Tag Archive

Tag Archives for " Job&Joy "
1

Hört auf zu arbeiten, es lohnt sich …

Über Anja Förster und Peter Kreuz habe ich hier ja bereits mehrfach geschrieben. Das Autoren und Speaker-Paar hat es wieder geschafft. Das neue Buch ist erschienen und trägt den provozierenden Titel: Hört auf zu arbeiten!

Cover-Hoert-auf-zu-arbeiten-96dpi

Und der Launch des Buches war wieder einmal alles andere als gewöhnlich. Diesmal konnte man eine limitierte Werksausgabe vorweg bestellen, gegen eine Spende an Ärzte ohne Grenzen. Das Buch landete dann auch wenig später bei mir im Briefkasten und wurde kaum ausgepackt, sofort verschlungen.

Ich war und bin begeistert, es zeigt, wie wir unsere Arbeit wieder als lebenswerten Teil unserer Identität zurückerobern können. Ein Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt.

Es spricht mir und meinem Ansatz von Job&Joy in vielen Punkten aus der Seele. Wir erleben es doch täglich, dass die meisten Menschen die meiste Zeit ihres Lebens ganz offensichtlich nicht das machen, was ihnen das Gefühl gibt, voll in ihrem Element zu sein? „Hört auf zu arbeiten!“ zeigt, dass es auch anders geht: Wie wir unsere Arbeit wieder als lebenswerten Teil unserer Identität zurückerobern und wieder mehr das tun können, was unsere Augen funkeln lässt.

Liebe Anja, lieber Peter, herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Buch.

Ich bin mit Euch absolut einer Meinung, dass es höchste Zeit wird, wirklich umzudenken
hin zu der bedeutsamen Arbeit. Mit Eurer in dem Buch vorgestellten Matrix dazu liefert ihr greifbare und gut umsetzbare Werkzeuge.
Ich werde auf die einen oder anderen Details des Buches in einem der nächsten Beiträge eingehen. Heute schon mal eine ganz klare Kaufempfehlung! 

 

2

Die Tee-Lounge im Stilwerk – ideal für eine Pause

Vielleicht ist es die typische Müdigkeit nach dem Mittagessen, vielleicht reizt mich das Thema Politik und Bloggen doch nicht so sehr. Mir war auf jeden Fall nach einer Pause.

Zum Glück brauchte ich dafür mit dem Fahrstuhl nur 7 Stockwerke tiefer fahren und fand dort nach einem kurzen Rechtsschwenk die Tee Lounge. Sie ist dieses Mal unter dem Motto Abu Dhabi eingerichtet. Das heisst insbesondere, dass der ganze Fußboden mit echtem Seesand bedeckt ist. Dazu orientalische Musik im Hintergrund und einen erfrischenden grünen Tee – was will man mehr?

Foto 17

Foto 20
Prost Tee!

2

Mit dem Bloggen kann man nicht früh genug anfangen …

Wir (Frank Hunck und ich) sind gerade am Hamburger Hafen angekommen und haben uns im Stilwerk zum WordCamp08 angemeldet. Wie Frank schon auf seinem Blog berichtet, scheint hier alles gut organisiert und vorbereitet zu sein.

Jetzt genießen wir ein Croissant und einen Becher Kaffee und schauen zu, wie die Teilnehmer nach und nach eintrudeln.

Dass man mit dem Bloggen gar nicht früh genug anfangen kann, hat sich sicherlich Maximilian Buddenbohm (aka Merlix) gedacht, und seinen Nachwuchs mitgebracht.

Nachwuchs-Blogger
Julius, mit 5 Monaten schon Interesse am Bloggen

Mal wieder ein schönes Beispiel, dass es nie zu früh ist, sich um Job&Joy zu kümmern.

1

Was tun wenn der Job in Gefahr ist?

Diese Frage beschäftigt im Moment sicherlich nicht nur die Nokia Mitarbeiter in Bochum. Hier in Deutschland sieht es momentan auf dem Arbeitsmarkt ja nicht ganz so schlecht aus, wie noch vor einigen Jahren. Ganz anders dagegen empfinden es die Amerikaner. Dort geht die Angst vor einer Rezession um. Und nicht nur bei Yahoo werden kräftig Mitarbeiter entlassen.

