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Tag Archives for " Persönliche-Reflektionen "
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Nach 27 Jahren PC jetzt der Wechsel zum Mac?

Ich glaube viel länger als ich auf der Basis von PCs der verschiedensten Arten gearbeitet habe, geht gar nicht. Zumindest nicht in Deutschland.

Anfang 1980 legte sich mein damaliger Chef und Unternehmensberater Georg Heuer einen nagelneuen Computer zu, von Zentith Data Systems. Da Heuer von Haus aus Ingenieur war, natürlich als Bausatz.
Ich staunte nicht schlecht, als ich ins Büro kam und die ganzen Einzelteile auf zwei Schreibtischen verstreut sah.
Ich konnte mir kaum vorstellen, dass daraus mal ein richtiger Computer werden sollte. Doch er schaffte es und nach nur wenigen Tagen konnte ich meine ersten „Gehversuche“ auf diesem Computer unternehmen. Die Disketten waren noch hardsektoriert und hatten die unglaubliche Speicherkapazität von ca. 116 Kilo (!) Byte. Eine Festplatte gab es nicht, dafür hatte die Maschine aber einen gewaltige Arbeitsspeicher – 48 KB.

Aber immerhin hatte dieser Rechner es geschafft, mich mit dem Computer-Virus zu infizieren. Für meine Diplomarbeit kaufte ich mir dann knapp zwei Jahre später meinen ersten eigenen Rechner, diesmal sogar mit 64 KB Ram und drei Diskettenlaufwerken – für 8.200 DM. Zeiten waren das …

Wie man sich denken kann, folgten diverse andere PC, Schlepptops und später Notebooks. Mein Freund Hubert fing damals schon sehr früh mit einem Apple an und wir haben uns ständig gegenseitig auf den Arm genommen, wegen des angeblich schlechteren anderen Systems.

So, und jetzt bin ich selber dabei, auf ein MacBook zu wechseln. Schon ein komisches Gefühl. Aber die Abstürze meines nur ein halbes Jahr alten Notebooks nervten mich immer mehr. So etwas soll es ja in der Mac Welt nicht geben. Auf jeden Fall kämpfe ich zur Zeit damit, den Switich hinzubekommen. Doch gar nicht so einfach, wenn so schöne Programme wie Roboform und Blogdesk nicht auf der Mac-Ebene verfügbar sind.

Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht und wie sich das MacBook auf meine Arbeitsfreue auswirken wird.

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Mein Fernseh- und Zeitungskonsum wird immer geringer …

Mit diese Erkenntnis bin ich nicht der Einzige, wie ich gerade bei Marcus Breuer gelesen habe. Solche Veränderungen kommen allerdings nicht von heute auf morgen, sie werden oft erst deutlich, wenn wir in den „Rückspiegel“ schauen. Wenn wir uns fragen, wie war das eigentlich noch vor 10 Jahren?

Ich habe diese Frage mir selbst gestellt:

  • Vor 10 Jahren habe ich regelmäßig die Tagesschau gesehen.
  • Vor 10 Jahren war das Fernsehen und beim Autofahren das Radio mein maßgeblicher Informationslieferant.
  • Vor 10 Jahren war die morgendliche Lektüre der Kieler Nachrichten für mich unverzichtbar.

Und wie sieht es heute aus?

  • Heute schaue ich nur noch die Tagesschau, wenn ich zufällig um 20:00 Uhr am Fernsehen vorbei komme.
  • Heute höre ich beim Autofahren viel lieber Hörbücher, von einer CD oder von meinem iPod.
  • Heute lese ich die Kieler Nachrichten fast gar nicht mehr.

Jetzt werden Sie zu Recht fragen: Und wie informieren Sie sich heute?

Meine Antwort: Im Internet!

  • Ich verfolge täglich über 200 Blogs, deren Nachrichten ich mir über einen sogenannten Feedreader (Bloglines.com) anzeigen lasse. Diese Blogs bringen mir genau die Informationen die mich interessieren.
  • Ich verfolge Nachrichten über einen Newsreader (Google) zu den Themen, die mich interessieren.
  • Ich schaue mit wachsender Begeisterung kleine Videos auf YouTube, Google-Video oder anderen Video-Plattformen.
  • Neben der persönlichen und telefonischen Kommunikation tritt für mich immer stärker die Kommunikation per E-mail und per Chat in den Vordergrund.

