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Tag Archives for " Persönliche-Reflektionen "
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Für Sport habe ich absolut keine Zeit …

Wer von uns hat diese Ausrede nicht schon mindestens einmal verwendet. Klar, wir sehen ja ein, dass es hilfreich wäre, ein paar Kalorien mehr zu verbrauchen. Vielleicht würde dann auch irgendwann der Rettungsring um den Bauch etwas weniger voluminös ausfallen, aber …

und jetzt kommen die ganzen Ausreden.

  • das ist mir zu anstrengend
  • ich vergesse es immer wieder
  • ich kann mich einfach nicht aufraffen
  • allein bringt es keinen Spaß
  • ich habe dafür einfach keine Zeit

Denjenigen, die sich hinter der letzten Ausrede verstecken wollen, bietet vielleicht der Treadputer eine mögliche Alternative. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich einfach ein ganz normales Laufband, auf dem ein paar Bildschirme und eine Tastatur installiert sind.

Stellt man jetzt z.B. das Laufband auf ganz langsame 1,6 Stundenkilometer, so kann man immer noch die meisten Aufgaben auf dem Computer bewältigen. Nur dass man dabei eben ganz gemütlich geht, statt vornübergebeugt am Schreibtisch zu sitzen.

Der willkommene Nebeneffekt – man verbraucht über die Zeit doch eine ganze Menge Kalorien, Energie, die man sonst eben nicht verbraucht hätte.

Über den Zeitraum von einigen Stunden pro Tag, können so eine ganz beachtliche Anzahl an Kalorien zusammen kommen.

Wer mehr über diese bisher noch ungewöhnliche Art des Bloggens wissen möchte, schaue sich z.B. diese beiden Websites an:

  • Treadmill Desk
  • The Treadputer

Hier finden sich z.T. sehr detaillierte Angaben, wie man sich so einen „Tretmühle“ bauen kann.

Mich haben diese Ideen auf jeden Fall so inspiriert, dass ich am liebsten mir gleich ein Laufband gekauft hätte. Da ich dafür aber mindestens einige hundert Euro hätte hinlegen müssen, habe ich nach Alternativen gesucht – und eine sehr kostengünstige gefunden.

Bei ebay werden z.B. sehr kostengünstige Stepper angeboten. Für 3,86 Euro habe ich so einen ersteigern können. Dazu noch die 14 Euro Porto und das neue Fitnessgerät stand bei mir im Büro.

Jetzt ganz einfach diesen Stepper vor ein vorhandenes Stehpult gestellt und los gehts.

Zur Veranschaulichung hier mein kleines Video.

Wer sagt, Bloggen mache dick oder ist ungesund, der versuche es doch einfach ‚mal mit diesem Stepper. Ich verspreche Euch, der Schweiß wird schneller fließen, als Ihr ahnt. Und die Pfunde werden schmelzen ;-).

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Simons’s Cat – die zweite

Die Jungs von Tandemfims haben es einfach drauf. Nach der genialen Darstellung des Weckrituals unserer vierbeinigen, schnurrenden und manchmal kratzenden Freunde kommt heute das Vorgehen dieser schlauen Biester wenn Sie von draußen ins Haus wollen:

Miou und Momo, unsere beiden Katzen können zwar nicht auf die Türklinke springen, aber das gezeigte Verhalten ist schon sehr typisch. Besonders das Verharren, wenn ich dann die Tür endlich geöffnet habe.

Hunde haben eben ein Herrchen, Katzen Personal 😉

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Barack Obama – der erste Web 2.0 Präsident?

