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Hat Google von Anja Förster und Peter Kreuz abgeschrieben?

Ein Bilderbuch für Erwachsene.
Eine Anstiftung für ein selbstbestimmtes Leben. 

So beschreiben Anja Förster und Peter Kreuz ihr neues Buch.  Und wer es durchblättert, durchliest und sich von den 29 Kapitel inspirieren lässt, der kann wirklich das schaffen, was der legendäre Basketballtrainer John Wooden von seinen Spielern gefordert hat:

Mache jede Tag zu Deinem Meisterwerk!

Was mich zusätzlich begeistert bei diesem Buch, sind viele Parallelen zu meinem Job&Joy Buch. Die beiden Bücher ergänzen sich auf wunderbare Weise, haben es Anja und Peter doch verstanden, das Wesentliche in kurzen klaren Texten zusammenzufassen. Und diese dann auch noch auf jeder Seite von Andreas Link mit wunderbaren Grafiken illustrieren zu lassen.

Das Buch ist ein ideales Weihnachtsgeschenk

Und wer es zu spät erfährt, dem sei es auch nach Weihnachten wärmstens empfohlen! Ob nun für den persönlichen Nutzen und/oder um Freunden und Familie eine nachhaltige Freude zu machen.

Ich selbst schaue auf jeden Fall immer wieder gern hinein ...

PS: Ob Google von den beiden abgeschrieben hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber als Google sein Imperium in "ALPHABET" umgenannt hat, war das Buch von Anja und Peter schon im Druck ...​ 

Macht was Ihr liebt! Das neue Buch von Anja Förster und Peter Kreuz

Dass ich mich auf dieses Buch gefreut habe, liegt zu einen natürlich an dem Titel.

Macht was Ihr liebt

Schließlich scheint es in die gleiche Richtung zu gehen, wie mein Buch „Job & Joy„. Und da ich hier auch schon immer wieder über die beiden „Vor- und Querdenker für Wirtschaft und Management“ aus Heidelberg geschrieben habe, war ich umso gespannter …

Das Warten hat sich gelohnt. Das Buch gibt 66 1/2 Anstiftungen, endlich das zu tun, was im Leben wirklich zählt. Und was das ist, das entscheidet jeder (!) selbst!!!

Natürlich habe ich mich immer wieder an meine 7 Schritte für ein Leben voller Job & Joy erinnert, auch wenn ich sie schon 2001 veröffentlicht habe. Und umso erfreuter bin ich, dass Anja und Peter einen ähnlichen Ansatz verfolgen. Allerdings viel mehr gespickt mit Geschichten. Und genau das macht das Buch für mich so besonders. Der Leser bekommt nicht nur „trockene Theorie“ sondern eine Vielzahl von Beispielen, wie es gehen könnte, wenn man(n) oder Frau das tut, was die eigenen Augen zum Funkeln bringt.

Es geht schon los, mit drei Fragen, die sich jeder immer ‚mal wieder stellen sollte:

Was will ich wirklich?

Was macht mich lebendig?

Was bringt das Funkeln in meine Augen?

Die beiden betonen immer wieder, dass wir die Wahl haben, mit welcher Einstellung wir arbeiten. Und natürlich, dass wir uns dabei immer unserer eigenen Verantwortung bewusst sein müssen.

Klar, dass sie mir damit aus der Seele sprechen. Sind doch meine ersten beiden Schritte:

  1. Die Freiheit zu wählen
  2. Verantwortung zu übernehmen

Anja und Peter formulieren es u.a. so:

„Freiheit ZU bedeutet, selbst
Verantwortung zu übernehmen – im
Positiven wie auch im Negativen.“

Und bei all meiner Begeisterung für Gewohnheiten, sind mir die Gefahren einer unbewussten Routine natürlich genauso bewusst. Wenn man die dann nicht aktiv zurück drängt, dann übernimmt sie das Ruder. Also frage Dich:

Warum habe ich damals diesen Job gewählt?