Bin ich mit dieser Verhaltensänderung ein Einzelfall? Sicherlich nicht, da bräuchte man wahrscheinlich sich nur in der Bloggerszene einmal umsehen! Ich bin mir darüberhinaus absolut sicher, die Zahl der Menschen, die Ihr Verhalten in ähnlicher Weise ändern werden, wird von Jahr zu Jahr größer.

Statistiken aus den USA zeigen deutlich, die abnehmende Nutzung von „klassischen Medien“ wie der Tagesszeitung und eine vermehrte Hinwendung zum Internet.

Jim Spanfell, der Chef von forbes.com berichtete gerade in München:

“If you take senior business executives, who are our core audience, and ask them what is the first thing they do in the morning in terms of information, 60% of them will say „I go to the web“. Newspapers, which used to be one of the most frequently distributed news sources, are now one of the least frequently distributed news sources.”

Meine Übersetzung:

Wenn wir Manager betrachten, die zu unserer Kernzielgruppe gehören, und sie fragen, was sie als erstes morgens tun, bezüglich der Information, sagen 60 % von ihnen: „Ich gehe ins Internet.“ Tageszeitungen, die bisher einer der am meisten benutzten Informationsquellen waren, gehören jetzt zu den am wenigsten benutzten Quellen.

Die Frage, die wir uns alle stellen sollten: Welche Auswirkungen werden solche veränderten Gewohnheiten auf unseren Beruf, auf unsere Praxis und auf unsere Kunden haben. Wie wollen wir diesen Auswirkungen begegnen?

Knisterndes Kaminfeuer aus den PC-Lautsprechern?

 

Nicht jeder hat schließlich einen Kamin im Büro und auch noch so, dass er ihn vom Schreibtisch aus sehen (und hören) kann.

Wer dennoch ein bisschen träumen möchte, dem seien ein paar Musikstücke von Frozen Silence empfohlen. Hinter diesem Künstlernamen verbirgt sich der Finne Matti Paalanen . Gefunden habe ich die Stücke über die Plattform für freie Musik Jamendo. Von dort auch die folgende Beschreibung des finnischen Musikers:

„Matti is a finnish hobbyist composer who has produced music in his home studio for a few years now. His musical background is quite traditional – he played classical piano between ages 4-14 but switched to guitar and self-learning at the age of 12. In the year 2000 he began building a PC based home studio and producing various musical pieces, styles ranging from orchestral soundtracks to electronic ambient. After a few years he published the material freely on the net via his music homepage at a finnish mp3 site mikseri.net: http://www.mikseri.net/sivut/?id=61143

IM003355

könnt Ihr das Knistern schon hören?

wenn nicht, dann klickt entweder auf den folgenden Link zum Download oder auf den kleinen Pfeil zum sofortigen Hörgenuß:

remains of the day

Viel Spaß und schöne Entspannung, sollte Euch die Lust auf mehr Musik überwältigen – hier noch einmal der Link zu Mattis eigener Webseite wie zu Jamendo.

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Die Schneeflocken wehen von England über die Schweiz bis zum Selenter See

Dank Andy und Marcel schneit es jetzt endlich auch in Selent.

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten hat er eingesetzt, der Schneefall. Immerhin war er schon so ergiebig, dass alles weiß ist und dank der plötzlich einsetzenden Kälte sogar der See in Minuten schockgefroren ist.

Ein herzliches Dankeschön und frohe Weihnachten daher an Andy Beard und Marcel Widmer. Euch und Euren Familien wünsche ich ein schönes Fest, ein paar ruhige und besinnliche Stunden.

Das gilt natürlich auch für alle anderen Leser und Freunde dieses Blogs.

Laßt Euch beschenken, verwöhnen und genießt die Zeit.

[tags]Schneefall, Weihnachten[/tags]

Ob um 2:45 Uhr nachts oder kurz nach 05:00 Uhr morgens – diese Musik hilft auf jeden Fall …

Die Zeiten in denen Robert Basic und ich am Rechner sitzen, könnten unterschiedlicher kaum sein. Robert ist mit seinem basicthinking-Blog momentan der meistgelesene Blogger in Deutschland. Er schreibt viele seiner Beiträge mitten in der Nacht.

