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Einfach loslassen – und die Kunden kommen von allein

Jetzt werden es wahrscheinlich schon mehr als 120 Artikel sein, zum 1. Business Blog Karneval. 120 Artikel zum Thema „Wie gewinne ich Kunden?“

blog karneval

Da müsste doch eigentlich für jeden etwas dabei sein. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn man (oder frau) mit diesem ganzen Wissen keine neuen Kunden gewinnt. Und wenn es doch nicht klappt?

Wohl jeder, der in der Akquise tätig ist, kennt das Gefühl: Er hat sich gut vorbereitet. Er hat versucht, sich in die Probleme aus Sicht des Kunden zu versetzen. Er hat Lösungsvorschläge ausgearbeitet. Vielleicht hat er sogar massenweise Briefe oder E-mails verschickt. – Und dann?

Keine Resonanz! Nicht ein potentieller Kunde ruft an. Ob die ganzen Briefe nicht angekommen sind? Oder ob der E-mail Versender einen Serverabsturz hatte? Die Unsicherheit kann zermürben. Sie kann frustrieren. Und sie kann vor allem eines, ungeduldig machen.

Man bekommt den Kopf nicht mehr frei. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Und die Welt da draußen benimmt sich so, als wenn sie ahnen würde: Hier wartet einer dringend auf neue Kunden. Und sie wendet sich ab.

Hier hilft nur noch eines! Loslassen, einfach l o s l a s s e n !!!

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Aber es hilft. Wenn man alles getan hat, was notwendig war, dann kann man den Rest getrost dem Schicksal überlassen. Es kommt oft mit ganz überraschenden Lösungsvorschlägen. Probieren Sie es einfach ‚mal aus. Es funktioniert!

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Bei so einer Aussicht fällt es leicht, loszulassen
und ins Träumen zu kommen.

[tags]Kunden gewinnen, Kunden, Entspannen, Urlaub, Fuerte Ventura[/tags]

Bereits 44 Artikel für die Akquise im Business Blog Karneval

Elke Fleiing hat bisher erschienene Artikel zum Thema Akquise zusammengestellt (und gezählt). Es sind schon 44 (vierundvierzig)!

Hier ist die Liste:

Kubitz: Recherchehilfe:Kunden finden durch richtige Recherche
Eva Engelken – Journalistenbüro: Die rechtliche Seite der Kaltakquise: Was ist erlaubt?
JobBlog: 7 Merkmale der erfolgreichen Selbstständigkeit
Streuverluste: Faktoren, die die Kunden-Gewinnung beeinflussen können
JobBlog: Wie Sie Profil und dadurch Kunden gewinnen.
txt94 – Jobblog: Akquise ist immer!
Blog.zip-Marketing: Zeit für die Akquise: Zeitmanagement nach dem PAKO-Prinzip
Rund um’s Büro: Wie kann eine effiziente Büroorganisation die Kundenakquise unterstützen?
Job & Joy: Kunden und Aufträge finden – aber welche? Soll man jeden potenziell möglichen Kunden annehmen?
Excellence-Blog: Sind Sie der Richtige für Ihren Kunden?

