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Tag Archives for " Unternehmerisches-Denken "
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Suchen wir nach Gründen warum es unmöglich ist oder warum es möglich ist?

Peter, einer der Mitarbeiter von FON hat fon-o-sophiert und ein sehr schönes Zitat gefunden:

„Als ich heute [….] die Unterschiede zwischen den Geistern erwog, die mich oft bewegt hatten, und die meine Meinung, ob ich in Deutschland Frucht bringen könne oder nicht, schwanken liessen, da vermerkte ich, daß wir auf keinen Fall den Worten jenes Geistes beipflichten dürfen, der alles für unmöglich erklärt und immerfort Unzuträglichkeiten aufzeigt. Wir müssen vielmehr den Worten und Anregungen des anderen Geistes Gehör schenken, der die Dinge als möglich darstellt und Mut macht.“

Quelle: Memoriale, Peter Fabers, 14.02.1543, Mainz.
post scriptum: Peter Fabers war, vor 500 Jahren, übrigens der erste Jesuitenpater in Deutschland……

Es kommt also (wieder einmal) ganz darauf an, wohin wir unseren Blick oder Focus richten:

  • auf das Problem und damit auf alle Gründe, warum etwas nicht funktionieren könnte
  • auf die Lösung, und damit auf alle Möglichkeiten, wie wir es hinbekommen können

Welche Variante verspricht wohl mehr Erfolg???

So, und wenn wir uns jetzt für die richtige Antwort entschieden haben, dann sollten wir u.a. zwei Dinge tun:

  1. Die Denkhaltung auf unsere eigene Kundenauswahl und -ansprache anwenden
  2. Unsere Kunden ermutigen, ebenfalls diese Denkweise anzuwenden

blog karneval

Dann helfen wir nicht nur uns, sondern eben auch unseren Kunden.

(Und haben damit ganz nebenbei noch einen weiteren Beitrag zum 1. Business Blog Karneval)

[tags]unmöglich, möglich, Problem, Lösung, Business Blog Karneval[/tags]
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Gründer nahmen Blog-Nachhilfe

Robert Basic hat sich als Nachhilfe-Lehrer betätigt. Natürlich zum Bloggen.

Die Gründer der kurz vor der Veröffentlichung stehenden Geschenke-Plattform edelight haben ihn schlauerweise eingeladen, sie ein bischen zu coachen. Das Ergebnis scheint sich schon bemerkbar zu machen, wie Burkhard Schneider berichtet.

edelight

soll bald online gehen – edelight.de

Auf ihrem Blog berichten die drei Gründer sehr offen und in einem erfrischenden Stil über ihre Erfahrungen. Was mich daran fasziniert, sie strahlen Freude und Spaß an der Arbeit aus. Eines der wichtigsten Erfolgsrezepte. Weiter so!

[tags]Gründer, Geschenke,[/tags]
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Wo geht die Reise hin?

Diese Frage taucht bei der Betrachtung dieses Bildes unwillkürlich auf.

Gleise in den Nebel

Woran denken Sie, wenn Sie dieses Bild sehen?

  • An Ihre nächste Zugfahrt?
  • An die nächste Autofahrt, die Sie bei dem zu erwartenden Herbstnebel vielleicht doch lieber mit dem Zug machen sollten?
  • Oder denken Sie an Angehörige und Freunde, die im Moment gerade mit dem Zug unterwegs sind?

Ein Gedanke, der mir erst beim zweiten Hinschauen kam, ist der, wohin denn die „Reise“ im nächsten Jahr gehen soll. Oder anders ausgedrückt, welche Ziele nehme ich mir für das nächste Jahr vor. Noch sind mehr als 8 Wochen Zeit, mich auf das nächste Jahr vorzubereiten.

Wie sieht es mit Ihnen aus?