Wahrscheinlich legt er sich gerade schlafen, wenn ich aufwache. In der Regel setze ich mich morgens zwischen 4:30 Uhr und 5:15 Uhr ans Notebook. Die Kaffeemaschine läuft dann schon und ich werfe einen ersten Blick auf die neuesten Blog-Einträge.

Oft finde ich dann Vorschläge von Robert zu ausgewählten Musik-Videos auf YouTube. So auch heute morgen:

The Piano Man eine nicht so üble Version mit Elton und die hier hat Gänsehautfaktor …“

Robert, vielen Dank für Dein nächtliches Suchen in den digitalen Katakomben von YouTube. You’ve made my morning.

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Versteht Ihr denn wenigstens „Job&Joy“

Als kleinen Nachtrag zu dem Beitrag von gestern über das Blogger-Kauderwelsch lese ich gerade bei Ed Wohlfahrt über die Ergebnisse einiger neuen Forschungsergebnisse zum allgemeinen Verständnis der englischen Sprache.

„Nun hat eine Agentur, die unter anderem mit der Kreation von Wortmarken (Claims) Geld verdient, für die Parfumeriekette Douglas etwas Interessantes herausgefunden. Nämlich, dass 34 Prozent der Befragten den Douglas-Claim „Come in and find out“ nicht richtig verstehen. Das von einem Probanden zutage geförderte High Light war die Übersetzung „Komm herein und finde wieder heraus“.“

Ich gebe zu, mir fällt es oft nicht mehr auf, wenn ich englische Begriffe verwende. Durch die vielen Bücher und noch viel mehr E-books (da ist es schon wieder, so ein englisches Wort) die ich auf Englisch lese gewöhnt man sich daran.

Es kommt schon ‚mal vor, dass ich Anke über ein Buch erzähle, dass ich gut fand. Wenn sie dann fragt, ob das Buch auf Deutsch oder Englisch ist, muß ich passen.

Aus diesem Grunde hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass es Leute gibt, die den Douglas Slogan nicht verstehen. Danke Ed, Du hast mich eines Besseren belehrt.

Aber „Job&Joy“ versteht Ihr doch wenigstens???

[tags]Anglizismen, englische Ausdrücke[/tags]

Durch Freude an der Arbeit mehr Gäste, mehr Umsatz und mehr Gewinn

Um auf jeden Fall noch mindestens einen Artikel für den 1. Business Blog Karneval zu bekommen, mache ich zur Zeit eine Studienreise nach und auf Fuerte Ventura.

blog karneval

Was ich hier studiere? Na z.B. die Wärme, wie oft die Sonne hinter den leichten Wolken verschwindet, wie sich der Strand unter meinen nackten Füssen anfühlt, die Temperaturen des Atlantiks und dann bin ich natürlich auf der Suche nach neuen (oder erneuten) Erkenntnissen, wie wir mehr Kunden bekommen können.

O.k. man könnte das Ganz auch Urlaub nennen. Aber so ganz los lassen mich betriebswirtschaftlich geprägte Überlegungen dann doch nicht. Schon gar nicht, wenn ich in unserer Stammkneipe in Morro sitze.

Dieses Restaurant ist immer voll, hat sehr freundliche Kellner, die fast nur im Laufschritt unterwegs sind, aber immer und für jeden Gast ein Lächeln und oft einen kleinen Witz auf Lager haben.

Die Speisen kommen schnell auf den Tisch, schmecken gut und die meisten Gäste verlassen nach relativ kurzer Zeit Ihre Tische um neuen Gästen Platz zu machen. Nennt man das eigentlich Gäste-Umschlag?

Und jetzt das genaue Gegenteil. Das Restaurant schräg gegenüber. Es liegt sogar direkt am Strand, noch nicht einmal eine Promenade dazwischen. Luftlinie zwischen den beiden Restaurants – geschätzte sieben Meter.

Die Entfernung in Euro Jahresumsatz? Ich kenne die Zahlen nicht, aber es müssen ein paar hundertausend sein. Das Lokal gegenüber ist ständig leer. Nur draußen sitzen einige Gäste. Drinnen ist nichts los.