Was sind die Dinge, die für mich wirklich Bedeutung haben?

Was ist das, was mich inspiriert, wachsen lässt und herausfordert?

Hat das irgendeine Relevanz in meiner täglichen Arbeit? Wenn nein, warum eigentlich nicht?

Und vor allem beanworte Dir diese Fragen!
Wie wäre es mit JETZT?

Auch das nächste Kapitel mit der Überschrift „BALANCE NERVT!“ trifft den Nagel auf den Kopf. Wer mich aus meinen eigenen Seminaren und Vorträgen kennt, weiß, dass ich nichts von „work – life – balance“ halte. Es kommt nicht auf eine eher mittelmäßige Balance an, sondern darauf, Synergien zu entwickeln und mal aus dem einen Bereich, dann wieder aus dem anderen Bereich Kraft und Energie zu schöpfen!

All die Stellen aufzuzählen, die ich mir markiert habe, würde den Rahmen hier sprengen. Und es würde Euch auch die Freude am Entdecken nehmen.

Meine klare Empfehlung, holt Euch das Buch, verschlingt es und vor allem setzt die Ideen, die Ihr dabei zwangsläufig entwickelt in die TAT um!!!

Wer dafür Hilfe braucht, dem sei mein Umsetzungs-Coaching empfohlen 😉

Zwei Fragen an Anja Förster und Peter Kreuz

Dass mir das neue Buch von Anja Förster und Peter Kreuz gefallen hat, habe ich bereits geschrieben. Ich wollte aber mehr wissen über die beiden. Also habe ich ihnen zwei Fragen per Email gesandt und folgende Antworten erhalten:

Meine erste Frage:
Ich könnte mir vorstellen, dass viele Menschen von Euren Vorträgen inspiriert und motiviert wieder in das Unternehmen kommen. Und dann holt sie oft doch wieder der „ganz normale“ Alltagstrott ein. Was sind Eure Erfahrungen: Wie oft werden die Vorsätze auch umgesetzt? Und wenn nicht, woran mag das liegen? Wo liegen typische Hindernisse bei der Umsetzung?

Anja und Peter:
Klar, es gibt Leute, die setzen das um – und andere, die tun das nicht. Wir hören oft nach unseren Vorträgen: „Alles gut und richtig würde ich ja auch gerne könnte ich mir vorstellen in einer anderen Firma wenn ich einen anderen Chef hätte und der Alltagstrott nicht wäre ja dann würde ich das schon gerne machen.“ Aber das sind alles Ausreden!!!! Und wir lassen keine davon gelten.
Unsere Empfehlung an die Menschen, von denen wir diesen Ausredenkanon hören: Schauen Sie sich die Menschen an, die die Welt zumindest ein Stückchen weit verändert haben. Mahatma Gandhi. Muhammed Yunus. Martin Luther King. Mutter Teresa. Das waren keine Müßiggänger, die frei von den Belastungen des Alltagstrotts in aller Ruhe an einer besseren Welt werkeln konnten. Ganz im Gegenteil: Sie alle kannten die Widrigkeiten des schnöden Alltags nur zu gut und haben trotzdem ihre Mission vorangetrieben. Mit außergewöhnlicher Integrität. Mit der Überzeugungskraft, die aus großer Leidenschaft erwächst. Und mit der Beharrlichkeit, die einen Menschen vorantreibt, der sich auf dem richtigen Weg weiß.

Meine zweite Frage:
Aus Euren Büchern und Euren Vorträgen (nach dem Hörensagen) spürt man, die großere Begeisterung, die Ihr mitbringt. Woher holt Ihr immer neue Kraft, für den zum Teil doch ziemlich anstrengenden „Job“ als reisender „Vortragskünstler“?