  • Haben Sie Ihre Pläne für das nächste Jahr schon gemacht?
  • Wissen Sie schon, was Sie genau erreichen wollen?
  • Haben Sie diese Pläne auch mit Ihren Mitarbeitern besprochen? Allein dürfte es viel schwieriger sein, diese Ziele auch tatsächlich zu erreichen.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre Ziele sicherer und mit größerer Wahrscheinlichkeit erreichen können, dann abonnieren Sie den Newsletter. (Einfach die E-mail Adresse auf der homepage eingeben.)

Wir werden in den nächsten beiden Ausgaben des wöchentlichen Newsletters Ihnen konkrete Anregungen, Ideen und Tipps geben.

Das wir dabei Ihre Freude an der Arbeit nicht außer Acht lassen, versteht sich von selbst 😉

[tags]Ziele, Jahreswechsel, Erfolg[/tags]

Eine Unternehmen hat keine Gefühle – die haben nur die Menschen in dem Unternehmen

Über einen Beitrag in dem work.innovation Blog von Alexander Greisle bin ich auf eine Aussage von Marcel Widmer in seinem Job Blog gestoßen:

Unternehmen bestehen aus Menschen

Wie Marcel schon sagt, „altbekannt, aber immer wieder gut daran erinnert zu werden.“

blog karneval

Mir fällt dabei ein kleines Element aus unseren Seminaren ein, welches nicht nur zu dem obigen Zitat sehr gut paßt, sondern welches Ihnen auch noch die Chancen auf neue Aufträge deutlich erhöht:

Es handelt sich um eine Möglichkeit, eine kleine Martforschungs-Studie in sehr kurzer Zeit, ohne weiteren Aufwand und dann auch noch von Ihrem derzeitigen Platz (ob nun Arbeitsplatz, der Couch oder dem Schaukelstuhl auf der Terrasse) zu unternehmen.

Nehmen wir einmal an, Sie haben ein Dienstleistungs-Unternehmen und wünschen sich einen Auftrag von einer Firma, die Sie bisher nicht erreichen konnten.

Möchten Sie herausfinden, wie Sie den Zugang zu diesem Unternehmen finden, der Ihnen bisher verschlossen blieb?

Versuchen Sie einmal folgendes:

Setzen Sie sich ruhig hin, entspannen Sie sich und stellen Sie sich dieses Unternehmen einmal in all seinen Facetten vor. Nun überlegen Sie bitte, wer in diesem Unternehmen Ihr Ansprechpartner sein könnte. Welcher Mensch wäre das? Kennen Sie seinen Namen? Falls nicht, können Sie seinen Namen wahrscheinlich leicht über das Internet herausfinden. Wahrscheinlich können Sie auch noch die eine oder andere zusätzliche Information herausbekommen. Sehr gut!

Und jetzt schließen Sie bitte die Augen (nachdem Sie die folgenden Zeilen gelesen haben). Stellen Sie sich vor, Sie könnten für eine ganz kurze Zeit in den Körper und in den Kopf dieses Menschen hineinschlüpfen. Sie könnten die Welt aus der Sicht dieses Menschen betrachten.

  • Wie sähe die Welt aus seinen Augen aus?
  • Wie würden Sie, (aus dieser Perspektive) Ihre Firma betrachten.
  • Welche Probleme würden Sie im Moment wohl am meisten beschäftigen?
  • Wovon würde es abhängen, ob sich diese Probleme erfolgreich lösen ließen?
  • Welche Auswirkungen hätte es auf Ihr Privatleben, wenn Sie diese Probleme schnell und effektiv lösen könnten?
  • Welche Hilfe könnten Sie für die Problemlösung gebrauchen?
  • Welche Erfahrungen haben Sie mit Dienstleistern gemacht?
  • Welche Eigenschaften müsste für Sie der ideale Dienstleister mitbringen?
  • Wann würden Sie das Gefühl haben, dass der externe Dienstleister Sie und Ihre Probleme wirklich versteht?

