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Tag Archives for " Persönliche-Reflektionen "

Was mich an Randy Pausch besonders beeindruckte

Vor etwa drei Wochen hatte ich über Randy Pausch und seinen „letzten Vortrag“ geschrieben. Inzwischen haben auch verschiedene andere Blogs über ihn berichtet. Det Müller hat dankenswerter Weise sogar den Link zum Manuskript des Vortrages geliefert.

Ich war gerade dabei meinen Schreibtisch (auf dem Mac) aufzuräumen und fand noch einige Schnappschüsse aus dem Vortrag von Randy, die mich besonders beeindruckt haben:

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Randy scheut sich auch nicht davor,
über seinen eigenen bevorstehenden Tod zu sprechen

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… wenn es einen „Elephant „im Raum gibt,
sprich darüber!

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Randy beweist seine momentane
körperliche Fitness

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„Bevor jemand mich jetzt bedauert,
soll er nach vorne kommen und mir diese Liegestütz nachmachen.
Danach kann er mich bedauern!“

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klare Ansage, worüber nicht gesprochen wird *)

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die Punkte, über die er sprechen will

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Widerstände haben einen Grund:
Sie lassen uns prüfen, wie sehr wir etwas wollen


Ich hoffe diese kurzen Eindrücke motivieren Euch, dieses Video anzuschauen. Es lohnt sich!

*) Seine deathbed conversion ist übrigens, sich einen Mac zugelegt zu haben.

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Das sagen Prominente über den Mac

Ich muß es ja zugeben, meine Wahrnehmung hat sich nicht nur etwas verändert. Während ich die letzten 20 Jahre über die Apple Jünger immer etwas gelächelt habe, hat sich dieses in letzter Zeit mehr und mehr geändert.
Ob es an meinem zunehmenden Frust über meine verschiedenen Windows-Notebooks gelegen hat? Oder an vielen interessanten Beiträgen über Macs? Oder an der super gemachten kleinen Werbe-Video-Serie „Ich bin ein Mac, ich bin ein PC“? Ich kann es nicht sagen, sicherlich von allem ein bisschen.

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vollgestopfte Windows-PCs

mit Hightech-Kameras ausgerüstet

Auf jeden Fall bin ich inzwischen glücklich konvertiert und freue mich jeden Tag aufs Neue über mein schlankes, kleines MacBook.

Dass ich mit dieser Einstellung nicht ganz allein bin, habe ich soeben auf mac-essentials festgestellt. Dort habe ich ein paar Zitate von Promis gefunden, die mir zum Teil aus der Seele sprachen, zum anderen Teil mich herzhaft lachen liessen. Dass hat es vorher (zu Windows-Zeiten) auch für mich nicht gegeben, da hatte ich wohl nichts zu lachen ;-).

I don’t do .INI, .BAT, or .SYS files. I don’t assign apps to files. I don’t configure peripherals or networks before using them. I have a computer to do all that. I have a Macintosh, not a hobby.
(Fritz Anderson)

Ich bin ein Bewohner des digitalen kleinen gallischen Dorfs. Ein Mac-User. Ich habe ein Betriebssystem, das nach einem Raubtier benannt ist, nicht nach einem Rind.
(Peter Glaser)

Never ask a man what kind of computer he drives. If its a Mac, he’ll tell you. If not, why embarrass him?
(Tom Clancy)

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Jeder (Blog-) Beitrag zählt …

Natürlich habe ich die Nachrichten über Burma verfolgt. Natürlich ist meine Sympathie mit den Demonstrierenden Mönchen und Bürgen von Burma – gegen die vierzigjährige Militärherrschaft. Aber was hat das mit diesem Blog zu tun, das sich dem Thema „Job & Joy“ verschrieben hat?

Diese Frage habe ich mir in den letzten Tagen immer wieder gestellt. Soll ich darüber schreiben? Oder paßt es doch nicht in dieses Blog. Es gibt ja schon eine ganze Menge anderer Blogs, die darüber schreiben. Gestern hat z.B. Robert auf eine Liste von Burma-Blogs verwiesen, auf die jeder mal (mindestens) einen Blick werfen sollte.

Der letzte Beitrag von Robert und besonders dieser Film von Amnesty International hat mich bewogen, diesen Beitrag nun doch zu schreiben und alle zu ermuntern, sich ebenfalls von diesem Film inspirieren zu lassen.


Bullet !
Hochgeladen von AmnestyBE

Je mehr Menschen über Burma berichten, je mehr Öffentlichkeit die ganze Angelegenheit bekommen, desto größer sind die Chancen, dass die Militärmachthaber vielleicht doch noch einlenken.

Hier noch einmal die Liste der Burma-Blogs:

Und hier nur einige von vielen weiteren Blog-Beiträgen, die bisher über Burma berichtet haben:

Viele weitere sind wie immer z.B. über Google Blogsearch oder Technorati zu finden.