Schon vor Beginn des Blog-Karnevals hat Burkhard Schneider vom Best-Practice Business-Blog begonnen, aus seinem Archiv Artikel zum Thema zusammenzustellen:
Best-Practice-Business:
* Die Hintertür-Strategie
* Mit kleinen Geschenken kann man große Kunden gewinnen
* Risikostreuung ist gerade bei der Kundenakquisition wichtig
* Tipps einer erfolgreichen Akquisiteurin
* Ein Vertriebscoach als perfekte Starthilfe
* Wie man ohne Marketingbudget Aussteller auf einer Messe wird
* Gute Elevator Speech als Basis für Vertriebs-Networking
* Studentische Mitarbeiter sind potenzielle Kunden von morgen
* Die besten Vertriebspartner für den Einzelhandel befinden sich in unmittelbarer Nähe
* Durch Weiterbildung Kunden gewinnen
* Wie komme ich als Landschaftsgärtner an meine ersten 100 Kunden?
* Mach Deine Kunden zu Verkäufern
* Gute Vertriebspartner sind meist die halbe Miete
* Bestandskunden binden
* Mach Deine Kunden zu „Wiederholungstätern“
* Mit richtiger Positionierung wie von selbst verkaufen
Best-Practice-Business: Kooperieren statt inserieren: Vertriebsorientierte Kooperationsideen auf Gegenseitigkeit
Best-Practice-Business: Einseitige Vertriebskonzepte: Beispiele für Vertriebskooperationen
Meipor: Kundengewinnung durch Empfehlungen
Work-Innovation: Wie funktioniert Networking besser?
Interview-Blog: Interview mit dem Interview-Blog: Wie können Existenzgründer ihre potentiellen Kunden zu echten Kunden machen?
Torsten Schwarz hat in seinem Archiv diese beiden Beiträge zum Thema des Blog-Karnevals gefunden:
Marketing-Börse: 12 Tipps, um bei Google ganz oben zu stehen
Marketing-Börse: Sechs Tipps für erfolgreiche E-Mail-Newsletter
Akquiseblog : Parabel von der Steckdose und dem Stecker – Die Beziehung zwischen Kunde und Verkäufer ist bidirektional
Excellence-Blog: Verkaufen, indem man beim „Jammern auf hohem Niveau“ auf den „Deutschen Knopf drückt“
Streuverluste: Kunden mit Freundlichkeit und Verbindlichkeit gewinnen
Akquiseblog: Erfolgreichere Akquise durch offene Fragen
K2 : Das schriftliche Verkaufsgespräch – Checkliste: Fragen zur Eigen-Präsentation on- und offline
Streuverluste: Das kürzeste Verkaufsgespräch der Welt
Anders denken: Worst-case-Beispiele, um daraus zu lernen: Wie man ganz sicher keine Kunden gewinnt.
Selfmade in Austria: Kundenbindung statt Kundenfindung: Tipps, um dauerhaft in Erinnerungen zu bleiben
Einzelhandel: Akquisition ist Kundenbindung
Agentur Gorus: Neue Kunden finden durch eine Buchveröffentlichung
Writingwomans Autorenblog: Akquise – ein Thema für Buchautoren?
Den guten Wünschen von Elke für die Umsetzung dieser Ideen kann ich mich nur anschließen. Denken Sie daran, es ist wichtiger anzufangen und mindestens eine Idee auch tatsächlich umzusetzen, als sich von immer neuen Ideen (immer wieder) nur inspirieren zu lassen.

Nicht umsonst heißt es: Erfolg ist 10 % Inspiration und 90 % Transpiration.

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Kunden und Aufträge finden – aber welche?

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Genau diese Frage sollten sich alle Selbständige und Freiberufler stellen. Und zwar bevor Sie sich an die Arbeit (oder das Vergnügen?) machen, sich um neue Kunden zu bemühen.

In meinem ersten Beitrag zum 1. Business-Blog-Karneval zeige ich Ihnen an einem Beispiel aus unserer Workshop-Praxis, wie Sie diese Frage für sich und Ihr Unternehmen beantworten können.

Wir saßen in einem kleinen Dorf etwas außerhalb von Wien. Unser Kunde, eine kleine EDV Firma hatte ihre 12 Mitarbeiter für einen zweitägigen Workshop eingeladen. Eine der Fragen die diskutiert werden sollten, war:

„Wie finden wir neue Kunden, um den nötigen Mehrumsatz zu erreichen?“

Bis jetzt war dieses Unternehmen recht erfolgreich. Eines ihrer Hauptprodukte waren CAD-Programme für Architekten. In diesem Bereich machten sie gute Umsätze, wollten aber weiter wachsen und brauchten dafür natürlich mehr Umsatz, und dafür neue Kunden.
Ich malte auf die Flipchart folgende Matrix:

SympM1

Jetzt bat ich die Teilnehmer, jeder ein Haftie zu beschreiben mit „CAD/Architekt“ und auf die Matrix zu kleben.

Das Ergebnis war ziemlich einheitlich und deutlich.

SympM2

Alle Mitarbeiter liebten ihre Kunden (die Architekten) wie auch das Projekt bzw. Produkt welches sie verkauften, die CAD-Programme. Kein Wunder, dass sie hier erfolgreich waren.

Auf meine Frage, wen sie sich als weitere Zielgruppe ausgedacht hatten, antworteten sie: Die Ärzte. Denen wollen wir Bildverarbeitungsprogramme für Röntgenbilder verkaufen.