Dass der Bewerber um die demokratische Präsidentschafts-Kandidatur große Menschenmassen begeistern kann, zeigt er immer wieder. Er (und sein Team) schaffen es, ganze Stadien zu füllen. Die Veranstaltungen haben oft mehr mit einem Rockkonzert gemeinsam, als mit einer herkömmlichen politischen Veranstaltung. Der Erfolg seines bisherigen Wahlkampfes bestätigt seine Strategie. Er hat die letzten 11 Vorwahlen gewonnen. Heute wird in weiteren vier Staaten gewählt, in Texas, Ohio, Vermont und Rhode Island. In Texas liegt Obama nach jüngsten Umfragen vor seiner Rivalin Hillary Clinton, in Ohio führt sie (noch?) knapp.

Das sah vor drei Wochen ganz anders aus. Damals rief ihm Hillary entschlossen zu „meet me in Texas“. Sie führte damals mit zweistelligen Prozentzahlen sowohl in Texas als auch in Ohio. Wie hat es Obama geschafft, in dieser kurzen Zeit auch in diesen Staaten soweit zu seiner Rivalin aufzuschließen bzw. sie sogar zu überholen?

Nach meiner Einschätzung dürfte das Internet oder besser gesagt die Art und Weise, wie Barack Obama es nutzt, einer der maßgeblichen Gründe sein; zusammen natürlich mit seiner brillianten Rhetorik und seinem äußerst effektiven Wahlkampfteam.

Wie planvoll er dabei vorgegangen ist, wird aus einem Interview deutlich, welches Marc Andresen, der Gründer von Netscape, Ning u.a. , mit Barack vor über einem Jahr geführt hat. Auf seinem Blog schreibt Marc heute über diese eineinhalb Stunden mit Barack Obama. Die Chance, dieses lange und persönliche Gespräch zu führen gab es nur, weil Obama seine Kandidatur noch nicht bekannt gegeben hatte.

Ich habe mir erlaubt, die einige der Eindrücke von Marc sinngemäß ins Deutsche zu übersetzen:

Erstens, das ist ein ganz normaler Kerl.

Ich habe eine ganze Menge Zeit in den letzten 15 Jahren mit Politikern verbracht. Die meisten von ihnen reden mit dir. Zuhören gehört nicht zu ihren starken Seiten – tatsächlich sind viele von ihnen noch nicht einmal gut darin, das vorzutäuschen.

Senator Obama kommt im Gegensatz wie ein ganz normaler Mensch rüber, mit einem normalen Kommunikationsstil und einen normalen Interesse an den Personen mit denen er zusammen ist und an der Welt um ihn herum.

Wir waren in der Lage ein sehr ehrliches Gespräch zu führen, was hin und her ging, zu einer ganzen Anzahl von Punkten. Der Senator war besonders interessiert an dem Aufstieg der Social Networks, Facebook, Youtube und anderen nutzergenerierten Inhalten und löcherte mich immer wieder mit Fragen, was wir von der nächsten Generation der social Medien erwarten und wie diese social networks die Politik beeinflussen könnten. Er stellte all diese Fragen ohne irgendwelche anwesenden Mitarbeiter, ohne vorbereitetes Material ohne Notizen. Er wußte bereits eine ganze Menge über die Thematik und war sehr begierig mehr zu lernen. Wir sprachen auch über eine ziemlich weiter Bandbreite anderer Themen, inklusive Sillicon Valley und verschiedener Politik-Themen.

Bei den meisten Politikern hört die Neugierde auf, wenn sie herausgefunden haben, wieviel Geld Du für sie aufbringen kannst. Nicht so bei Senator Obama – dies ist ein ganz normaler Kerl.

Zweitens, der Kerl ist schlau

Ich sage dies aus zwei Gründen. Erstens, die politischen Gegner von Obamas versuchen ihn als eine Art Leichtgewicht zu beschreiben, was er definitiv nicht ist. Zweitens, ich glaube er ist an oder nahe der Spitze der Intelligenz-Skala von allen, die heute in der Politik tätig sind.

Wie intelligent er ist, kannst Du an seinem Werdegang erkennen, z.B. ist er Juniorprofessor für Verfassungsrecht an der Universtität von Chicago; vorher war er Präsident der Harvard Law Revie.

