlich noch einmal …

Dass wir alle über nur über viele, viele Fehler z.B. Laufen gelernt haben, das haben die meisten inzwischen leider vergessen. Das galt damals in der Kindheit, aber doch heute nicht mehr für uns Erwachsene.

Ist das wirklich so??? Ich glaube nein!

Fehler sind wichtig. Ohne Fehler kommen wir gar nicht voran.

Als kleine Demonstration hier ein paar der besten Skateboard Tricks:

Und wie haben die Jungs das jetzt geschafft, überhaupt so gut zu werden?

Klar, durch Üben, Üben und noch mal Üben und durch viele, viele Fehler, wie z.B. in diesem Video

Wie wird man älter als 100 Jahre?

Dieser Frage haben Dan Buettner und sein Team in den „Blue Zones“ der Welt untersucht. Gemeinschaften, in denen Senioren mit Elan und Vitaltiät sehr, sehr alt werden. Auf TED berichtet er, über 9 gemeinsame Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die dafür sorgen, dass diese Personen auch noch jenseits der 100 Jahre fit und agil sind.

Krähenfüsse sind gut!

Was? Krähenfüsse sollen gut sein? Ja! Sagt Guy Kawaski. Gut, weil sie ein Zeichen für echtes Lächeln sind. Im Gegensatz zu dem „PanAm Smile“, bei dem nur ein Teil des Mundes bewegt wird.

Dies ist nur einer der Tipps aus dem Vortrag von Guy, den er an der Standford University gehalten hat.

Es lohnt sich, nicht nur weil Guy wirklich Spaß daran hat, sondern weil er die Freude daran auch vermitteln kann. Wieder mal ein sehr schönes Beispiel für Job&Joy,

Thanks Guy, well done!

Unternehmertum für Gefangene …

Als ich zum ersten Mal davon hörte, war ich zunächst überrascht. Ich hätte Gefangene nicht mit Existenzgründern in Zusammenhang gebracht. Die Erklärung des Projektes Leonhard, hat mich dann eines besseren belehrt:

Leonhard ist eine Initiative zur unternehmerischen Qualifizierung von Gefangenen in bayerischen Gefängnissen. Oft wird gefragt: Kann das überhaupt funktionieren? Die Antwort lautet: bestimmt!
Die Gründe, die zu einer Haftstrafe geführt haben, sind vielfältig. Vielfältig sind allerdings auch die Persönlichkeitsmerkmale eines jeden einzelnen Gefangenen. Viele Gefangene haben Mut und Initiative, sind bereit zum Risiko, sind kreativ und können etwas bewegen. Allesamt positive Eigenschaften! Allerdings sind sie irgendwo in Ihrem Leben einmal „falsch abgebogen“, was zu der Katastrophe einer manchmal mehrjährigen Haftstrafe geführt hat.
http://www.leonhard.eu/about.html

Meinen Glückwunsch an die Gründer Dr. Bernward Jopen und Maren Frowein.

Und hier geht’s zu dem amerikanischen Vorbild PEP, dem prison entrepreneurship program. Die starten dort jetzt schon mit dem 16. Lehrgang und hatten bisher ca. 700 Teilnehmer. Wenn das kein Erfolg ist …

Wer das Projekt unterstützen möchte, ein Mausklick kann schon reichen, wenn es PEP gelingt, unter die letzte 10 Finalisten der changemakers competition zu gelangen, können Sie einen von fünf Preisen über je 50.000 $ gewinnen. Ich habe meine Stimme schon abgegeben. Wer macht mit?Es reicht sich hier kurz anzumelden und dann zu voten …
Und den heute noch gefangenen zukünftigen Unternehmern wünsche ich ein Leben voller Job & Joy.

Meine Leidenschaft für Holz …

teile ich mit vielen Handwerkern, Künstlern und Bastlern. Ich liebe einfach dieses Material, den Geruch, die schönen Maserungen und das Gefühl, wenn die Oberfläche sehr fein geschliffen ist.

Dass sich Holz auch als Hülle für ein Smartphone eignen kann, ist nicht neu. Wie schön aber ein Werbefilm dafür sein kann, dass habe ich heute morgen über ein Google+ Beitrag von Guy Kawaski entdeckt:

Und hier ist das making of des Films.

Einfach super!!!