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Faszinationen im November

Gestern hatte ich in meinem erste Newsletter „Mehr Gewinn mit weniger Stress“ Sie und mich dazu ermuntert, bewußt im üblicherweise trüben, nebligen November nach Faszinationen zu suchen.

Nun, was ein veränderter Focus so alles ausrichten kann:

* Heute morgen beim Joggen fiel mir auf, dass das Wetter gar nicht mehr so schlecht war, wie noch gestern morgen. Kann sein, dass es im Laufe des Tages noch regnen wird, aber heute morgen war es herrlich im noch dämmerigen Wald. Eine tolle Stimmung.
* Dann die kurzen freundlichen Begrüßungen mit den anderen Spaziergängern
* das Herumtollen der Hunde
* Die herrliche heiße Dusche nach dem Joggen.

Und jetzt lese ich gerade in der Tageszeitung „Ich mag die langen Abende“. In diesem Artikel wird beschrieben, was Menschen an dieser Zeit so fasziniert:

* wenn es draußen dunkel wird, wird es drinnen gemütlich
* die Vorfreude auf die verschneiten Wege im Winter
* die schönen langen Abende
* Der Gühwein auf den Weihnachtsmärkten ist lecker
* im Winter sind nicht so viele Menschen unterwegs, ich genieße die Ruhe
* ich freue mich auf die Tasse heissen Kakaos

Wir sehen, es gibt auch im November viele viele Faszinationen, wir müssen nur danach suchen.

Die Lust am Laufen

Heute morgen wieder gelaufen, diesmal sogar schon 45 Minuten lang. Ich habe das Gefühl, ich mache Fortschritte und werde langsam wieder fitter – kann das eigentlich so schnell sein?

Faszinationen beim Laufen?

* Das bunte Laub, das immer noch an den Bäumen hängt.
* Das Rascheln, wenn ich über die am Boden liegenden Blätter laufe.
* Immer wieder die frische Luft am Morgen.

Dann die Autofahrt nach Binz auf Rügen. Wir fahren zum ersten Mal die neue Autobahn A20, die von Lübeck bis an die polnische Grenze gehen soll. Das Navigationssystem kennt sie zu großen Teilen noch nicht. Wenn ich mich darauf verlassen hätte, wäre ich wohl nie angekommen.

Faszinationen beim Fahren?

* Die neue, freue Autobahn ohne Geschwindigkeits-Beschränkung …

Auf Rügen angekommen bleiben mir noch 45 Minuten bis zum gemeinsamen Abendessen mit dem Kunden. Also schnell noch einmal die Laufsachen an und 20 Minuten die beleuchtete Strandpromenade rauf und runter.

Der Strand ist mir ohne Taschenlampe zu dunkel, so bleibt mir nur, die Wellen zu hören – immerhin ein guter Vorgeschmach auf morgen. Dann will ich auf jeden Fall am Strand lang laufen.

Wie baue ich eine erfolgreiche Gewohnheit auf?

Erfolg kommt von erfolgreichen Gewohnheiten – diese Wahrheit kann man inzwischen in vielen Ratgeber-Büchern nachlesen. Sie hat trotzdem nichts von ihrer Gültigkeit verloren.

Wie lange dauert es, eine neue Gewohnheit aufzubauen? Viele Coaches sagen 21 Tage. Vielleicht dauert es auch mal 28 Tage oder generell bei dem einen etwas länger bei dem anderen etwas weniger lang. Skeptiker könnten auch noch fragen, wann man denn von einer Gewohnheit überhaupt sprechen kann.

Das Ganze droht dann schnell in einen theoretischen Kurs auszuarten.

Worum es mir hier geht, ist einfach meine persönlichen Reflektionen zu diesem Thema mit meiner eigenen Erfahrungen zu verbinden.

Ich kenne mich sehr gut aus mit dem Thema des regelmäßigen Laufens.