Aber auch wenn Du dich mit ihm unterhälst, wird deutlich, dass Du mit einem der schlauesten politischen Köpfe unserer Zeit sprichst, zumindest seit Bill Clinton. Er ist frisch, bei klarem Verstand, analytisch und nimmt eine große Zahl von Informationen auf, die er dann zusammenfügt – ziemlich schlau.

Drittens, dies ist nicht radikal.

Es geht hier nicht um irgendeine Art von liberaler Revolution, bei der man alles über den Haufen wird und von vorne anfängt.
Abgesehen von den Reden bei den Vorwahlen, wirf einen Blick auf seine politischen Positionen zu irgendeiner Anzahl von Themen, beeindruckend ist, wie vernünftig, moderat und durchdacht sie sind.

Und das ist genau wie er persönlich ist. Es gibt dort keine Feuer in den Augen, um einen utopischen Traum zu realisieren. Was stattdeseen durchscheint, sowohl in seinen Fragen wie in seinen Antworten, ist Ruhe, Vernunft und Urteilsvermögen.

Viertens, dies ist der erste, glaubwürdige Post-Baby-Boomer Präsdentschaftskandidat

Die Baby-Boommer werden am besten definiert, als die Generation, die während der 1960er Jahre erwachsen wurden, deren Weltsicht geprägt war durch den Vietnamkrieg, der weitverbreiteten sozialen Unruhen und Veränderungen, die ihren Höhepunkt Ende der 60er Jahre fanden.

Post-Bommer sind die von uns, wie ich, die in den 1970er und 1980er erwachsen wurden, nach Vietnam, nach Nixon, nach der sexuellen Revolution und den kulturellen Unruhen der 1960er.

Einer der Gründe, warum Senator Obama so frisch und anders rüber kommt, liegt daran, dass er der erste ernstzunehmende Präsidentschafts-Kandidat ist, der weder aus der Zeit des zweiten Weltkriegs (Reagan, Bush Senior, Dole und sogar McCain,der 1936 geboren wurde) stammt noch aus der Generation der Baby-Boomer (Bill Clinton, Hillary Clinton, John Kerry und George W. Bush). Er ist ein Post-Boomer.

Viele der Boomer, die ich kenne, sind immer noch fixiert auf die 1960er in der einen oder anderen Weise – insbesondere wie sie über Veränderungen, Politik und die Regierung denken.

Es wird sehr klar, wenn man sich mit Senator Obama unterhält, dass er total fokussiert ist auf die Welt, wie sie nach den 1960er existiert, wie ich auch und wie wahrscheinlich jeder, der jünger ist als 50.

Welches Bild ergibt sich aus diesen vier Eindrücken?

Schlau, normal neugierig, nicht radikal und post-Boomer.

Wenn Du mich nach einer Beschreibung für den nächsten Präsidenten der USA fragen würdest, das würde es sein.

Ihn getroffen zu haben und ihn dann die letzten 12 Monate beobachtet zu haben, wie er einer der besten und saubersten großen Präsidentschafts-Kampagnen an die ich mich erinnere, führte, habe ich keine Zweifel dass Obama Urteilsvermögen, Verhalten, Intellekt und hohe ethische Standards hat, um ein außergewöhnlicher Präsident zu sein – ganz abgesehen von der Bewegung, die er um sich herum aufgebaut hat und ganz im Gegensatz zu den dummen Behauptungen sowohl von Clintons als auch von McCains Kampagnen, dass er irgendwie noch nicht reif genug sei.

Bevor ich schließe, lasst mich zwei spezifische Dinge, die er Anfang 2007 – zu dem Thema ob er reif genug sei – sagte:

Wir haben ihn direkt gefragt: „Wieviel Sorgen sollten wir uns darüber machen, dass Sie noch keine nennenswerte Erfahrung als Führungskraft – als Manager wie als der Führer von Menschen?“

Er sagte: „Beobtachtet, wie ich meine Kampagne führen werde – dann seht ihr meine Führungsqualitäten im Alltag.“

Zu der Zeit war ich mir nicht sicher, was ich mit seiner Antwort anfangen sollte – politische Kampagnen sind oft sehr durcheinander und chaotisch, mit einer hohen Fluktuation und Reibungsverlusten; welche Schlußfolgerungen sollten wir daraus ziehen?