Wie gesagt: Jeder Beitrag zählt, auch Deiner!

Das ideale Weihnachtsgeschenk für Eure Kinder

Wie wäre es denn mit einem neuen Notebook? Ich bin sicher, da würden sich viele Mädchen oder Jungs darüber freuen. Und dann vielleicht noch in einem schicken Grün?

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Alles kein Problem, denn jetzt hat sich endlich Nicholaus Negroponte, der Initiator hinter der Bewegung One Laptop per Child dazu durchgerungen, sein bereits viel beschriebenes Notebook auch für die „reichen“ Länder anzubieten. Allerdings mit einer Bedingung:

Mann (oder Frau) bezahlt ca. 400 Dollar und bekommt dafür eines dieser schicken Teile. Das andere Notebook wird an ein Kind in der dritten Welt ausgeliefert.

Ich finde diese Idee einfach super. Ein günstiges, ausgefallenes Notebook und dazu die Gewissheit, dass irgendwo am anderen Ende der Welt ein Kind mit genau dem gleichen Teil spielt und lernt. Und das alles zu einem Preis, der im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks unschlagbar.

Ab dem 12. November startet die Vermarktung, also rechtzeitig bestellen, damit Weihnachten gesichert ist.

via: Fon-Blog

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In Büchern stöbern – das geht jetzt auch online

Ich liebe es in Buchhandlungen zu stöbern, mich einfach von den Titeln, Einbänden und Buchrücken inspirieren zu lassen. Besonders schön ist es, wenn es auch noch die Möglichkeit einer gemütlichen Leseecke gibt. Dann kann es schon mal vorkommen, dass sich (fast wie von Zauberhand) immer mehr Bücher um mich herum aufstapeln, das eine Buch ‚mal schnell durchgescannt wird, während ich bei anderen das eine oder andere Kapitel in aller Ruhe verschlinge.

Auch wenn ich eigentlich nur nach einem Buch suchen wollte, habe ich mich schon häufiger dabei erwischt, wie ich schließlich mit zehn oder mehr Büchern den Laden wieder verlassen habe. Zeit haben, etwas Geld und Bücher kaufen – einfach ein Genuß!

Dass ich mit dieser Vorliebe nicht allein bin, habe ich zum Beispiel gerade beim Turmsegler gelesen. Und dort habe ich auch erfahren, dass das Ganze jetzt auch (fast) genauso gut online möglich ist. Mit oSkope, einem neuen Suchdienst, der sich auf die visuelle Darstellung konzentriert. Man kann z.B. bei Amazon suchen und sich die gefundenen Bücher in Stapeln, Reihen oder wie auf dem Wühltisch anzeigen lassen.

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eine von vierzig Seiten zum Stichwort Management

Oder wer es etwas systematischer liebt, kann sich die Bücher auch in einer Matrix anzeigen lassen, sortiert nach Preis und aktuellem Verkaufsrang

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Stephen Coveys Bücher nach Preis und Verkaufsrang


Ich glaube nicht, dass es oSkope gelingen wird, mir das gleiche Vergnügen wie in einer echten Buchhandlung zu geben, der optische Eindruck könnte dem aber schon sehr nahe kommen. Und das Notebook ist meistens doch viel näher als die nächste gute Buchhandlung.

Das haptische Empfinden wird wohl noch etwas warten müssen oder weiß jemand von Ansätzen in dieser Richtung?

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Das MacBook bringt mehr mir immer mehr Spaß

Vielleicht hat Robert Basic sich einfach etwas zu wenig Zeit genommen. Seine Test-Berichte über das MacBook Pro waren zwar interessant zu lesen, weitergebracht haben mich aber letzten Endes die Kommentare und noch viel mehr eine Menge anderer Seiten, wie z.B. die vom admartinator, der eine sehr gute Linkliste mit kurzen Beschreibungen liefert.

Inzwischen habe ich mich so an das MacBook gewöhnt, dass die Hotkeys in Fleisch und Blut übergegangen sind. Ich habe auch die einen oder anderen kleinen Tools gefunden, die es auf der Windows-Oberfläche überhaupt nicht gibt – und ohne die ich heute nicht mehr arbeiten möchte. Eines der schönsten Tools ist Quicksilver. Wer noch nie davon gehört hat, bzw. es noch nie probiert hat, dem sei dieser Link empfohlen. Mit Quicksilver lassen sich alle Programme mit beliebigen, frei definierbaren Hotkeys aufrufen. Und noch viel mehr. Wirklich phantastisch.

Doch auch unter Mac OSX gibt es mal Probleme. So hatten die Addons bei meinem Firefox den Dienst eingestellt. Nachdem ich dies einige Tage einfach toleriert habe, sann ich gestern auf Abhilfe. Die MozillanZine Knowledge Base bietet für solche Fragen entsprechende Antworten.