Und nun kommen Sie bitte zurück in Ihren eigenen Körper (und Kopf) und schreiben Sie sich auf, welche Eindrücke Gedanken und Gefühle dieses kleine Experiment bei Ihnen ausgelöst hat.

Ich wette mit Ihnen, Sie sind der Firma und insbesondere dem Menschen in dieser Firma ein ganzes Stückchen näher gekommen. Ihre Chancen dort zu akquirieren und den Auftrag auch tatsächlich zu bekommen sind entscheidend gestiegen.

Viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer frisch gewonnen Erfahrungen.

[tags]Akquise, Marktforschung, Kunden_gewinnen, Kunden_verstehen[/tags]

Bereits 44 Artikel für die Akquise im Business Blog Karneval

Elke Fleiing hat bisher erschienene Artikel zum Thema Akquise zusammengestellt (und gezählt). Es sind schon 44 (vierundvierzig)!

Hier ist die Liste:

Kubitz: Recherchehilfe:Kunden finden durch richtige Recherche
Eva Engelken – Journalistenbüro: Die rechtliche Seite der Kaltakquise: Was ist erlaubt?
JobBlog: 7 Merkmale der erfolgreichen Selbstständigkeit
Streuverluste: Faktoren, die die Kunden-Gewinnung beeinflussen können
JobBlog: Wie Sie Profil und dadurch Kunden gewinnen.
txt94 – Jobblog: Akquise ist immer!
Blog.zip-Marketing: Zeit für die Akquise: Zeitmanagement nach dem PAKO-Prinzip
Rund um’s Büro: Wie kann eine effiziente Büroorganisation die Kundenakquise unterstützen?
Job & Joy: Kunden und Aufträge finden – aber welche? Soll man jeden potenziell möglichen Kunden annehmen?
Excellence-Blog: Sind Sie der Richtige für Ihren Kunden?

Schon vor Beginn des Blog-Karnevals hat Burkhard Schneider vom Best-Practice Business-Blog begonnen, aus seinem Archiv Artikel zum Thema zusammenzustellen:
Best-Practice-Business:
* Die Hintertür-Strategie
* Mit kleinen Geschenken kann man große Kunden gewinnen
* Risikostreuung ist gerade bei der Kundenakquisition wichtig
* Tipps einer erfolgreichen Akquisiteurin
* Ein Vertriebscoach als perfekte Starthilfe
* Wie man ohne Marketingbudget Aussteller auf einer Messe wird
* Gute Elevator Speech als Basis für Vertriebs-Networking
* Studentische Mitarbeiter sind potenzielle Kunden von morgen
* Die besten Vertriebspartner für den Einzelhandel befinden sich in unmittelbarer Nähe
* Durch Weiterbildung Kunden gewinnen
* Wie komme ich als Landschaftsgärtner an meine ersten 100 Kunden?
* Mach Deine Kunden zu Verkäufern
* Gute Vertriebspartner sind meist die halbe Miete
* Bestandskunden binden
* Mach Deine Kunden zu „Wiederholungstätern“
* Mit richtiger Positionierung wie von selbst verkaufen
Best-Practice-Business: Kooperieren statt inserieren: Vertriebsorientierte Kooperationsideen auf Gegenseitigkeit
Best-Practice-Business: Einseitige Vertriebskonzepte: Beispiele für Vertriebskooperationen
Meipor: Kundengewinnung durch Empfehlungen
Work-Innovation: Wie funktioniert Networking besser?
Interview-Blog: Interview mit dem Interview-Blog: Wie können Existenzgründer ihre potentiellen Kunden zu echten Kunden machen?
Torsten Schwarz hat in seinem Archiv diese beiden Beiträge zum Thema des Blog-Karnevals gefunden:
Marketing-Börse: 12 Tipps, um bei Google ganz oben zu stehen
Marketing-Börse: Sechs Tipps für erfolgreiche E-Mail-Newsletter
Akquiseblog : Parabel von der Steckdose und dem Stecker – Die Beziehung zwischen Kunde und Verkäufer ist bidirektional
Excellence-Blog: Verkaufen, indem man beim „Jammern auf hohem Niveau“ auf den „Deutschen Knopf drückt“
Streuverluste: Kunden mit Freundlichkeit und Verbindlichkeit gewinnen
Akquiseblog: Erfolgreichere Akquise durch offene Fragen
K2 : Das schriftliche Verkaufsgespräch – Checkliste: Fragen zur Eigen-Präsentation on- und offline
Streuverluste: Das kürzeste Verkaufsgespräch der Welt
Anders denken: Worst-case-Beispiele, um daraus zu lernen: Wie man ganz sicher keine Kunden gewinnt.
Selfmade in Austria: Kundenbindung statt Kundenfindung: Tipps, um dauerhaft in Erinnerungen zu bleiben
Einzelhandel: Akquisition ist Kundenbindung
Agentur Gorus: Neue Kunden finden durch eine Buchveröffentlichung
Writingwomans Autorenblog: Akquise – ein Thema für Buchautoren?
Den guten Wünschen von Elke für die Umsetzung dieser Ideen kann ich mich nur anschließen. Denken Sie daran, es ist wichtiger anzufangen und mindestens eine Idee auch tatsächlich umzusetzen, als sich von immer neuen Ideen (immer wieder) nur inspirieren zu lassen.