Nun, wie jeder politische Experte Euch erzählen wird, hat sich herausgestellt, dass Obamas Kampagne einer der best organisierten und ausgeführten Präsidentschaftskampagnen in der Geschichte sind. Selbst Obamas Gegner haben zugegeben, dass seine Kampagne diszipliniert, methodisch und effektiv das volle Spektrum der Aktivitäten einbindet, die das Gewinnen erforderlich machen – und mit einem Minimum an Negativem und Anzeigen voller Angriffe, wie sie normalerweise in einem solchen Rennen zu finden sind. Und das alles bei einer Fluktuation, die gegen Null tendiert. Nach fast allen Maßstäben hat die Obama Kampagne sowohl die von Clinton als auch von McCain einfach ausmanöveriert.

Dies spricht sowohl für die Fähigkeit des Senators eine Kampagne zu führen, als auch für seine Fähigkeit ein Spitzenteam aus Professionals und Freiwilligen zu rekrutieren und zu führen – eine weitere Führungseingegenschaft.
Wenn ihr dieses vergleicht mit den bisherigen beeindruckende Mißklängen, den inneren Kämpfen und der Fluktuation sowohl innerhalb des Clinton- als auch des McCain-Teams – nun, das sind zumindest sehr interessante Fakten.

Wir haben ihn dann nach der Außenpolitik gefragt – sollten wir uns darüber Sorgen machen, dass er auf diesem Gebiet nur wenig Erfahrung hat?

Er sagte zwei Dinge:

Erstens, sagte er, bin ich im Senats-Kommitee für die Außenpolitischen Beziehungen, wo ich zusammen mit einer Anzahl von Senatoren diene, die weithin als die führenden Experten in der Außenpolitik angesehen werden – und ich kann Euch sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt genausoviel über die Außenpolitik weiß, wie die meisten von ihnen.

Als Fan von Antworten, die gerade heraus kommen, fand ich diese Antwort gut.
Aber dann brachte er es auf den Punkt, auf den es meiner Meinung nach tatsächlich ankommt:

Er sagte – und ich werde ihn hier etwas zitieren: „Denkt daran, wer ich bin – mein Vater war Kenianer; Ich habe enge Verwandte in einem kleinen ländlichen Dorf in Kenia bis zum heutigen TRag; und ich habe mehrere Jahre meiner Kindheit Jakarta, Indonesien gelebt. Denkt daran, was es für viele Teile der Welt bedeutet, Teile der Welt, die uns wirklich wichtig sind, wenn ich auftauche als der Präsident der Vereinigten Staaten. Ich werde die Wahrnehmung dessen, was die USA ausmacht,

Er hat meine Stimme.“

Soweit zu dem Gespräche, welches Marc Andresen mit Barack Obama vor über einem Jahr führen konnte.
Und wenn man unter diesem Hintegrund sein Engagement im Internet anschaut, dann wird klar, welche zentrale Bedeutung es innerhalb seiner gesamten Kampagne hat:

Wired beschreibt in einem heutigen Beitrag ein paar Einzelheiten dieser Web-Aktivitäten:
Eines der wichtigsten Elemente ist die Möglichkeit, die Menschen in die Kampagen mit einzubinden. „Es ist eine Mischung aus Meetup, Facebook und MySpace, alles an einem Platz“, sagt einer der Anhänger und Mitstreiter in der Kampagne. Auf der Seite my.BarackObama.com haben sich in dem letzten Jahr mehr als 500.000 User angemeldet. Mehr als 30.000 Events, die von den Unterstützern organisiert wurden, sind dort registiert.