Also stellte ich die zweite Aufgabe, indem ich ihnen neue Hafties gab und sagte: „Schreibt auf diese Hafties „BVP/Ärzte“, kommt nach vorn und klebt diese Hafties an die Stelle, die Eure Sympathie für die Ärzte und für diese Programme ausdrückt.

Nachdem sich alle wieder gesetzt hatten, sah die Matrix wie folgt aus:

SympM3

Ich brauchte gar nichts zu sagen. Als sich alle gesetzt hatten, schauten sie sich gegenseitig an und fragten: „Wie machst Du die Ärzte auch nicht?“

Bei dieser Einstellung zu den Ärzten war uns allen sofort klar: „Damit brauchen wir es gar nicht versuchen, damit wird dieser Geschäftszwei nie erfolgreich werden.“

Sicherlich hätten sie versuchen können, die Ärtze zu verstehen und sie sympathisch zu finden, aber selbst das wollte keiner auch nur versuchen.
Fazit also: Diese Zielgruppe war (für diese Company) aussichtslos.

Bei der anschließenden Suche nach weiteren alternativen Zielgruppen kamen wir schließlich auf Bauingenieure, die ebenfalls mit CAD-Programmen arbeiten könnten.

Der Test an der Matrix zeigte, diese potentiellen Kunden waren allen sympathisch. Der Erfolg mit dieser Zielgruppe ließ dann auch nicht lange auf sich warten.

Meine Empfehlung daraus:

Überlegen Sie zusammen mit Ihren Partnern und Mitarbeitern, welche Zielgruppen und welche Produkte oder Projekte Ihre größte Sympathie genießen. Nutzen Sie die Sympathie-Matrix. Spielen Sie damit. Testen Sie verschiedene Zielgruppen.

Am meisten Erfolg werden Sie bei den Zielgruppen haben, bei denen Sie die höchste Sympathie spüren.

Im nächsten Beitrag innerhalb dieses Business-Blog-Karneval werde ich darauf eingehen, wie Sie mit der Sympathie-Matrix sicherstellen können, dass die Begeisterung für Ihre neuen Kunden sowohl bei Ihnen als auch bei Ihren Mitarbeitern anhält, denn nur dann werden Sie auf Dauer erfolgreich sein.

[tags]1. Business Blog-Karneval, Kunden, Sympathie-Matrix, Akquise[/tags]

Wie neugierig sind Sie auf Ihre Kunden?

Mit dieser Frage habe ich gestern einen Beitrag in meinem aktuellen Newsletter eingeleitet.*) In den allermeisten Berufen besteht die große Gefahr, das wir mit der Zeit abstumpfen (dieser Prozess läuft oft unbewußt und zunächst fast unmerklich ab).

Der Bauunternehmer, der am Anfang seiner Karriere noch bei jedem Haus aus ganzem Herzen dabei ist, hat nach dem fünfhundertsten Haus vergessen, dass so ein Haus für seinen Kunden die größte Investition des Lebens ist. Für ihn ist es nur ein Projekt unter vielen.

Die Gefahr liegt nicht so sehr in der mangelnden Sorgfalt, dafür können Qualitätsrichtlinien und bewährte Verfahren sorgen. Sie liegt vielmehr in dem abnehmenden Verständnis für die evtl. Sorgen und Bedenken der Kunden.

Nur wer es schafft, sich tatsächlich in den Kopf des Kundnen hineinzudenken, hat eine Chance, ihn tatsächlich zu verstehen.

Meine Empfehlung also: Bleiben Sie neugierig oder noch besser, entdecken Sie Ihre Neugierde wieder neu.

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Eine der Möglichkeiten:
Machen Sie es wie dieses Kätzchen
Verändern Sie Ihre Perspektive
Quelle: Problogger.net

Weitere Möglichkeiten Ihren Neugierde zu steigern zeige ich z.B. im aktuellen Newsletter.

Und was meint der gute alte Albert dazu?

„Das wichtige ist das man nicht aufhört zu fragen. Neugierde hat ihren eigenen Existenzgrund. Man kann nicht anders als staunend über die Ewigkeit, das Leben und die wunderbare Struktur der Realität nachzudenken. Es ist mehr als genug wenn man lediglich versucht, die kleinen Mysterien des Tages zu verstehen. Verliere niemals diese heilige Neugierde.“

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“

Albert Einstein

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