Nicht umsonst heißt es: Erfolg ist 10 % Inspiration und 90 % Transpiration.

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Kunden und Aufträge finden – aber welche?

blog karneval

Genau diese Frage sollten sich alle Selbständige und Freiberufler stellen. Und zwar bevor Sie sich an die Arbeit (oder das Vergnügen?) machen, sich um neue Kunden zu bemühen.

In meinem ersten Beitrag zum 1. Business-Blog-Karneval zeige ich Ihnen an einem Beispiel aus unserer Workshop-Praxis, wie Sie diese Frage für sich und Ihr Unternehmen beantworten können.

Wir saßen in einem kleinen Dorf etwas außerhalb von Wien. Unser Kunde, eine kleine EDV Firma hatte ihre 12 Mitarbeiter für einen zweitägigen Workshop eingeladen. Eine der Fragen die diskutiert werden sollten, war:

„Wie finden wir neue Kunden, um den nötigen Mehrumsatz zu erreichen?“

Bis jetzt war dieses Unternehmen recht erfolgreich. Eines ihrer Hauptprodukte waren CAD-Programme für Architekten. In diesem Bereich machten sie gute Umsätze, wollten aber weiter wachsen und brauchten dafür natürlich mehr Umsatz, und dafür neue Kunden.
Ich malte auf die Flipchart folgende Matrix:

SympM1

Jetzt bat ich die Teilnehmer, jeder ein Haftie zu beschreiben mit „CAD/Architekt“ und auf die Matrix zu kleben.

Das Ergebnis war ziemlich einheitlich und deutlich.

SympM2

Alle Mitarbeiter liebten ihre Kunden (die Architekten) wie auch das Projekt bzw. Produkt welches sie verkauften, die CAD-Programme. Kein Wunder, dass sie hier erfolgreich waren.

Auf meine Frage, wen sie sich als weitere Zielgruppe ausgedacht hatten, antworteten sie: Die Ärzte. Denen wollen wir Bildverarbeitungsprogramme für Röntgenbilder verkaufen.

Also stellte ich die zweite Aufgabe, indem ich ihnen neue Hafties gab und sagte: „Schreibt auf diese Hafties „BVP/Ärzte“, kommt nach vorn und klebt diese Hafties an die Stelle, die Eure Sympathie für die Ärzte und für diese Programme ausdrückt.