Diese Plattform bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten sich mit anderen Anhängern zu organisieren, Veranstaltungen zu planen bis hin zu konkreten Aktionen wie dem Anrufen von potentiellen Wählern und speziellen Lerncentern für Wahlbezirksleiter.

Diese große Präsenz im Internet ist darüber hinaus einer der Ursachen für die riesigen Spendengelder, die dem Kandidaten bisher zugeflossen sind. So hat er das Spendenaufkommen von Hillary nicht nur im Januar 2007 weit übertroffen (ca. 30 Mio $ gegen ca. 15 Mio $) sondern auch im Februar 2007. Hier konnte seine Konkurrentin immerhin ca. 35 Mio $ einnehmen und wurde doch wieder von Obama abgehängt, mit ca. 50 Mio $. Näheres hierzu u.a. auch bei Burkhard Schneider, der Barack den König des Crowdfundings nennt.

Ich bin gespannt, wie die Wahlen heute ausgehen. Die Chancen stehen auf jeden Fall sehr gut, das Barack Obama der erste Web 2.0 Präsident wird.

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An Anwalt mit subtilem Humor …

Das Lawblog von Udo Vetter lese ich immer wieder gern, seine Art über die von vielen als trocken geschimpfte Juristerei zu schreiben, hat was.

Doch der Humor von Udo kann auch über die Juristerei hinausgehen, wie sein aktueller Beitrag zum Brochkhaus Gedenken zeigt:

„Heute darf ich mich auch mal als Stifter Spender outen. Meine Brockhaus Enzyklopädie (siehe auch diesen Beitrag) wird künftig in der Geschäftsstelle der Wikipedia Deutschland stehen.“

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In der Blogger-Lounge auf der Aufschwungmesse

Die Aufschwungmesse bot gestern wieder einmal eine gute Gelegenheit den einen oder andere Blogger persönlich kennenzulernen.

blogger-lounge

gute Stimmung in der Blogger-Lounge

Die Gespräche u.a. mit Thomas Kilian und Armin Karge waren wirklich sehr interessant und haben einfach Spaß gemacht. Man lernt ja auch immer dazu, so durfte ich z.B. von Matthias Zellmer einen Tipp zum Google Reader mitnehmen, den ich bisher nicht kannte.

Es gibt dort die Möglichkeit, interessane Links mit einem Mausklick in die Sidebar des eigenen Blogs zu transportieren. Werde ich sicherlich mal ausprobieren.

David Jeggle und seinem Team vom Ideentower lief ich gleich beim Reinkommen über den Weg. Kaum zu glauben, dass brainR bereits seinen einjährigen Geburtstag gefeiert hat.

Hannes Treichl war natürlich auch dort, hielt zwei Vorträge zu seinem Spezial-Thema „Anders Denken – raus aus der Mitte“ und

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konnte zwischendurch schnell seine Mails checken.

Ein paar der Beispiele aus seinem Vortrag veröffentlicht er natürlich auch auf seinem Blog.

Ein Dank auch noch an Burkhard Schneider, für die gesamte Organisation der Aufschwungmesse und die leckeren Brötchen und den Kaffee, beides gab es in der Blogger-Lounge kostenlos.

Achja, und Willi Kreh, den steuerberatenden Experten für das Rating von Unternehmen habe ich nach mehr als 10 Jahren auch wieder einmal persönlich getroffen. Es hat sich also voll gelohnt.

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Dem Dank kann ich mir nur anschließen …

Cem hat gerade auf dem Blog des WordCamp08 seinen Dank an alle Beteiligten geäußert.
Ich kann mich ihm nur anschließen. Es war ein gelungene Veranstaltung, die insgesamt Spaß gemacht hat.

Wer mehr darüber wissen möchte, der schaue z.B. bei Frank vorbei, dort gibt es einige Bilder und Beiträge, die parallel zur Veranstaltung entstanden sind.

