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Wirksamkeit klassischer Werbung

Eines der Themen gestern Abend auf der Blomenburger Blogging-Konferenz war die Wirksamkeit klassischer Werbung. Dazu passend habe ich soeben über Robert Basics Blog ein paar nette Zitate von Maurice Lévy gefunden, über die der Fischmarkt berichtet.

Lévy hat kürzlich für 1,3 Milliarden Dollar die Interactive-Agentur Digitas übernommen.

„In der Tat verstehen Verbraucher heute mehr und mehr die Mechanismen des Marketings. Wenn wir künftig nicht als Eindringlinge empfunden werden wollen, ist intelligentere, humorvollere Ansprache gefragt.

Was heißt das für die Zukunft der Mediengesellschaft?

Verbraucher sind nicht mehr bloß passive Empfänger von Produkten oder Nachrichten, die ihnen andere, vermeintlich bestens informierte Experten vorsetzen können. Der Wissensvorsprung der bisherigen Infoelite schrumpft drastisch, Zeitungsleser, Radiohörer, Fernsehzuschauer, Internetnutzer werden selbst zu Meinungsführern.

Was bedeutet das für Industrie und Werbeagenturen?

Wir werden völlig anders auf die Verbraucher zugehen: nicht einbahnstraßenartig zu ihnen sprechen, sondern ein Gespräch eröffnen, wenn unsere Botschaften sie erreichen sollen. Das wird immer schwieriger.“

Gerade für diese „Gespräche“ mit den Kunden bieten sich die Blogs geradezu an. Aber das wissen die Blogger eh schon ;-).

[tags]Werbung, Wirkung klassischer Werbung, Blogs[/tags]

Wer macht eigentlich Werbung für kleine Budgets?

Diese Frage interessiert sicherlich nicht nur Existenzgründer, denn wer will schon freiwillig mehr Geld ausgeben als nötig?

Um genau diese Fragen zu beantworten, hat Bernd Röthlingshöfer jetzt schon zum dritten Mal ein kleines Büchlein aufgelegt.

„Über 50 Macher, darunter Agenturen, Berater, Freelancer, Grafik-Designer, PR-Berater, Webdesigner, Werbetexter usw. präsentieren sich im Stile eines Elevator-Pitch. In maximal 150 Wörtern beschreiben sie ihr Serviceangebot, mit dem sie Kunden rund um das Thema Werbung unterstützen können.“

Und was das kleine Budget angeht, so hat Bernd die Meßlatte ziemlich hoch gelegt. Sein Büchlein gibt es nämlich umsonst, als kostenlosen pdf-Dowload.

[tags]Werbung, kleine Budgets, pdf-Download[/tags]

Stirbt die Werbung?

Diese Frage stellt sich Guy Kawasaki auf seinem Blog Signal without noise nach einer Diskussionsrunde mit sechs Jugendlichen aus dem Silicon Valley.

Das Medienverhalten dieser Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren regt zum Nachdenken an:

  • Sie versenden ca. 4.000 SMS pro Monat von ihren Mobiltelefonen
  • Sie schauen zwischen 1 (einer) und zwei Stunden Fernsehen pro Woche. Und sie nutzen die Möglichkeit, die Werbung durch schnelles Vorspulen zu überspringen (dank Festplattenrecorder)
  • Sie haben alle iPods und sind sehr loyal Apple gegenüber
  • Sie kaufen durchschnittlich vierzig Songs pro Monat von iTunes

Auch wenn es immer einige Zeit dauert, bis die amerikanischen Verhältnisse auf Deutschland übergreifen, der Trend dürfte auch hier zu spüren sein.

Wohin also mit all den Werbegeldern? Eine gute Frage!

Mehr Aufschlüsse gibt eine Auswertung des Panels über diesen Link:

[tags]Werbung, Jugend, iPod, Apple[/tags]
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Unternehmensblogs können sich lohnen …

Das zeigt sich auch in dem Interview welches Hannes Treichl gerade mit Manfred Huszar in seinem Anders denken blog geführt hat.

„Huszar startete vor noch nicht einmal einem halben Jahr, am 18. April 2006, sein Business Blog Store4Dogs. Ein Burgenländer aus der 3.000 Seelen Gemeinde Parndorf auf den Spuren des Saftblogs?“

Hannes Fragen und noch viel mehr die Antworten von Manfred Huszar zeigen, dass es sich für Unternehmer lohnen kann, sich mit einem eigenen Blog der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Das Feedback der Kunden ist sehr positiv. Durch unseren Blog konnten wir eindeutig neue Kunden gewinnen. Erst letzte Woche hat ein Kunde bestellt nachdem er einen kürzlich erschienen Beitrag im Blog gelesen hat. Dieser Beitrag hat in einem Menschen etwas ausgelöst Neugierde, Vertrauen, Zustimmung… was immer es war – wir haben ihm die Tür geöffnet und ihn herzlichst begrüßt… und er blieb.“

Ich bin gespannt, wann die ersten Zahnärzte sich und ihre Praxis über dieses Medium präsentieren. Neben dem Zahnblog von Dr. Wolfgang Gerner habe ich noch keine weiteren blogs gesehen. Wenn ich jemanden übersehen habe, freue ich mich auf eine Nachricht.