Angefangen habe ich damit irgendwann um 1988 herum. Ich habe damals bei der Bank gearbeitet, war 25 Jahre alt und nahm an Gewicht einige Kilos zu. Kein Wunder, wenn man keinen Sport betreibt, den ganzen Tag am Schreibtsich sitzt und am Wochenende die Bankakademie besucht …

Die Wende brachte mir ein Urlaub auf Fuerte-Ventura. Wir waren bei Freunden in Morro del Jable, einen phantastischen endlos langen, weißen Sandstrand vor der Tür. Da fiel die Entscheidung nicht schwer, den Tag mit einem ausgehnten Lauf zu starten.

Doch weit gefehlt. Ich werde es nie vergessen, wie ich nach den ersten 100 – 200 Metern in dem lockeren Strandsand vollkommen außer Atem einfach aufhören mußte. – Aber der Anfang war gemacht. Einen solchen miserablen Fitnesszustand wollte ich einfach nicht akzeptieren.

Also ging es am nächsten Morgen wieder neu los, sicherlich mit etwas Überwindung aber es klappte. An diesem Tag schaffte ich schon 400 Meter. Immer noch nicht der Rede wert, aber ein kleiner Fortschritt.

So ging es dann weiter, Tag für Tag ein kleines Stückchen länger. Zum Glück hatten wir 4 Wochen Urlaub – und nach 4 Wochen war ich so fit, dass ich die 5 Kilometer komplett hin und wieder zurück laufen konnte. Ich fühlte mich phantastisch, hatte 7 Kilo abgekommen und war wiede ziemlich fit.

Noch viel wichtiger war aber, dass ich eine neue Gewohnheit aufgebaut hatte. Das Laufen begleitet mich seit diesem Urlaub – mit vereinzelten mehr oder weniger langen Pausen. Es hat sich bei mir in den meisten Zeiten zu einer guten (erfolgreichen) Gewohnheit ausgebildet.

Das einzige Problem mit solchen Gewohnheiten ist, dass man sie auch ziemlich schnell wieder vergisst. Ich habe mir vor einem Jahr einen neuen Hund gekauft, eine kleine Islandhündin. Da die erst mit einem Alter von einem Jahr mit laufen durfte, habe ich das letzte Jahr immer stärker auf mein Laufen verzichtet. Ich bin sogar in diesem Sommer aus lauter Bequemlichkeit mit dem Fahrrad gefahren, statt morgens zum See zu laufen.

Jetzt dürfte Snoerre (die Islandhündin) schon seit 5 Monaten neben mir herlaufen, aber ich konnte mich nicht aufraffen. Bis auf sehr vereinzelte Ausnahmen habe ich keine Jogging-Schuhe mehr angezogen. Die Konsequenz? Was wohl??? Einmal wieder 7 Kilo mehr auf der Waage.

Doch jetzt geht es wieder los mit dem Laufen. Seit gestern bin ich wieder angefangen, morgens meine Runde zu drehen. Zunächst sind nur 20 Minuten drin. Aber der erste (und wichigste) Schritt ist getan. Jetzt heißt es durchhalten, bis mindestens 3 Wochen überstanden sind. Dann dürfte es leichter werden, wegen der neuen (erneuerten) Gewohnheit.

Wie sieht es mit Ihnen aus, welche Gewohnheit würden Sie gern aufbauen. Und wann wollen Sie starten?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei. Geben Sie sich selbst die Zeit, für den Aufbau Ihrer neuen Gewohnheit.

Ich werde von meinen Fortschritten berichten.

100 Erfolgs-Tipps für Zahnärzte und ihre Teams

Die ersten Downloads gestern und heute reingestellt.

Angelehnt an die Liste von Chris Barrow habe ich die 100 Erfolgs-Tipps für Zahnärzte und ihre Teams auf die Webseite gestellt. Dieser Service ist kostenlos und exklusiv für die Leser unseres Newsletters „Mehr Gewinn mit weniger Stress“.