Ein Dankeschön also auch an Dich Frank, für das Mitbloggen!

Aronia – ganzjährige Freude an Garten und Gesundheit

Als Jörg Holzmüller auf dem Saftblog nach Blogger für Buchrezensionen suchte, hatte ich mich spontan gemeldet.
Heute morgen kam dann das Büchlein zusammen mit einer 3-Liter Saftbox, gefüllt mit Aronia-Saft.

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Aronia – einmal literarisch, einmal in flüssiger Form

Neugierig, wie ich nun einmal bin, habe ich gleich das Büchlein aufgeschlagen und mich tatsächlich festgelesen.

Dabei ist mir erst so richtig bewusst geworden, wieviel Freude diese Pflanze auslösen kann.

  • Zunächst als Pflanze, d.h. genauer als Busch oder Strauch, der bis zu 2 Meter hoch werden kann. Man kann sie einzeln im Abstand von 1,5 bis 2 Meter pflanzen oder als Hecke im Abstand von ca. 50 cm. Es gibt die Pflanze als Strauch oder als Hochstamm.
  • Im Frühjahr kann man sich an den wunderschönen Blüten erfreuen, die denen der Apfelbäume ähneln.
  • Dann natürlich an den grünen Blättern und z.B. am Sichtschutz, den der Busch liefern kann, je nachdem wo man ihn gepflanzt hat.
  • Im Sommer geht es dann ans Ernten. Das erfordert vielleicht etwas Geschicklichkeit mit den Fingern, um die ca. 1 cm großen schwarzen Beeren abzupfücken. Ist aber zum Glück viel weniger „gefährlich“ als bei Stachelbeeren 😉
  • Im Herbst verfärben sich die Blätter und bieten wieder ein ganz neues Bild dieser Pflanze – Indian Summer in Deutschland.

Jetzt kommt die große Frage: Was macht man (oder frau) mit den Beeren? Hier ein paar Vorschläge aus dem Buch:

  • Zu Saft verarbeiten
  • Trocknen – im Freien oder im Dörrgerät – um sie dann z.B. einem Früchtetee beizumischen
  • Zu Konfitüre verarbeiten – wie wäre es z.B. mit einer Aronia-Nektarinen-Konfitüre?
  • Aronia-Johannisbeer-Eis
  • Eingemachen Apfelbeeren – einfach ein anderer Name für die Ariona-Beeren
  • Apfelbeerwein
  • Apfelbeer-Likör
  • und natürlich nicht zu vergessen, man kann sie sich auch beim Pflücken einfach in den Mund stecken und sofort genießen 😉

Das Schöne an den Ariona-Beeren, egal in welcher Form man sie zu sich nimmt, ist ihre gesundheitliche Wirkung. Auch zu diesem Aspekt nehmen die beiden Autoren Jan Neidhardt und Sigrid Grün ausführlich Stellung. Schließlich lautet der Untertitel auch: „Unentdeckte Heilpflanze“. Beim Lesen wird immer wieder deutlich, welche Freude die beiden an dieser Pflanze haben, die sie übrigens auch im eigenen Garten angepflanzt haben.

Mein Fazit: Eine faszinierende Pflanze, die in diesem Büchlein gut vorgestellt wird. Da wir vor kurzen einiges an Platz in unserem Garten geschaffen haben, könnten wir dort gut ein paar Ariona-Sträucher anpflanzen.

So, und jetzt hole ich mir erst einmal ein Gläschen von der schwarzen Kostbarkeit – zum Wohle!

„Aronia – unentdeckte Heilpflanze”, 72 Seiten, 9,90 Euro. Das Buch erscheint im Verlag edition buntehunde und trägt die ISBN 978-3-934941-39-7. Es ist im Buchhandel zu bekommen oder im Webshop der Kelterei Walther.