Was kann man tun, wenn also der eigene Job in Gefahr ist oder wenn man sogar schon die Kündigung erhalten hat. Dieser Frage hat sich Robert Scooble angenommen und beschreibt in einem sehr ausführlichen Beitrag seine eigenen Erfahrung mit so einer Situation. Darüber hinaus gibt er eine Vielzahl von konkreten Tipps.

Hier eine kleine Auswahl seiner Vorschläge:

  • Bleib am Ball auch wenn Du nicht mehr regelmäßig zur Arbeit gehen musst. Nutze mindestens 30 % Deiner Zeit für die aktive Beschäftigung mit der Job-Suche.
  • Starte ein Blog über den Bereich, in dem Du tätig sein willst.
  • Nimm Dir ein Beispiel an Loic Le Meur, (seesmic.com) und baue Dir Dein eigenes Netzwerk auf.
  • Gehe dahin, wo das Geld ist. (Robert führt hier das Beispiel von Matt Mullenweg / automattic an, die gerade über 20 Millionen Dollar in einer nächsten Finanzierungsrunde bekommen haben.) Leute die Geld haben, haben auch Jobs zu bieten.
  • Nutze die Zeit um etwas für Deine Gesundheit und Familie zu tun, oft hast Du sie in der Zeit vor der Kündigung vernachlässigt.

Was mich an dem Beitrag besonders fasziniert, sind die vielen, vielen Kommentare. Im Moment sind es 97, was zeigt, dass dieses Thema vielen sehr am Herzen liegt.

Auch aus den Kommentaren kann man die einen oder anderen guten Tipps fischen, wie z.B.:

  • Auch in einer schwierigen wirtschaftlichen Phase wird jede Firma Leute einstellen, die ihnen dabei helfen, mehr Geld zu verdienen. Zeig Deinem neuen Chef, wie Du das machen könntest.
  • Denk daran, dass die Bewerbungen inzwischen oft von Computern vorgeprüft werden. Achte darauf, dass die richtigen Schlagworte weit oben in Deiner Bewerbung auftauchen, das verbessert Deine Chancen erheblich.

Einer der Kommentatoren erläutert dann auch den Unterschied zwischen einer Rezession und einer Depression:


„A recession is when your neighbor loses his job.
A depression is when you lose yours.“

Ich bin zuversichtlich, dass es zu dieser Depression zumindest nicht auf Dauer kommen muss, wenn man sich von solchen Tipps inspirieren und motivieren lässt. Klar ist es schwierig in so einer Lage. Und natürlich spielen auch immer eine ganze Menge Ängste mit. Oft bieten aber gerade solche Zäsuren im Leben die Chance, wirklich zu prüfen, für welche Arbeit das Herz ganz besonders schlägt.

Und eines ist absolut sicher: Wenn Eure Augen nur so leuchten vor Begeisterung über einen bestimmten Job, dürfte das Eure Chancen massiv erhöhen. In diesem Sinne wünsche ich allen die vor einer Neuorientierung stehen die richtige Entscheidung und die für sie ideale Kombination von Job&Joy.

Link zum Beitrag von Robert Scooble

Mit Musik geht (alles) besser – welche bevorzugt Ihr für Euer Training?

Egal ob Ihr auf dem Crosstrainer, dem Laufband oder doch lieber draußen etwas für Eure Vorsätze für dieses Jahr tut, mit Musik bringt es doch gleich noch einmal soviel Spaß.

Angeregt durch einen Beitrag auf dem lifehacker Blog habe ich mich ‚mal umgesehen, welche Musikstücke denn auf der empfohlenen Seite von self.com genannt werden. Ihr findet dort Vorschläge zu den verschiedensten Anlässen, ob es nun darum geht, morgens auf dem Weg zur Arbeit die eigene Stimmung zu erhöhen, für das Herz- Kreislauftraining oder überhaupt um in Stimmung zu kommen. Es gibt für viele Themen spezielle Playlists als Vorschlag.

Ich habe mir viele der Vorschläge angehört (über den iTunes Store) und musste feststellen, dass die allermeisten Musikstücke meinen Geschmack überhaupt nicht trafen. Obwohl es bei self.com sogar eine 80er Cardio-Playlist und eine Old School Playlist gab. Aber vielleicht bin ich ja n o c h älter?

Wie auch immer, mich würde sehr interessieren, von welcher Musik Ihr Euch beim Laufen, Walken, auf dem Crosstrainer oder bei welcher Sportart auch immer, motivieren lasst.