Nachdem sich alle wieder gesetzt hatten, sah die Matrix wie folgt aus:

SympM3

Ich brauchte gar nichts zu sagen. Als sich alle gesetzt hatten, schauten sie sich gegenseitig an und fragten: „Wie machst Du die Ärzte auch nicht?“

Bei dieser Einstellung zu den Ärzten war uns allen sofort klar: „Damit brauchen wir es gar nicht versuchen, damit wird dieser Geschäftszwei nie erfolgreich werden.“

Sicherlich hätten sie versuchen können, die Ärtze zu verstehen und sie sympathisch zu finden, aber selbst das wollte keiner auch nur versuchen.
Fazit also: Diese Zielgruppe war (für diese Company) aussichtslos.

Bei der anschließenden Suche nach weiteren alternativen Zielgruppen kamen wir schließlich auf Bauingenieure, die ebenfalls mit CAD-Programmen arbeiten könnten.

Der Test an der Matrix zeigte, diese potentiellen Kunden waren allen sympathisch. Der Erfolg mit dieser Zielgruppe ließ dann auch nicht lange auf sich warten.

Meine Empfehlung daraus:

Überlegen Sie zusammen mit Ihren Partnern und Mitarbeitern, welche Zielgruppen und welche Produkte oder Projekte Ihre größte Sympathie genießen. Nutzen Sie die Sympathie-Matrix. Spielen Sie damit. Testen Sie verschiedene Zielgruppen.

Am meisten Erfolg werden Sie bei den Zielgruppen haben, bei denen Sie die höchste Sympathie spüren.

Im nächsten Beitrag innerhalb dieses Business-Blog-Karneval werde ich darauf eingehen, wie Sie mit der Sympathie-Matrix sicherstellen können, dass die Begeisterung für Ihre neuen Kunden sowohl bei Ihnen als auch bei Ihren Mitarbeitern anhält, denn nur dann werden Sie auf Dauer erfolgreich sein.

[tags]1. Business Blog-Karneval, Kunden, Sympathie-Matrix, Akquise[/tags]

Stirbt die Werbung?

Diese Frage stellt sich Guy Kawasaki auf seinem Blog Signal without noise nach einer Diskussionsrunde mit sechs Jugendlichen aus dem Silicon Valley.

Das Medienverhalten dieser Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren regt zum Nachdenken an:

  • Sie versenden ca. 4.000 SMS pro Monat von ihren Mobiltelefonen
  • Sie schauen zwischen 1 (einer) und zwei Stunden Fernsehen pro Woche. Und sie nutzen die Möglichkeit, die Werbung durch schnelles Vorspulen zu überspringen (dank Festplattenrecorder)
  • Sie haben alle iPods und sind sehr loyal Apple gegenüber
  • Sie kaufen durchschnittlich vierzig Songs pro Monat von iTunes

Auch wenn es immer einige Zeit dauert, bis die amerikanischen Verhältnisse auf Deutschland übergreifen, der Trend dürfte auch hier zu spüren sein.

Wohin also mit all den Werbegeldern? Eine gute Frage!

Mehr Aufschlüsse gibt eine Auswertung des Panels über diesen Link:

[tags]Werbung, Jugend, iPod, Apple[/tags]
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Wie gewinne ich neue Kunden?

Um diese Frage geht es in dem Business Blog Karneval, der von Elke Fleing initiert wird.

blog karneval

Auf ihrem Blog selbst-und-staendig wird sie ab Freitag, dem 20. Oktober einen Business Blog Karneval veranstalten. Thema: „Wie finde und gewinne ich als Selbständiger Kunden und Aufträge?“

Eingeladen hat Elke bis jetzt ca. 60 Blogger, die sich mit Themen für Selbständige befassen. Ich bin einer von denen und freue mich schon auf die Teilnahme.

Mehr Informationen zu diesem für Deutschland noch neuen Blogging-Vorhaben gibt es unter anderem bei Robert Basic und bei Burkhard Schneider, auf seinem best-practice-business Blog.