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Mein 2. Beitrag zum Danke 2007 Business Blog Karneval

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Die Idee von Kai-Jürgen Lietz mit dem Business Blog Karneval zum Thema Dank finde ich absolut klasse. Es sind schon sehr viele gute Beiträge geschrieben dazu geschrieben worden, für die ich mich bei allen Autoren herzlich bedanken möchte. Eine kleine Übersicht findet Ihr hier und hier.

Danke zu sagen, liegt zwar so nah, wird aber doch sehr oft in der Hektik des Alltags vergessen. Ich bemühe mich zwar selbst, ganz bewußt, immer wieder dankbar zu sein, aber nobody ist eben perfect. Und kann man überhaupt genug Danken?

Auf jeden Fall hat dieser Anstoß von Kai-Jürgen bei mir eine wahre Flut von Ideen zum Danke sagen ausgelöst. Mir fallen ständig neue Möglichkeiten ein, darüber zu bloggen. Also zunächst einmal ein großes Dankeschön an meinen Schöpfer, der (oder die?) mich mit meiner Kreativität ausgestattet hat.

Dann ein Dankeschön an die Kunden, für die ich im Moment arbeiten darf, diejenigen, die es angeht, wissen schon wer gemeint ist. Die Arbeit bringt mir sehr viel Spaß und kostet eine ganze Menge Zeit. Ich muß z.B. noch einen Vortrag vorbereite, den ich übermorgen halten soll.

Diese Zeit fehlt dann natürlich zum Bloggen. Und was mache ich jetzt mit den ganzen Ideen zum Danke sagen?

Ich greife zunächst einfach auf einen Newsletter zurück, den ich heute von Johannes Stark erhalten habe. Unter Punkt 18. dieses Newsletters schreibt er:

Danke, ich habe. Bitte, ich brauche

Dem der hat, dem wird gegeben. Dem der nicht hat, dem wird genommen, was er hat. Ja, du hast recht, steht schon in der Bibel.
Fuer Menschen, die denken koennen, eine klare Sache, fuer Menschen, die nicht denken koennen, eine schwierige Sache. Dann tun wir mal so, als ob wir es koennten. Nimm mal einen Zettel und schreib auf, „das habe ich“:
Dann nimm einen zweiten Zettel und schreib auf, „das fehlt mir noch“ und ergaenze die Listen. Du wirst merken, dass das was du hast weit in der Ueberzahl ist. Gesundheit, Freunde, Frieden, Kinder, einen Job, Schnee, ein Auto usw. usw. Dann kommen vielleicht die Dinge, die dir noch fehlen. Da steht dann vielleicht Geld, Kunden, Idee usw. Du merkst aber, dass es schon wesentlich schwieriger wird.
Du merkst auch, dass dir die Energie beim „das fehlt-noch-Zettel“ in die andere Richtung geht, wie beim anderen. Bei Dingen, die dir fehlen, kommt ein inneres Gaehnen. Bei Dingen die du hast, kommt Freude und Dankbarkeit. Wenn man jetzt denken kann, dann weiss man, dass beim Bitten nach mehr immer „Mangel“ entsteht und beim „Danken“ fuer das was ist, immer Uberfluss entsteht. Menschen die danken koennen, erhalten durch dieses erhalten immer noch mehr. Super, das machen uebrigens auch die wirklich Reichen 🙂

Johannes, Dir ein Dankeschön, dass Du mir das Schreiben etwas abgenommen hast 😉

Wer mehr von Johannes lesen möchte, findet alles weitere auf seiner „starkdynamischen“ Website.

Und Danke, dass Ihr noch etwas Geduld habt mit mir.

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Scope_07 – ein großes Kompliment an Lutz Berger und seine Crew

Gestern war ich in Heidelberg auf der Scope_07, einer Konferenz die sich mit the future of learning beschäftigte. Klar, dass ich da hin mußte, wo doch unser eigener Slogan „the joy of learning“ heisst.