Nach längerem Hin- und Herdiskutieren haben wir uns entschlossen, diese Downloads in einen separaten, geschützten Bereich zu stellen. Das heißt, der Zugriff ist nur möglich mit einem Benutzernamen und einem Passwort.

Beides teilen wir unseren Lesern im Newsletter mit.

Wieder ein Schritt weiter. Die Sache nimmt immer mehr Gestalt an.

Der Name ist es …

lange, lange hat es gedauert. Immer wieder habe ich überlegt, wie ich die Coaching-Abteilung für die Zahnärzte in Deutschland nennen soll.

Was haben wir nicht alles an Namen diskutiert.

Zahnärzteakademie
Unternehmer-Akademie für Zahnärzte
Unternehmerschule für Zahnärzte
Dental-Unternehmer-Schule
und so weiter, und so fort.

Einige der Namen hatte ich sogar schon als Web-Domain eintragen lassen – doch so richtig zufrieden war ich mit allem nicht.

Jetzt kam auf dem Rückflug von London der richtige Einfall.

German Dental Business School – wird die Coaching Abteilung für Zahnärzte der team success heissen. In bewußter Anlehnung an Chris Barrow’s Schule für Zahnärzte, die er in England einfach „The Dental Business School“ nennt.

Es lohnt sich doch immer wieder, aus den eigenen vier Wänden auszubrechen und die Sache einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten – und sei es aus einer Höhe von 10.000 Meter, wie beim Fliegen.

Der Workshop war phantastisch

Kurz und intensiv – der heutige Workshop mit Chris Barrow, dem Business Coach für Zahnärzte in England war heute phantastisch. Chris stellte noch einmal sein Modell vor, wie er in den letzten 10 Jahren über 500 Zahnärzte in England erfolgreich gecoacht hat.

Seine Authentizität ist immer wieder beeindruckend. Sicherlich wird sein Stil längst nicht jedem gefallen – aber wie sagt er so schön: Marketing heißt die Interessenten rauszufiltern, die mir Dir Geschäfte machen wollen.

Chris thank you very much!!!

Jetzt sitze ich hier im Internetcafe in Windsor und schreibe meine Notizen runter. Für mich der größte Vorteil, da ich vieles davon ein, zwei Tage später kaum noch lesen kann.

Und natürlich die kurze Nachricht in diesem Blog. Dem Web sei Dank.

Auf nach London, zum eintägigen Workshop mit Chris Barrow

Der Flieger geht in 3 Stunden. Zum Glück ab Lübeck, das heißt keine lange Parkplatz Suche, keine langen Wege dafür aber niedrige Parkplatz-Gebühren und die Möglichkeit, direkt aus der Abflug-Halle (eigentlich eher ein Zelt) auf das Rollfeld und in die Maschine zu steigen.

Ryanair sei Dank. Ich hoffe es gelingt den Politikern und Betreibern den Standort zu halten und weiter auszubauen.

Dann startet morgen früh der eintägige Workshop mit Chris Barrow. Wir kennen uns schon eine ganze Zeit, allerdings nur per E-mail, per Telefon und über sein Webinar. Das Konzept, das Chris in England mit seiner „The Dental Business School“ aufgebaut hat fasziniert mich seit langem.

Nach intensivem Studium seiner Unterlagen, seiner Seminar-Mitschnitte wie auch ausführlichen Gesprächen mit deutschen Zahnärzten glaube ich, das die Zeit reif ist, für einen ähnlichen Ansatz in Deutschland.

Ein gelungenes Präsentation-Seminar mit Ärzten

Das Präsentations- und Rhetorik-Training mit dem Bundesverband der HNO-Ärzte ist sehr gut gelaufen. Die Teilnehmer waren sehr zufrieden und begeistert. Sie haben alle super mitgemacht, und es hat glaube ich allen viel Spaß gemacht.