Anja und Peter:
Klar ist das anstrengend. Und genau deshalb ist es so wichtig, sich Freiräume zu schaffen. Zum Denken und zur Reflexion. Das bedeutet aber auch: Die Zahl der Tage, die wir für öffentliche oder unternehmensinterne Veranstaltungen zur Verfügung stehen, ist begrenzt. Wir brauchen Freiraum für unsere Entdeckungsreisen. Wer Stress hat, kann den Kopf nicht frei haben. Und wer den Kopf nicht frei hat, ist kein intelligenter Gesprächspartner – weder privat noch beruflich.

In diesem Sinne wünsche ich Anja und Peter wie auch allen Lesern dieses Blogs, dass ihr es immer wieder schafft, Euch die persönlichen Freiräume zu schaffen. Auch wenn es manchmal schwer sein mag, es lohnt sich!

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Hört auf zu arbeiten, es lohnt sich …

Über Anja Förster und Peter Kreuz habe ich hier ja bereits mehrfach geschrieben. Das Autoren und Speaker-Paar hat es wieder geschafft. Das neue Buch ist erschienen und trägt den provozierenden Titel: Hört auf zu arbeiten!

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Und der Launch des Buches war wieder einmal alles andere als gewöhnlich. Diesmal konnte man eine limitierte Werksausgabe vorweg bestellen, gegen eine Spende an Ärzte ohne Grenzen. Das Buch landete dann auch wenig später bei mir im Briefkasten und wurde kaum ausgepackt, sofort verschlungen.

Ich war und bin begeistert, es zeigt, wie wir unsere Arbeit wieder als lebenswerten Teil unserer Identität zurückerobern können. Ein Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt.

Es spricht mir und meinem Ansatz von Job&Joy in vielen Punkten aus der Seele. Wir erleben es doch täglich, dass die meisten Menschen die meiste Zeit ihres Lebens ganz offensichtlich nicht das machen, was ihnen das Gefühl gibt, voll in ihrem Element zu sein? „Hört auf zu arbeiten!“ zeigt, dass es auch anders geht: Wie wir unsere Arbeit wieder als lebenswerten Teil unserer Identität zurückerobern und wieder mehr das tun können, was unsere Augen funkeln lässt.

Liebe Anja, lieber Peter, herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Buch.

Ich bin mit Euch absolut einer Meinung, dass es höchste Zeit wird, wirklich umzudenken
hin zu der bedeutsamen Arbeit. Mit Eurer in dem Buch vorgestellten Matrix dazu liefert ihr greifbare und gut umsetzbare Werkzeuge.
Ich werde auf die einen oder anderen Details des Buches in einem der nächsten Beiträge eingehen. Heute schon mal eine ganz klare Kaufempfehlung! 

 

Was willst Du hinterlassen – Spuren oder Staub?

Klar, wir alle werden nach dem Tod zu Staub. Irgendwann und hoffentlich noch lange, lange nicht. Aber soll das alles sein? Nur Staub??

Spuren oder Staub? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur Philosophen seit Jahrhunderten, sondern diese Frage bewegt auch viele sehr erfolgreiche Menschen.

Stephen Covey formuliert den Sinn des Lebens so:

to live, to love, to learn, to leave a legacy

Und genau um dieses Vermächtnis geht es Anja Förster und Peter Kreuz in ihrem neuen Buch „Spuren statt Staub“. Es setzt dort an, wo ihr erstes Buch „Alles außer gewöhnlich“ aufhört. Bei der Frage: Wozu? Wozu lebe ich? Und auf die Unternehmen bezogen, in ihren eigenen Worten:

„WIE tickt die Organisation? WAS machen wir eigentlich (hinter dem, was wir vordergründig tun)? Und WOZU der ganze Aufriss?“

Die Antwort auf diese Fragen kann natürlich nur jeder selbst geben. Aber wer noch nicht genau weiß, in welche Richtung er gehen will, wer unsicher ist, über das was er tun will oder wer sich einfach neuen Mut, einen Schuss Motivation und Inspiration holen will, der sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen.