Und hier wurde mir wieder einmal der riesige Unterschied zwischen Mac und Windows deutlich:

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sieben Worten zum Mac

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unzählige für Windows

Vielleicht hätte Robert doch etwas mehr Geduld aufbringen sollen …

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Heute macht sich mein zweiter Sohn selbständig …

Genug Gründerspirit scheine ich vermittelt zu haben – zumindest meinen beiden Söhnen Jan und Arne.

Jan, heute 24 Jahre alt, hat sich bereits im April vor zwei Jahren als Grafiker selbständig gemacht. Er hatte eine dreijährige Lehre erfolgreich abgeschlossen und nach einigen Monaten als Praktikant entschieden: „Das kann ich auch auf selbständiger Basis!“

Er gründete seine outline-graphix Werbeagentur und konzentrierte sich auf die Gestaltung von Funsport-Magazinen. Durch einen sehr hohen Einsatz und gute Arbeit kamen weitere Kunden hinzu. Heute kann er bereits auf mehr als zwei Jahre Erfahrung zurückblicken und jetzt seinem Bruder mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Denn Arne, heute 22 Jahre alt, macht sich gerade als Zimmerer-Meister selbständig. Nach drei Lehrjahren und drei Gesellenjahren hat er ein Jahr in Hamburg die Meisterschule besucht. Am 30. Juni hat er seine Meisterprüfung erfolgreich bestanden. Und jetzt will er durchstarten.

Mit ein bisschen „guten Zureden“ von mir, hat er sein eigenes Blog aufgemacht. Unter www.zimmerei-arne-weisner.de stellt er sich und seine junge Firma da. Und wie es das Glück so will, hat Burkhard Schneider bereits eine Woche nach der Eröffnung seiner Website über ihn berichtet.

Zwei Jungs, alle selbständig – wenn das kein Grund ist zu feiern.

Wenn ich mir überlege, mit welchem Engagement und welcher Freude Jan seine Zeitschriften gestaltet und Grafiken entwirft und wie Arne seine Dachstühle gerichtet und Dächer gedeckt hat, mache ich mir über die beiden und ihre Auftragslage keine Sorgen. Auch wenn in der Printwerbung seit Jahren von de Krise geredet wird, auch wenn die Baubranche im Moment schwierige Zeiten durchlebt, gute Grafiker wie gute Handwerker werden immer gesucht.

Keine Zeit zum Reisen?

Wie wäre es dann mit einer ultra kurzen Reise nach Stockholm. Nein, keine Angst, Ihr müsst keine Sachen packen, keine Flugtickets buchen, Ihr müsst Euch nur ein paar MInuten Zeit nehmen und Euch auf eine virtuelle Urlaubsreise durch Stockholm entführen lassen.

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Stockholm in sieben Minuten

Unter dem Link findet Ihr einige sehr schöne Bilder von Schwedens Hauptstadt mit den Kommentaren von Emily Hiestand. Eine schöne Möglichkeit, für den echten Kurzurlaub.

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Sollen neue Links im gleichen Fenster oder im neuen Fenster öffnen?

Diese Frage beschäftigt wohl viele Blogger. Natürlich möchte jeder gern seine Leser halten. Und wenn dann der neue Link im gleichen Fenster öffnet, so hat man natürlich Angst, dass der Leser damit weg ist.

Diese Sorge führte u.a. auch bei mir bisher dazu, dass ich die Links von meinem Blog jeweils in einem neuen Fenster öffnen ließ. Für mich erschien das bisher der bessere Ansatz zu sein. Unter anderem weil ich selber gern zwischen verschiedenen Fenstern hin und her springe. (Bei mir öffnen sich die Fenster in einem neuen Tab, dank Firefox).

Bei dem Problogger Darren Rowse habe ich heute nun eine andere Einstellung dazu gelesen:

„My personal preference as a web surfer is that if I want to see a link in a new window (or tab – I’m a big tabbed browser fan) I’ll open it in one (and I do – regularly). I find it incredibly annoying when a new window opens up without me asking for it to. I have enough windows open on my desktop at any one time without needing more!“

Dieses Argument hat mich überzeugt. Ich möchte meine Leser auf keinen Fall bevormunden. Und ich halte meine Leser für so „internet-erfahren“, dass sie wissen, wie man einen Link dazu bringt, sich auf Wunsch in einem neuen Fenster zu öffnen. (Windows: Strg-Taste festhalten und auf den Link klicken, Mac: Apfel-Taste festhalten und auf den Link klicken)

Ab heute werden sich alle Links also im gleichen Fenster öffnen. Sollte ich bisher den einen oder anderen Leser vergrault haben, bitte ich dafür um Entschuldigung. Immerhin bin ich lernfähig 😉