Überrascht war ich von dem hohen Wissensstand der Teilnehmer – eigentlich ja kein Wunder, wenn man bedenkt, wie lange viele von ihnen schon in der Berufspolitik tätig sind, und wie viel Vorträge jeder von ihnen schon gehalten hat.

Um so schöner, dass sie trotzdem (oder gerade deshalb??) mit dem Semianr sehr zufrieden waren.

Bei dem Feedback am Seminar-Ende gab es Aussagen wie z.B. die folgenden:

* für meine Arbeit sehr hilfreich – besonders das Bild mit den 4 Ohren
* dass man Schlagfertigkeit trainieren kann
* dass eine klare Fragestellung zur Zielsetzung des eigenen Vortrages wichtig ist
* dass ich das Konzept für den Vortrag jetzt anders plane als vorher
* die Möglichkeit mit allen Gruppen von Zuhörern umgehen zu können
* dass Emotionen bei Vorträgen wichtig sind

Allen Teilnehmern noch einmal ein herzliches Dankeschön. Es hat auch mir viel Spaß gemacht.

Die Vorbereitung ist abgeschlossen, das Präsentations-Seminar steht

Noch eineinhalb Tage Zeit und ich bin schon mit Vorbereitung des Präsentations-Seminars für den Bundes-Verband der Hals- Nasen- und Ohrenärzte e.V. fertig – kaum zu glauben.

Ganz gegen meine „sonstigen“ Gewohnheiten habe ich diesmal die Vorbereitung um einiges früher begonnen. Lesen und mich mit den Thematiken der Seminare beschäftigen, das tat ich schon immer, oft parallel zu meinen sonstigen Tätigkeiten, oft nachts im Unterbewußtsein. Diesmal habe ich auch praktisch mit dem Seminar angefangen. Besonders das Thema der Schlagfertigkeit hatte es mir diesmal angetan. Dieses Thema wollte ich einmal ganz anders aufziehen. Beim Brainstorming kam mir die rettende Idee – es mit Memocards zu versuchen.

Diese Methode des Lernen mit Kartei-Karten hat sich bei mir schon in der Schule, in der Lehre wie im Studium immer wieder bestens bewährt. Auch wenn ich oft weniger Lust zum Lernen selber hatte als vielmehr Lust darauf, mir über das Lernen an sich Gedanken zu machen …

Dann habe ich vor einigen Jahren den Kontakt zu Reinhold Vogt aufgenommen, dem „innovativen Lerntrainer“, der eine sehr kleine und einfache, dafür aber umso nützlichere Software hat programmieren lassen – Memocard.

Mit dieser Software habe ich jetzt viele Fragen und Antworten zum Thema Schlagfertigkeit auf Karteikarten schreiben lassen. Ich freue mich schon darauf, dieses Lernmittel morgen beim Präsentations-Seminar einzusetzen.

Um 4.45 Uhr am See

Heute habe ich es endlich einmal wieder geschafft – sehr früh aufzustehen.

Obwohl ich oft um 4.30 Uhr aufwache, schlafe ich doch meistens wieder ein. Gerade im Sommer ärgere ich mich manchmal darüber, da es besonders so früh morgens besonders schön ist.

Der Tag ist einfach noch viel „frischer“, die Stimmung unten am See einfach phantastisch.

Heute hat es geklappt, kurz die Shorts an und das Polohemd übergestreift, auf das Fahrrad und mit Snoerre zum See. Sie tobt wie jeden Morgen über die große Wiese hinter dem Mutter-Kind Heim. Dann der Weg durch den Wald, am See entlang – die Luft ist hier noch etwas kühler. Der Weg liegt noch im Dämmerlicht.

Am Strand angekommen, läuft der Hund schon voraus ins Wasser. Das Schwimmen erfrischt und weckt alle Lebensgeister.

Auf dem Rückweg freue ich mich dann schon auf meinen Schreibtisch, bei offener Terrassentür.

So läßt es sich leben – und arbeiten.