Warum? Ich weiß es nicht genau. Ich weiß nur, dass wir bei dem einzigen Mal, als wir dort waren (vor ca. einem Jahr) nach dem Essen sehr unzufrieden waren. Der Kellner war muffig und schlecht gelaunt. Obwohl es kaum etwas zu tun hatte, gab er uns das Gefühl, dass wir irgendwie seine Ruhe störten.

Scheinbar geht es uns nicht allein so. Wie sonst kann man sich diese Bilder erklären?

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Freundliche, lächelnde Kellner und voll Tische

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gähnende Leere

Woran kann das wohl liegen???

[tags]Business Blog Karneval, Freude an der Arbeit, mehr Kunden, mehr Gäste, Fuerte Ventura, Restaurant, Morro del Jable[/tags]
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Jandia Golf – schickes neues Hotel, schön angelegter Golfplatz – aber leider nichts los

Im Januar diesen Jahres hieß es: „Wir eröffnen im März.“

Gemeint war nicht das Jandia Golf Hotel, das hatte seine Tore schon eröffnet. Nein gemeint war der Golfplatz, direkt neben dem Hotel und in einem Barranco wunderschön angelegt.

Das Fairway und selbst die Grüns sahen damals schon so aus, als wenn man drauf spielen könnte.

Jetzt sind 9 Monate vergangen und der Golfplatz sieht so aus:

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sonniges Wetter, schöner Golfplatz aber menschenleer

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Rasenpflege – fragt sich nur für wen?

Für mich als Außenstehender vollkommen unverständlich. Ich bin mal gespannt, wann man hier endlich Golf spielen kann. Zum Glück habe ich mich vor unserem Urlaub telefonisch schlau gemacht und mein Golfgepäck zu Hause gelassen.

Ein paar andere Urlauben haben sich wohl auf den Namen Jandia Golf Hotel verlassen und sind mit Driver, Hölzer und Eisen angereist. Die Armen!

Nachtrag: Wir haben während dieses Urlaub in dem Haus eines Freundes von uns gewohnt. Er vermietet es an Freunde und Bekannte, zu denen er unter Umständen auch die Leser dieses Blogs zählen würde. Wer Lust hat, diese Möglichkeit näher kennen zulernen, der schaue auf das gerade (Januar 2006) eingerichtete Blog . Für Fragen stehe ich auch gern per Mail zur Verfügung.

[tags]Golf, Golf Hotel Jandia, Fuerte Ventura, Jandia[/tags]

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Für Surfer, Segler und alle anderen Wasserratten

Ich weiß gar nicht, woher Burkhard all diese Ideen und Neuigkeiten holt. Ich selber lese verfolge schon weit über 100 Blogs regelmäßig, wieviel werden es wohl bei ihm sein?

Soeben finde ich auf seinem Blog einen Schlüsselanhänger, der sich im Wasser aufbläst. Das wäre genau das Richtige für den Urlaub auf Fuerte Ventura. Aber ob ich den noch bis morgen früh um 06.00 Uhr kriege – denn dann geht der Flieger – wage ich eher zu bezweifeln.

Also für alle Surfer, Segler und sonstige Wasserratten, sorgt jetzt schon vor. Wenn Ihr sichergehen wollt, Euren Schlüssel auch noch retten zu können, nachdem er ins Wasser gefallen ist, werft mal einen Blick auf die Firma Davis Instruments Inc. aus den USA. Die bietet jetzt mit dem „Key Buoy“ Abhilfe.

keybuoy

Ideal für Surfer und andere Wasserratten

„Dieser Schlüsselanhänger bläht sich quasi auf, wenn er ins Wasser fällt. Konkret verursacht das Sodium Carbonat im Inneren des Schlüsselanhänger dafür, dass sich der im Gehäuse zusammengefaltete Schwimmkörper innerhalb von 30 Sekunden aufbläst und so den Schlüssel an die Oberfläche treibt (siehe Foto). Der organefarbene Schlauch, der wie ein länglicher Hals aus dem Wasser ragt und 47 cm lang ist, ist gut zu erkennen und lässt den Schlüssel einfach aus dem Wasser fischen. Das Ganze funktioniert für Schlüssel, die nicht schwerer als 120 Gramm sind.“

Burkhard meint, der Preis von 6,99 $ sei eine sehr gute Investition. Dem kann ich nur zustimmen.

[tags]Schlüssel, Schlüsselanhänger, Wassersport, Surfen, Segeln[/tags]