Die Veranstaltung hat mir dann auch sehr viel Spaß gemacht, die Teilnehmer waren alle begeistert und die Veranstalter waren es auch. Was will man mehr.

Hier noch einmal ein kurzer Überblick über die Themen:

Was beeinflusst das Lernen von morgen?
Diskutieren Sie mit Unternehmern, Wissenschaftlern, Praktikern und Künstlern über das Lernen, über Lernwege und -möglichkeiten von morgen. Hier die wichtigsten Trends (orange) und die jeweiligen Referenten:

> enterprise 2.0 Henrik Schürmann (CoreMedia AG)
> Kollaboration Dr. Peter Schütt (IBM Deutschland)
> Medien Heiko Hebig (Hubert Burda Medien)
> Intranet Dieter Rappold, (Knallgrau)
> Brain Mind Lutz Berger (edu.tainment)
> informelles Lernen Steffen Büffel (media ocean)
> game based learning Noah Falstein (The Inspriacy)/Ulrike Reinhard (whois)
> Plattformen Christian Mertens (Gothaer Vers.)/Beate Bruns (time4you)
> Mash ups Lutz Berger (edu.tainment)
> Usability Dr. Ronald Hartwig (UID)
> Content Armin Hopp (Digital Publishing)
> Raum und Kommunikation Helge Städtler (Uni Bremen)/Barbara Staib (Künsterin + Architektin)

Alle Links findet ihr natürlich auf der Seite von Scope_07 direkt.

Was mich neben der guten Durchführung, der super location – direkt am Neckar, den aufgeschlossenen Teilnehmern und Referenten besonders beeindruckt hat, war die ausgezeichnete Vorbereitung. Ulrike Reinhard und Lutz Berger, die Hosts der Scope_07 sind vorher durch Deutschland gefahren und haben mit verschiedenen Referenten Video-Interviews geführt. Diese wurden dann sehr zuschauer-freundlich aufbereitet und auf die Website gestellt. So konnte ich mir z.B. vor der eigentlichen Konferenz ein Bild von den einzelnen Referenten machen und mir die Themen rauspicken, die mich besonders interessierten. Das Interview mit Sören Stamer, dem CEO von CoreMedia und einer der Sponsoren der Veranstaltung hatte es mir dabei besonders angetan. Sehr zu empfehlen für alle, die sich mit der Entwicklung des eigenen Unternehmens beschäftigen.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Frage, warum ich nicht direkt von der Konferenz gebloggt habe – ganz einfach, das habe ich Frank Hamm überlassen. Ich kenne Frank schon von unserer Weinwanderung, wir haben uns in Berlin auf dem Barcamp getroffen und jetzt war Frank wieder fleißig. Was bleibt mir da anderes übrig, als mich auf die Veranstaltung selbst zu konzentrieren und mich auf die Beiträge von Frank zu freuen 😉 .

Hier sind sie:

Erste Eindrücke
1. Teil
Scope 07 Rennt
Gemischtwaren
Enterprise 2.0 (Entsichern)
Reflektion
Voller Erfolg

Frank Dir ein großes Dankeschön für die super geschriebenen Beiträge. Und Ulrike, Lutz sowie der Moderatorin Inga von Staden ein riesigies Dankeschön für eine rund um gelungene Veranstaltung.

Wem die Berichte von Frank noch nicht reichen, der findet auf dem Blog der Scope_07 noch weitere Berichte aus der Blogosphäre.

Ich freue mich auf die Scope_08 und kann jedem, für den das Thema Lernen interessant ist, den Besuch der nächsten Veranstaltung empfehlen.

Ach ja, bevor ich es vergesse, ein gar nicht so kleines Kunstwerk ist auch noch parallel zu den ganzen Vorträgen und Diskussion entstanden.

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zu versteigern auf der Website der Scope_07

PS: Bei soviel Dank, müsste dieser Beitrag doch eigentlich auch zum Business-Blog Karneval Danke 2007 passen – oder etwa nicht?

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