In 24 Szenen beschreiben Anja und Peter eine bunte Palette von Unternehmen in denen es Spaß macht zu arbeiten und Menschen, denen man den Spaß abnimmt, mit der sie bei der Sache sind. Die Beispiele kommen natürlich aus aller Welt, was ja auch kein Wunder ist, bei der Reisefreudigkeit der Autoren. Eingeleitet werden diese Szenen mit jeweils einer kurzen Story aus dem Leben der beiden. Mir gefallen auch diese Geschichten, weil sie mir die Autoren näher bringen.

Das Buch liest sich frisch und locker. Es ähnelt den besten Büchern von Tom Peters, der mit seinen Büchern immerhin einer der meist gelesensten Management-Berater der Welt geworden ist. Gerade dieser lockere Umgangston ist es, der mich ermuntert das Buch immer mal wieder zur Hand zu nehmen. Zum Beweis hier ein kleiner Auszug:

Ein Unternehmen, das sich durch eine gemeinsame Leidenschaft und einen verbindenden Sinn auszeichnet, das Spuren hinterlässt, hat schlicht eine klare Haltung. Die allerdings wird über Erfolg oder Misserfolg in der Wirtschaft der Zukunft entscheiden. Klar, oft sahnen erst einmal Mr. Skrupellos und Mrs. Hintenrum mit schmutzigen Geschäften ab. Kurzfristig. Zeitweilig. Auf Dauer kommt damit aber niemand durch. Das Tempo im Hamsterrad lässt sich nicht endlos steigern. Und außerdem: Schnell und billig, das können 1,3 Milliarden Chinesen und 1,1 Milliarden Inder besser als wir!

Also noch einmal im Klartet für alle, die meinen könnten, wir redeten hier „nur“ über weiche Faktoren: Unternehmen mit Spirit sind erfolgreich. Verdammt erfolgreich. Sie verdienen Geld. Viel Geld. Aber es ist nie d e r Zweck, sondern immer Mittel zum Zweck. Sinnstiftende Unternehmen wollen mehr Geld, um noch mehr Wert für ihre Kunden schaffen zu können. Sie brauchen auch mehr Geld, um die besten Talente bezahlen zu können. Sie setzen ihre Resourcen ein, um geniale neue Produkte und einzigartige Dienstleistungen zu entwickeln, die die Welt ein Stück lebenswerter machen. Diese Unternehmen amchen Sinn, weil sie Sinn schaffen. Und genau deshalb machen sie auch Geld.

Ob Du Dir jetzt die Frage nach dem Sinn des Lebens (und Arbeitens) stellst oder „nur“ ein paar neue Ideen und Inspirationen finden möchtest, was Du noch verbessern könntest, wirf einen Blick in das Buch. Es lohnt sich.

Ach ja, lesen allein genügt natürlich nicht. Denn wenn es nur beim Lesen bleibt, verfällt doch alles wieder nur zu Staub. Es kommt also auch auf die Umsetzung an. Darauf was wir tun. Und darauf, dass wir es tun!

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Schade, dass ich es nicht zum Vortrag der Querdenker geschafft habe

Geärgert hatte ich mich ja schon genug!

Darüber, dass ich es nicht geschafft habe, am letzten Mittwoch nach Essen zu fahren, um dort den Vortrag von Anja Förster und Peter Kreuz zu erleben. Ich hatte das neue Buch der beiden Querdenker ja bereits hier auf dem Blog vorgestellt. Und ich hatte mich seit der Buchlektüre auf das persönliche Kennenlernen gefreut.

Doch dann kam leider etwas dazwischen, das ich nicht aufschieben konnte. Pech gehabt. Dann werde ich mir eben einen anderen Vortrag der beiden aussuchen, denn zum Glück reisen die beiden noch eine Zeitlang durch Deutschland, im Rahmen ihrer Tour: 40 Gigs in 40 Tagen.

Wenn ich allerdings heute morgen auf dem innovativ.in Blog lese, wie interessant es in Essen war, und wen ich noch alles hätte treffen können – dann kommt der Ärger noch einmal wieder hoch.