[tags]blog karneval, selbstaendig, Akquise [/tags]
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Muhammad Yunus erhält den Friedensnobelpreis 2006 für seine Grameen Bank

Wohl kaum ein Buch hat mich in den letzten Jahren so beeindruckt wie das von Muhammad Yunus über seine Grameen Bank.

Es ist nicht der Stil, nicht die Aufmachung sondern der Inhalt und das Wirken von Yunus, dem bengalischen Volkswirtschafsprofessor, der das Bankwesen für die Armen revolutioniert bzw. überhaupt erst aufgebaut hat.

Gerade erfahre ich, dass Yunus jetzt den Friedensnobelpreis 2006 gewonnen hat. Das Preisgeld geht zur Hälfte an ihn, zur anderen Hälfte an die Grameen Bank.

Herzlichen Glückwunsch an die Grameen Bank und Ihren Gründer Muhammad Yunus!

Hier der Auszug aus Wikipedia:

„Die Grameen Bank wurde 1976 von dem aus Bangladesch stammenden Wirtschaftswissenschaftler Professor Muhammad Yunus gegründet. Nach einer großen Hungersnot in Bangladesch suchte Yunus nach einer Lösung, um die Situation der Armen in dem Land zu verbessern. Seine Beobachtungen zeigten, dass die armen Menschen für ihren wirtschaftlichen Erfolg nur ein kleines Kapital brauchten, um Materialien oder Rohstoffe für ihr Handwerk zu erwerben. Da sie aber Kredite nur von Geldverleihern mit Wucherzinsen aufnehmen konnten oder von ihren Rohstofflieferanten abhängig waren, erwirtschafteten die ärmsten Menschen trotz harter Arbeit kaum einen Gewinn. Die großen Banken waren aufgrund fehlender Sicherheiten nicht bereit, armen Menschen Kredite zu gewähren.

Yunus selbst beschrieb die Situation folgendermaßen:

Ich sah, dass die Leute hart arbeiteten, aber trotzdem blieben sie arm. Warum? Sie sagten mir, es läge daran, dass sie kein Kapital hätten. Um also Materialien zur Herstellung einfacher Möbel zu erstehen oder Zutaten für das Essen, das sie an der Straße kochten und verkauften, mussten sie sich Geld leihen: entweder bei jenen Menschen, die ihnen die Rohstoffe zur Verfügung stellten und sie dann gleich auch für die fertigen Produkte bezahlten, oder beim Geldverleiher, der horrende Zinsen verlangte. So oder so – ihnen selber blieb am Ende eines langen Arbeitstages kaum etwas übrig.[1]

1976 begann Yunus zunächst damit, eigenes Geld zu verleihen. Seine Erfahrungen waren allerdings positiv und bald erhielt er die ausgezahlten Kredite mit Zinsen wieder zurück. Er entwickelte ein System, in dem sich die Kreditnehmer aufgrund persönlicher Bindungen zur Rückzahlung verpflichtet fühlten. Deswegen wurden Kredite seiner Grameen-Bank nur unter der Voraussetzung angeboten, dass sich in den Dörfern kleine Gruppen zusammenschlossen und füreinander bürgten. Erst wenn die ersten zwei Gruppenmitglieder ihren persönlichen Kredit eine Weile regelmäßig zurückgezahlt hatten, erhielten die nächsten ihrerseits ein Darlehen, so dass eine pünktliche Rückzahlung in aller Interesse war.“

Eines der Erfolgsgeheimnisse seiner Grameen Bank findet sich auf der englischen Seite von Wikipedia:

„In 1976, Yunus founded the Grameen Bank to make loans to poor Bangladeshis. Since then the Grameen Bank has issued more than US$ 5.1 billion to 5.3 million borrowers. To ensure repayment, the bank uses a system of „solidarity groups“. These small informal groups apply together for loans and its members act as co-guarantors of repayment and support one another’s efforts at economic self-advancement.“

Da die Ärmsten der Armen keinerlei Sicherheiten bieten konnten, nutzte Yunus die gegenseitige Unterstützung von solidarischen Gruppen, der er von den Schuldnern aufbauen ließ. So stellte er sicher, dass die Menschen sich gegenseitig helfen können und sicherte damit gleichzeit eine Rückzahlungsquote, von der sich traditionelle Banken eine Scheibe abschneiden können. Sie beträgt weit über 95 %. Und das bei Gläubigern, denen bei denen die traditionellen Banken noch nicht einmal angefangen darüber nachzudenken, denen Geld zu geben.