Ich mache mal den Anfang mit meinen derzeitigen Top 10:

Bild 16-3
Screenshot meiner Top 10 zum Jogging

Schreibt Eure Top 10 zusammen mit der Sportart als Kommentar oder verfasst einen eigenen Beitrag auf Eurem Blog, mit einem Trackback zu diesem Artikel. Ich werde dann die einzelnen Beiträge zusammenfassen und natürlich auf alle Beteiligten extra verlinken.

Also, auf gehts, von welcher Musik lasst Ihr Euch am liebsten motivieren?

4

Ein frohes Neues Jahr mit soviel Job&Joy wie Ihr gerade noch aushalten könnt …

Ich gebe es ja zu, die letzten Monate habe ich etwas wenig gebloggt. Zum Ausgleich dafür die letzten 4 Wochen überhaupt nicht ;-).

Irgendwie paßte es nie so richtig, erst war ich eine Woche im Urlaub, die Hälfte davon mit einer starken Erkältung, diese lähmte mich dann auch die folgenden zwei Wochen, usw. usf. … Auf jeden Fall war ich wohl nie so richtig in Stimmung dafür, doch das scheint sich jetzt zu ändern.

Ich hoffe Ihr habt alle ein paar ruhige und schöne Weihnachtstage verleben können und seid dann gut ins Neue Jahr „gerutscht“. Für 2008 wünsche ich Euch auf jeden Fall alles, alles Gute, vor allem Gesundheit und Glück und dazu noch soviel privaten wie beruflichen Erfolg, wie Ihr es gerade noch aushalten könnt.

Ich freue mich auf viele interessante Diskussionen und Begegnungen mit Euch, ob nun per Kommentar oder persönlich.

Solltet Ihr noch eine kleine Motivationshilfe benötigen, so könnte dies vielleicht das folgende Video leisten:

Nachtrag: Und wie es manchmal eben passiert, ich wollte diesen Beitrag vor etwas mehr als einer Woche hochladen, erhielt aber eine für mich kryptische Fehlermeldung. Also hieß es zunächst einmal die Ursachen des Fehlers suchen und beheben. Eine etwas längere Geschichte. Nach vielen Telefonieren und Rätseln habe ich es dann am Freitagabend endlich geschafft. Mein Blog läßt sicher wieder beschreiben. :-)))

4

Der erste Online-Doktor …

startete am 27. September 2007 in New York. Es ist Dr. Jay Parkinson, seinen Master in Public Health hat er an der Johns Hopkins University gemacht, seinen MCD (Dr.) an der Pennstate University. Mit einem wirklich innovativen Geschäftskonzept hat er es geschafft, die Aufmerksamkeit der Presse auf sich zu ziehen.

Bild 7-7
Dr. Jay Parkinson

Wo seine Praxis ist?

Er hat keine Praxis. Er hat auch keine Arzthelferin und keine Rezeptionistin angestellt. Er hat überhaupt kein Personal und auch keine Praxisräume. Er fährt zu seinen Patienten, macht also Hausbesuche und nutzt die übrige Zeit die modernen Methoden des Web um mit seinen Patienten in Kontakt zu bleiben.

Und er hat eine sehr klar definierte Zielgruppe – Menschen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren. Die Frage stellt sich mir natürlich was macht Dr. Parkinson, wenn seine Patienten älter werden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er sie dann raus wirft. Die Zukunft wird es zeigen.

Das Konzept ist auf jeden Fall so ungewöhnlich, dass Jay eine Menge kostenlose PR bekommen hat. Wer sich bei ihm als Patient registrieren lassen will, muß 500 Dollar im Jahr zahlen, als Grundpauschale. Dafür bekommt er dann aber auch sehr gute Konditionen bei möglichen Krankheitsfällen. Ausgewählte Beispiele werden auf der umfangreichen Website des Arztes vorgestellt.

Sein erklärtes Ziel ist es, auch den unversicherten Patienten eine kostengünstige Behandlung zukommen zu lassen.
Neben einer großen Liste von Fachkollegen hat er sich auch eine Datenbank mit preiswerten Medikamenten aufgebaut, von der seine Patienten profitieren können.

Daneben nutzt Dr. Parkinson alle Möglichkeiten des modernen Internets. Er kommuniziert mit seinen Patienten per E-mail und Video-Chat. Er verwendet ausgefeilte Fragebögen, die die Patienten ausfüllen, bevor er mit Ihnen direkt spricht.