Mußte das sein, Elita? 😉

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Alles, außer gewöhnlich

Jeden Tag ein bisschen besser zu werden, reicht heute gerade mal für einen Stehplatz beim Spiel um den globalen Wettbewerb. Mit diesen Worten wollen uns Anja Förster und Peter Kreuz aufscheuchen, provozieren und ermuntern, nach unserer eigenen Einzigartigkeit zu suchen.

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In ihrem gerade bei Econ erschienen Buch „Alles, außer gewöhnlich“ gelingt Ihnen das auf eine erfrischende Art und Weise. Dass mir das Buch gefallen würde, war schon klar, nachdem ich anstelle der Widmung ein Zitat von Steve Jobs entdeckt habe: „Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit damit, dass Sie das Leben eines anderen leben.“

Der Schreibstil ist locker und ermunternd. Oft ähnelt er mehr einem Vortrag als einem typischen Fachbuchtext. Gewürzt mit vielen Beispielen aus der Praxis. Kein Wunder, lese ich doch gerade in dem aktuellen Newsletter der beiden Autoren , dass sie eine Dramaturgin vom Theater zu Rate gezogen haben, um eben kein langweiliges weiteres Wirtschaftsbuch zu schreiben. Querdenken – selber angewendet!

„Unternehmen müssen ihre Erfolge vergessen. Business ist ein langer Film mit vielen Höhen und Tiefen.“ Die Spielregen in immer mehr Branchen werden ständig neu erfunden. Höchste Zeit also nicht nur für Unternehmer sich neu zu orientieren. Dabei warnen Förster und Kreuz davor, vorhandene Produkte nicht einfach immer weiter zu verbessern, sondern lieber komplett neu zu erfinden – sonst leidet man sehr schnell unter dem „Gilette Acht-Klingen-Syndrom“ und folgern: „Die Rasur mit einem Samurai-Schwert dürfte dann praktischer sein.

Wie schnell es gehen kann, wenn Branchenneulinge einen Markt aufrollen, wird z.B. deutlich gemacht am Beispiel von iTunes, mit diesem Angebot hat Apple „mal eben die komplette Musikindustrie aufgemischt“.
Ein weiteres Beispiel ist Google, die ja bekanntlich ihren Mitarbeiten ca. 20 % der Zeit zum Lernen und Nachdenken über neue Möglichkeiten geben und 10 % für „far-out-ideas“. Was dabei rauskommen kann – nun, z.B. so etwas wie Google Earth!

Sehr gut gefällt mir auch die Meinung der Autoren zu den Anreizsystemen für betriebliche Vorschläge: „Schaffen Sie die Belohnungen ab! Ihre Mitarbeiter sind keine Seehunde. Innovationen lassen sich weder befehlen noch kaufen.“

Der Warnung vor dem Benchmarking innerhalb der eigenen Branche erinnert mich an einen Vortrag, den ich vor etwa 10 Jahren zu diesem Thema gehalten habe. Ich schlug damals vor, sich die Benchmarking-Partner nicht in der eigenen Branche sondern in einem ganz anderen Umfeld zu suchen. Warum die Leistungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter nicht einmal mit den Stars auf der Theaterbühne vergleichen. Diese müssen jeden Abend auf die Minute genau Höchstleistungen bringen. Sehr interessant fand ich auch die Erläuterungen zum Cirque du Soleil. Dass der Zirkus sehr erfolgreich ist, wußte ich, dass er aber seine Shows gleich von mehreren Ensembles einstudieren und an verschiedenen Orten in der Welt aufführen läßt, ist mir neu.

Tja, und wo bekommen Sie jetzt die ganzen guten Mitarbeiter her? Gute Frage. Auch hier könnte der eine oder andere Rat von Anja und Peter helfen. Festzuhalten bleibt auf jeden Fall, bei Langweilern will keiner arbeiten. Wie sieht es also bei Ihnen im Unternehmen aus?