„Im August 2006 hatte die Bank nach eigenen Angaben 6,61 Millionen Kreditnehmer, davon 97 Prozent Frauen. Die Bank unterhält 2.226 Zweigstellen mit 18.795 Mitarbeitern, die über 70 % (71.371) der Dörfer in Bangladesch betreuen. 98,85 Prozent der vergebenen Kredite werden wieder zurückgezahlt.“ Wikipedia

Ein weiterer Artikel über Yunus findet sich bei ZDF heute.

Das Beste für alle, die an dem Wirken interessiert sind, klickt schnell bei Amazon, die haben noch ein paar Exemplar des Buches „Grameen – Eine Bank für die Armen der Welt“ zu äußerst günstigen Konditionen (gebraucht ab 8,98 Euro).

via: entrepreneurship blog

[tags]Muhammad Yunus, Friedensnobelpreis, Grameen[/tags]

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Aus Fehlern lernen – aber wie?

Wie verhalten Sie sich, wenn Sie einen Fehler machen?

Genau diese Frage haben wir in einer Umfrage vor einigen Jahren verschiedenen größeren Unternehmen und Behörden gestellt. Die spontane Antwort: „Bei uns werden keine Fehler gemacht.“

Naja, nach etwas Nachdenken: „Tja, auch bei uns kommen Fehler vor. Aber im Zweifelsfall ist es besser keinen zu machen. Oder sich nicht erwischen zu lassen!“

Vom Tenor hätten wir oft ergänzen können: „Oder wenn es unsicher wird, einfach nichts tun. Abwarten. Besser kein Risiko eingehen, als evtl. etwas Falsches tun.“ usw. usf.

Ich glaube diese Haltung ist nach wie vor verbreitet. Da ich gerade an meinem wöchentlichen Newsletter schreibe und mir das Thema „Aus Fehlern lernen“ gewählt habe, bin ich natürlich ‚mal wieder am Recherchieren und Surfen.

Die Auswahl auf den erste Plätzen bei Google ist schon recht interessant. Da werden höchst theoretische Abhandlungen über das Lernen in der Schule veröffentlicht. Ein Überfliegen dieser Theorien und Forschungsergebnisse ist kaum möglich, weil sie nur so strotzen vor lauter Fachbegriffen. Und ich dachte immer ich könnte mit Fachbegriffen was anfangen …

Dann ein Beitrag aus dem M-E-X Blog, immerhin mit genau dieser Überschrift. Nur schade, dass er schon von März 2003 ist. Um so interessanter eine kleine Randnotiz. Robert Basic freute sich in dem Beitrag, dass die Bundesregierung eine Webseite eingerichtet hat, mit dem Namen: www.aus-fehlern-lernen.info. Ein Klick – und???

Ich lande auf www.existenzgruender.de – war wohl nichts, mit dem Lernen aus Fehlern???

Zum Glück gibt es einen Artikel von Scott Berkun, dem Autor von The Art of Project Management mit dem Titel: „How to learn from your mistakes„. Den hatte ich mir schon vor ein paar Wochen in die Liste mit den möglichen zukünftigen Newsletter-Themen gelegt. Über Google bin ich heute auf das Job Blog von Marcel Widmer aus der Schweiz gestoßen. Er hatte damals gleich über den Artikel von Scott berichtet. Marcel, danke für die Erinnerung.

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