Natürlich gibt es eine Menge Skeptiker, die z.B. den Datenschutz bemängeln. Auf solche Vorwürfe geht Jay in seinem Blog ausführlich ein.

Mit gefällt dieser Ansatz, er erinnert mich an die alte chinesische Vorgehensweise, in der ein Arzt bezahlt wurde, solange es dem Patienten gut geht. Quasi ein Abonnement auf Gesundheit. Für mich kommt so ein Arzt viel glaubwürdiger rüber, als jemand, der an jedem kleinen Schnupfen verdient. Und dass man viele Dinge auch telefonisch regeln kann, habe ich selbst erst kürzlich erlebt. Die letzten drei Gespräche mit meiner eigenen Ärztin wurden ebenfalls per Telefon geführt. Das hat mir eine Menge Zeit gespart.

Weitere Informationen über diesen (noch) ungewöhnlichen Arzt findet ihr z.B. mit einem kleinen Video bei Yahoo und natürlich auf der Website des Arztes, die u.a. über eine ausführliche FAQ-Liste verfügt.

Ich bin gespannt, wann die ersten deutschen Kollegen ihm folgen werden.

2

Geniales Übersetzungs-Tool gefunden …

Ein großes Dankeschön diesmal an Ewan McIntosh, dem schottischen Lehrer der mit seinem edublog die Themen Lernen und Web2.0 immer wieder in faszinierender Weise zusammen bringt.

Ewan beschäftigt sich zwar hauptsächlich mit dem schulischen Lernen, seine Tipps lassen sich allerdings in den meisten Fällen auch auf den außerschulischen Bereich übertragen. Und das Lernen an sich wird sowieso immer wichtiger, und soll(te) inzwischen nicht nur Spaß bringen sonder auch noch ein Leben lang anhalten.

Der heutige Tipp von Ewan bezieht sich auf ein Übersetzungstool, welches eine phantastische Möglichkeit bietet, anderssprachige Webseiten zu lesen und Stück für Stück zu übersetzen. Bisher habe ich das immer mit Googletranslate gemacht, dies heisst aber, dass ich die ganze Seite übersetzen lasse oder zumindest größere Absätze. Das Gefühl für die wörtliche Übersetzung kommt dabei natürlich nur wenig auf.

Für die wörtliche Übersetzung verwende ich mein Lieblingslexikon – leo.org. Dass ich damit nicht ganz allein bin, zeigen die 3.253.305 Anfragen, die allein heute bis um 11:36 Uhr für das Englisch-Deutsche Lexikon aufgelaufen sind.

Doch zurück zu dem Tipp von Ewan, er heißt Lingro und verwandelt jede Webseite in ein interactives „language learning tool

Ewan beschreibt es wie folgt:

„It’s the free, real-world, webpage equivalent of the interactive texts CD-Roms that we used to find handy when I was a pupil at school, but it’s got a far more interactive interface that allows you some real flexibility:


* Zip between languages in a click;

* Listen to the pronunciation of every word;

* Multiple definitions, and examples in use;

* Where a word does not exist, the social media kicks in: you suggest a translation;

* It keeps a record of all the words you’ve had to look up in your wordlist, so that you can go off and learn them yourself.“

die wörtliche Übersetzung meines letzten Beitrages

Nachdem man zu Beginn die Website eingegeben hat, die man übersetzen möchte, kann man anschließend auf jedes Wort klicken und es sich übersetzen lassen. Die einzelnen Übersetzungen werden nebeneinander angezeigt.

Wirklich eine faszinierende Möglichkeit, die auch noch Spaß bringt. Wer weiß, vielleicht machen meine Französisch-Kenntnisse jetzt doch wieder größere Fortschritte, ich werde darüber berichten. Auf jeden Fall wieder ein Tool für (noch) mehr Job&Joy.

Hier noch einmal der Link zu Lingro:

4

Barcamp oder Web Expo 2.0?

Dieses Rätsel stellt Frank Hamm auf seinem INJELEA-Blog seinen Lesern.
Er hat dazu eine kleine Sammlung von Bilder sowohl vom Barcamp als auch von der Web Expo, die gleich anschließend in Berlin lief, veröffentlicht.

Um Euch nicht die Spannung zu nehmen, hier nur zwei kleine Ausschnitte seiner Bilder.

Bild 3

Bild 4

Was war das Barcamp, was die Web Expo?

Wenn Ihr es wissen wollt, schaut Euch den Betrag bei bei Frank an.

1 2 3 10