Emotionen im Business? Hier ein kleines Zitat aus der Welt der Hochfinanz:

„Nachdem die Begrüßungsformalitäten erledigt waren, stellte uns der Bankvorstand seinen Kollegen vor. Mann war das ein aufregender Typ! Eine Frisur, bei der kein Haar aus der Reihe tanzt – vermutlich konnte er jedes einzelne durch seinen Willen kontrollieren. Dreiteiliger Anzug, mausgrau. Auch seine Kollegen hielten sich perfekt an die herrschende Doktrin der Anzugfarben: mausgrau, steingrau, fahlgrau, aschgrau.“

Köstlich zu lesen. Wie froh bin ich, dass ich aus der Branche früh genug ausgestiegen bin.

Die entscheidende Wertschöpfung in der Zukunft? „Die besten Unternehmen sind heute Partner bei der Umsetzung von Lebensentwürfen.“ Wieder meine volle Zustimmung. Ich habe in meinen Seminaren viele Steuerberater kennen gelernt. Wer ist mir am stärksten in Erinnerung geblieben. Reinhard Stemmer aus Karlsruhe. Er sagte mir damals, seine Mission wäre, seinen Kunden bei der Erfüllung ihrer eigenen Vision zu unterstützen. Kein Wunder, dass seine Praxis seit Jahren brummt.

Die Vorschläge für die Führungskräfte im zweiten Kapitel des Buches sind nicht immer neu, aber trotzdem immer noch richtig und vielleicht sogar heute wichtiger denn je. Zu diesen Vorschlägen gehören z.B.:

  • „Stellen Sie niemanden ein, dessen Lebenslauf keine Brüche aufweist.
  • Suchen Sie bewusst Mitarbeiter, die a n d e r s sind als Sie.
  • Helfen Sie Ihren Mitarbeitern dabei, ihre Inspirationen zu verwirklichen.
  • Geldverdienen allein reicht als Beweggrund nicht aus.
  • Statussymbole und Befugnisse auf den Müllplatz.
  • Befähiger statt Besserkönner.
  • Arbeit ist Vergnügen“

Dem brauche ich wohl hier auf dem Job&Joy Blog nichts hinzuzusetzen!

Im dritten und letzten Kapitel wird die Notwendigkeit beschrieben, vom Arbeitsplatzhalter zum Wertlieferanten zu werden. Auch diese Forderung wird unterstrichen mit Beispielen, Anekdoten und interessanten Geschichten. Während man früher einen Job fürs Leben hatte, hat man heute ein Leben voller Jobs. Umso wichtiger, dass diese Jobs dann Spaß machen und mit Leidenschaft ausgefüllt werden können. Dazu passend gibt es zum Schluss des Buches den Text der Rede von Steve Jobs, die dieser zu einer Abschlussfeier an der Stanford University gehalten hat. Wer Lust hat, sich diese Rede auf dem Video anzusehen, Ihr findet Sie hier auf dem Blog.

Mein Fazit: Eine klare Kaufempfehlung. Vorausgesetzt, Ihr lest das Buch nicht nur, sondern setzt die Ideen, die Euch dabei kommen auch tatsächlich um. Dann kommt Ihr sicherlich einen großen Schritt voran, bei der Verwirklichung Eurer Träume und der Eurer Kunden.

PS: Dass Anja und Peter auch bei der Vermarktung Ihres eigenen Buches querdenken können, zeigt sich in Ihrer Aktion 40 Gigs in 40 Tagen. Wer einen der beiden zu einem Vortrag buchen möchte, kann dies tun, für die Reisekosten und für die Übernahme von 200 Büchern. Die könnte er (oder sie) dann an die Teilnehmer verschenken, verlosen oder was auch immer. Auf jeden Fall eine interessante Möglichkeit sich und seine Kunden von ihnen persönlich inspirieren zu lassen.

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